Vor kurzem war ich mal wieder in Karlsruhe joggen.Beim Joggen kommen mir immer die besten Ideen fürs Open Mic.
Blöd nur das ich so selten laufen gehe.
Ich bin da durch den Hardtwald in der Nähe des Wildparkstadions gejoggt, und als ich über die matschigen Waldwege zwischen den Bäumen entlang lief, kam mir folgender Vers aus der Bibel in den Kopf:
Ich laufe nun so, nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der in die Luft schlägt;
1. Korinther 9, 26
Den Glauben an den Gott aus der Bibel und an Jesus, kann man sehr gut mit so einem Lauf durch den Wald vergleichen.
Alle Menschen laufen eine Art Wettlauf.
Wir nennen das Leben.
Wer Jesus kennt und ihm hinterherläuft, der hat ein echtes Ziel vor Augen und läuft nicht planlos umher.
Vielleicht denkst du, dass dein Leben auch nicht planlos verläuft.
Bist du dir da wirklich sicher?
Sinnlos ist dein Leben nicht, denn es macht Sinn dass du lebst.
Denn Gott wollte das du lebst.
Aber verfolgst du auch seinen Plan für dein Leben?
Du warst bestimmt auch schon joggen.
Ob privat, beim Waldlauf oder wenn du der Bahn hinterher rennen musst.
Vielleicht hat man dich in der Schule dazu gezwungen.
Eins haben diese unterschiedlichen Arten des Laufens alle gemeinsam:
Es gibt einen Punkt an dem du mit dem Laufen beginnst.
Wenn du im Wald ankommst und los joggst.
Wenn du zur Haltestelle läufst und die Bahn schon vor dir ankommt.
Wenn der Lehrer das Startsignal zum Laufen gibt.
Und so ist das bei einem Leben mit Jesus.
Irgendwann kommt vielleicht einmal der Punkt in bei dir, an dem du zu Jesus umkehrst und beginnst, in die richtige Richtung zu laufen.
Dann läufst du nicht mehr ins Ungewisse, sondern hast ein echtes Ziel vor Augen.
Wenn du Jesus nicht kennst oder meinst, du brauchst ihn nicht, überquerst du erst gar nicht die Startlinie, sondern läufst vom Startweg in die falsche Richtung.
Du irrst in der Dunkelheit umher und folgst kleinen Lichtern, Zielen, die du den Sinn des Lebens nennst, anstatt dass du umkehrst zu dem, der von sich selbst sagt, dass er das wahrhaftige Licht ist.
Das Tolle bei Jesus ist, dass du nicht erst zum Start zurück musst.
Der Start beginnt immer dort, wo du erkennst, dass du bisher in die falsche Richtung gerannt bist.
Jesus ist für die Schuld der Menschen am Kreuz gestorben. Und Umkehren heißt, zu erkennen, dass auch du schuldig bist vor Gott.
Du brauchst Vergebung für deine Schuld.
Und diese Vergebung bekommst du, wenn du glaubst, dass Jesus für diese Schuld gestorben ist.
Und vor Gott sind wir alle schuldig.
Schuld entsteht schon, wenn du deinen Kollegen anlügst, schlechte Gedanken über jemanden hast oder deine Mutter dumm anmachst.
Wenn du sauer auf jemanden bist.
Das alles macht dich dreckig vor Gott.
Für das alles hast du bei Gott normalerweise den Tod verdient.
Denn dein Dreck und Gott passen nicht zusammen, da Gott total sauber ist und keinen Dreck an sich ran lässt.
Aber Gott liebt dich und möchte mit dir zusammen sein.
Deswegen hat er seinen einzigen Sohn für dich geopfert, damit dies möglich ist.
Jesus ist quasi der Mr.Propper, der deinen Dreck abwischt.
Ich musste beim Joggen oft schon über umgestürzte Baumstämme springen, über matschigen Boden laufen oder Pfützen ausweichen.
Ich bin auch schon öfters irgendwo falsch abgebogen, weil ich den Weg nicht kannte und bin dann wer-weiß-wo rausgekommen.
Als Christ hast du aber eine Landkarte, eine Wegbeschreibung für dein Leben, so dass du eigentlich nicht in die Irre laufen kannst – die Bibel.
Leider rennt mancher vom Startweg ohne seinen Reiseführer los und verirrt sich dann.
Oder man meint nach einiger Zeit nun den Weg von alleine zu finden und müsste nicht mehr oder nur noch selten in Gottes Wegbeschreibung schauen.
Wie einen Jogger auch Matsch, unebene Wege oder umgestürzte Bäume behindern können, genauso geht es im Leben eines Christen nicht immer einfach zu.
Manche Wege führen dich auch in die Irre.
Es ist leider ein Trugschluss zu meinen, dass Jesus dir alle Alltagsprobleme auf einmal nehmen würde.
Aber selbst wenn du fällst oder vor einer Sackgasse stehst und scheinbar keinen Ausweg mehr siehst in deinem Leben, nimmt Jesus dich bei der Hand, hilft dir auf und führt dich weiter auf seinem Weg.
Den Weg im Leben musst du nicht alleine laufen, denn viele andere Christen sind ja gemeinsam mit dir auf diesem Weg.
Gott lässt dich nicht alleine auf dieser Welt zurück.
Joggen macht zusammen mit anderen viel mehr Spaß und ist dann nicht mehr so anstrengend.
Deshalb ist Gemeinschaft wichtig.
Und wenn du mal nicht weiter weißt oder vom richtigen Weg abgekommen bist, stellt Gott dir immer wieder Menschen als Wegweiser an den Weg.
Das können Pfarrer oder Freunde sein, einer der irgendwo die Gute Nachricht Gottes verkündet.
Doch wichtig ist hier auch deine Eigenverantwortung vor Gott.
Du wirst später nicht sagen können, Gott, ich konnte deinen Weg nicht gehen, nicht an dich glauben, weil mir der oder der nicht gepasst hat oder weil ich das und das erlebt habe.
DU wirst dich später einmal dafür verantworten müssen warum DU nicht den richtigen Weg gegangen bist!
Leider gibt es aber auch Menschen, die dich in die falsche Richtung schicken, die dich vom Weg abbringen möchten.
Sie rennen in die Irre und wollen dich überreden, mit zu rennen.
Und wenn du da nicht deinen Reiseführer zur Hand hast, kannst du ganz schnell auch in die falsche Richtung rennen.
Das sind Leute, die du im Wald nach dem Weg fragst und die dich, absichtlich oder unabsichtlich, in die falsche Richtung schicken.
Manchmal rennt man auch mit zu hohem Tempo los, weil man schnell vorankommen und schnell viel erreichen möchte.
Das sind Christen, die die Gute Nachricht Gottes hören und annehmen und sofort losschlagen und sau viel für Gott tun möchten.
Leider haben sie überhaupt richtig zugehört, um was es eigentlich geht.
Hier kann dir schnell die Luft ausgehen, so dass du stehen bleibst.
Manchmal wirst du aber auch träge, weil dir irgendjemand etwas erzählt hat, was du nicht verstehst.
Das ist wie Nahrung, die du nur sehr schwer verdauen kannst.
Es ist wichtig, dass du die richtige Nahrung zu dir nimmst. Und die wiederum gibt dir Jesus, dass Brot des Lebens.
Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.
Wie beim Joggen, ist ein Leben mit Gott nicht immer einfach und manchmal sehr anstrengend und du musst mit Matsch und Hindernissen rechnen.
Aber du läufst nicht allein.
Du hast einen Wegbegleiter in Jesus, andere Christen die dich ebenfalls begleiten, dich stützen und unterstützen.
Du hast eine 100% korrekte Wegbeschreibung, die Bibel und du triffst immer wieder auf Wegweiser.
Und du hast das Beste, legale Doping überhaupt, dass auf dieser Welt gibt.
Quasi das Fahrrad das dich trägt.
Du musst zwar selbst noch strampeln um in Bewegung zu bleiben, aber es ist um einiges leichter.
Es gibt beim KSC auch ein Lied, das man sehr gut auf den Glauben an Gott übertragen kann:
Dann wird das Leben nicht leichter, doch 100000mal schöner.
Neben dem besten Doping der Welt gibt Gott dir noch folgendes Versprechen:
Auch bis in euer Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu eurem grauen Haar werde ich selbst euch tragen. Ich, ich habe es getan, und ich selbst werde heben, und ich selbst werde tragen und werde erretten.
Wenn du bisher noch in die falsche Richtung in der Dunkelheit umher geirrt bist, dann ist heute vielleicht der Punkt, an dem es Zeit ist deine Schuld zu erkennen und zu Jesus umzukehren, die Startlinie zu überqueren, damit es endlich Tag wird in deinem Leben.
Tatsache ist, ein Leben mit Jesus lohnt sich immer, schon allein wegen der Zukunftsaussichten und trotz all der Schwierigkeiten, die sowieso jeder Mensch hat.
Denn Tatsache ist auch, dass es irgendwann auch einmal zu spät ist, und dass dann die Dunkelheit für immer bleiben wird.
Dann stehen wir wirklich für immer alleine im Wald.
Letzte Kommentare