Es ist normal, dass wir erst einmal viele Fragen haben, wenn wir bereit sind, uns mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen.
Und dann gibt es nette Menschen die uns diese Fragen beantworten.
Und das ist auch gut so, Fragen zu stellen.
Wenn dann zumindest ein Teil der Fragen zufrieden stellend beantwortet wurde, dann stoßen wir vielleicht auf folgendes Problem:
Wenn es Gott gibt, dann will ich eine Bestätigung dafür, dann will ich fühlen dass es ihn gibt!
Ich will einen Beweis für seine Existenz.
Und dann gibt uns Gott diese Bestätigung scheinbar nicht.
Ja und jetzt?
Ich möchte dazu einen kurzen Vers aus der Bibel vorlesen:
- denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -;
2. Korinther 5, 7
Glaube an Gott bedeutet nicht, gefühlsmäßig eine Bestätigung zu bekommen, dass es ihn wirklich gibt.
Glaube ist ein Festhalten an dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebr. 11,1)
Nicht immer zeigt sich Gott so, wie wir es gern hätten.
Aber zu sagen, ich glaube erst wenn…, halte ich für zu einseitig.
Das wäre wie, ich fange erst an für die Klausur zu lernen, wenn ich die richtigen Gefühle habe.
Oder ich arbeite erst wieder, wenn mein Nachbar vom Blitz getroffen wird.
Das kann passieren, muss aber nicht.
In der Bibel gibt es viele Menschen, die gesehen haben wie Jesus große Wunder getan hat, und die doch nicht an ihn geglaubt haben.
Glaube heißt, dass ich das anerkenne und annehme, was Gott uns durch die Bibel gesagt hat.
Wenn ich Gott kennen lernen möchte, dann muss ich die Bibel lesen, denn darin stellt Gott sich vor.
Kommen wir nicht klar mit den Aussagen der Bibel, weil sie nicht mit dem klar gehen, was bei uns heute modern ist?
Die Mode der Zeit ändert sich, die Aussagen der Bibel sind schon über 2000 Jahre aktuell.
Ich persönlich glaube daran, dass das wahr ist, was in der Bibel steht.
Ich glaube daran, dass Gott durch die Bibel zu uns spricht.
In meinem Leben gibt es manchmal schwierige Situationen, in denen ich ins zweifeln komme, dass Gott mich wirklich liebt.
Das sind dann meine Gefühle.
Gott sagt mir aber durch die Bibel, dass er mich liebt.
Jetzt liegt es an mir, wem ich glaube.
Meinen Gefühlen, die mich schon oft getäuscht haben, oder Gott, der mich noch nie ge- oder enttäuscht hat.
Ich hatte letzten Sonntag auch das Gefühl, dass der KSC aufsteigt. Und? Meine Gefühle haben mich getäuscht.
Glaube heißt, dass ich Jesus Christus persönlich vertraue, dass er auch für meine Sünden gestorben und wieder auferstanden ist.
Und das ich aus diesem Vertrauen heraus mein Leben nach seinen Maßstäben ändere.
Wollen wir wirklich ein Leben für Jesus leben?
Oder hängen wir zu sehr an unserem Leben und wollen doch eigentlich, dass alles so bleibt wie es ist?
Das sollten wir uns wirklich einmal ernsthaft überlegen.
Und wie kann ich jemanden noch besser kennen lernen, wenn ich nicht nur etwas über ihn lesen möchte?
Im persönlichen Gespräch.
Die Bibel nennt das Gebet.
Und Glaube heißt auch, dass ich darauf vertraue, dass Gott mich hört.
Der Glaube an Gott ist nicht so ein leises Zweifeln, ob ich wirklich gerettet bin oder ob Gott es wirklich gut mit mir meint.
Glaube ist die feste Zuversicht, dass es so ist!
Weiß ich, dass mein Arzt mir die richtigen Medikamente verschreibt?
Nein, aber wir glauben irgendwie daran.
Und Gott gibt uns diese Bestätigung, dass er es gut mit uns meint, auch immer wieder, wenn wir ihm nur fest vertrauen.
Wenn du wirklich herausfinden möchtest, ob es Gott wirklich gibt, dann musst du vielleicht ins kalte Wasser springen.
Lass dich darauf ein, bete zu Gott.
Bekenne deine Schuld vor ihm.
Jesus ist auch für deine Schuld am Kreuz gestorben.
Sag ihm, dass du glauben willst, aber noch nicht kannst.
Denn Gott schenkt dir den Glauben.
Lade ihn in dein Leben ein.
Aber ruh dich dann nicht aus und warte ab was geschieht.
Suche weiter ernsthaft nach Gott, und du wirst ihn finden.
Das weiß ich, weil Jesus das in der Bibel sagt.
Ich habe vor 2 Jahren daran geglaubt, und ich habe Jesus tatsächlich gefunden.
Eine Frage sollten wir uns wirklich stellen:
Sind wir bereit die Konsequenzen auf uns zu nehmen, die ein Leben als Christ bedeutet?
Das Wichtigste dabei aber ist: Gott liebt uns und alles was passiert, wird nur zu unserem Besten dienen.
Und das was er uns geben kann, für das was wir aufgeben, ist unendlich viel besser als wir jetzt schon erahnen können.
Letzte Kommentare