Archive for November, 2006

Kreuz & Quer Bibelseminar: Audio-Dateien zu den Vorträgen

Kreuz & Quer Bibelseminar: Audio-Dateien zu den Vorträgen

Guten Morgen!

Eben habe ich über Google herausgefunden, dass man auf der Homepage der Lifebase-Gemeinde in Gerlingen  die einzelne Vorträge von Adolf und Kornelius Novak zu den bisherigen Themen zu Gottes Heilsplan und zum Verkündigerseminar auch als mp3 zum Anhören runterladen kann! Auch ne tolle Möglichkeit, deswegen hier der Link:

Link zu den Audio-Dateien

Neues Material

Neues Material

So, heute habe ich mir mal wieder die Zeit genommen, die letzten beide Mitschriebe (leider habe ich Gottes Heilsplan – Teil 3 verpasst) des Kreuz & Quer – Bibelseminars in Gerlingen abzutippen. Wie immer sind es meine persönlichen Gedanken, bzw. dass was mir wichtig war, aber ich denke vielleicht kann der eine oder andere auch etwas damit anfangen.Die Seminare sind wirklich sehr herausfordernd und machen trotzdem einen riesen Spaß. Gestern z.B. hatten wir das Thema Bekehrung, wo Kornelius Novak uns Dinge erklärt hat, die mich sicherlich noch bis zum nächsten Mal beschäftigen werden. Vielleicht werde ich auch noch den einen oder anderen Beitrag hier dazu schreiben.

An dieser Stelle möchte ich die Leser aus dem Raum Karlsruhe bis Stuttgart noch einmal herzlich zu diesem Seminar einladen! Es findet jeden 1. und 3. Samstag im Monat statt und dauert immer nur 3 Stunden (von 10-13 Uhr). Das ganze kostet nichts, jeder spendet soviel wie er will oder kann.

Nähere Informationen findet ihr hier:
http://www.kreuzundquer.holyriders.de/

Meine Mitschriebe:

Kreuz & Quer Bibelseminar – Gottes Heilsplan Teil II

Kreuz & Quer Bibelseminar – Bekehrung in ihren Zusammenhängen

Was geht es mich an?

Was geht es mich an?

Ich möchte dich heute einmal ganz persönlich fragen, was sind eigentlich so deine Gedanken, wenn du hier in Linie 7 jemand im Open Mic reden hörst?

Interessiert dich das, oder denkst du eher, dass das alles was hier so erzählt wird, nichts mit dir zu tun hat?

Vielleicht verstehst du manches auch nicht, was hier so geredet wird.

Vielleicht hältst du einen Großteil der Leute hier auch nur für Freaks oder Idioten.

Ich kann es verstehen, wenn vieles einen heutzutage nicht mehr persönlich interessiert.

Wir leben heute eben in einer Informationsgesellschaft.

Und um nicht vor lauter Information zu ersticken, müssen wir die Informationen filtern.

Was betrifft mich überhaupt persönlich, und was ist eher uninteressant?

Was interessiert mich z.B.? – Freunde, Fußball, mein PC, Frauen…

Da investiere ich Zeit rein.

Vieles interessiert mich auch nur am Rande, d.h. ich nehme es zwar wahr, beschäftige mich aber nicht näher damit.

Krieg, Not und Elend…Gott.

Ich finde es interessant, wie viele Menschen sagen, ja ich glaube schon, dass es einen Gott gibt, eine Art höheres Wesen, aber

1. nicht so wie ihn die Bibel beschreibt und

2. betrifft mich das nicht persönlich, deswegen beschäftige ich mich auch nicht näher damit.

Erst gestern hat so eine Zeitschrift der AOK in einer Befragung 10 junge Menschen nach ihrem Glauben gefragt, und nur 2 davon haben gesagt, dass sie an einen persönlichen Gott glauben.

Dabei ist dieser Gott nicht nur ein höheres Wesen, das irgendwo da oben im Himmel sitzt und manchmal in die Geschehnisse dieser Welt eingreift, was wir Menschen aber dann sowieso nur Schicksal nennen.

Nein, ganz im Gegenteil!

Dieser Gott ist ein persönlicher Gott, der eine ganz enge, persönliche Beziehung zu dir haben will – weil er dich ganz persönlich liebt.

Er ist so interessiert an dir, dass er sogar jedes einzelne Haar auf deinem Kopf gezählt hat! Das sagt er uns durch die Bibel.

Und diese Tatsache betrifft dich ganz persönlich!

Das ist nichts was man nur am Rande wahrnehmen und zur Seite schieben kann, wenn es mich nicht interessiert.

Da geht es nämlich um mehr, da geht es letztendlich um Leben oder Tod.

Am Anfang der Bibel lesen wir etwas über die ersten Menschen, Adam und Eva. Gott hatte diesen beiden Menschen einen Platz zum leben geschaffen, im wahrsten Sinne des Wortes ein Paradies.

In diesem Paradies hatte Gott dem Menschen einen geordneten Rahmen gegeben, mit der Aufgabe, sich um den Garten zu kümmern und dass sie Kinder kriegen sollten. Adam und Eva lebten in völligem Frieden mit Gott und hatten alles was sie zum glücklich sein gebraucht hätten.

Gott hatte den beiden nur ein Gebot in Form von zwei Bäumen gegeben und gesagt, dass sie die Früchte von diesen Bäumen nicht essen dürfen.

Man könnte sich fragen, wieso hat Gott überhaupt die Möglichkeit gegeben, sein Gebot zu übertreten, indem er dieses Gebot aufgestellt hat?

Echte Liebe, echtes Vertrauen muss nun mal freiwillig sein.

Diese Liebe war perfekt. Denn wenn etwas perfekt sein soll, dann darf es nicht nur funktionieren. Perfekt ist es, wenn es etwas freiwillig und aus Überzeugung getan wird, nicht weil es dazu gezwungen wird, zu funktionieren. Genau das wollte Gott von Adam und Eva.

Die Menschen damals hatten die Möglichkeit Gott freiwillig und aus Liebe (aus Überzeugung) zu gehorchen, indem sie sein Gebot hielten und nicht von den Bäumen aßen.

Sie konnten Gottes Gebot aber auch ablehnen und ihm nicht gehorchen, indem sie von der Frucht aßen.

Die gleiche Entscheidung kannst du heute auch noch ganz persönlich treffen – du kannst Gottes Liebe entweder annehmen oder ablehnen.

Adam und Eva haben nicht auf Gott gehört. Trotz des Verbots aßen sie von der Frucht eines Baumes.

Sie waren Gott also ungehorsam und damit kam die Sünde in die Welt.

Genauso wie Adam und Eva damals, folgt der Mensch jetzt seinem eigenen Willen und seinen eigenen Zielen, und nicht dem Willen und den Zielen Gottes.

Das war auch etwas, was in dieser AOK-Umfrage fast alle Teilnehmer gesagt haben: Jeder Mensch kann selbst über sein Leben bestimmen.

Besser formuliert wäre vielleicht, jeder Mensch will selbst über sein Leben bestimmen.

Wir hören nicht mehr auf das, was Gott zu unserem Leben zu sagen hat, wir sind ihm ungehorsam.

Das ist genauso, wie wenn früher unsere Eltern uns eine Aufgabe gegeben haben und wir aber lieber das gemacht haben, was wir für richtig hielten, auch wenn es genau in die entgegen gesetzte Richtung ging.

Wir waren damit unseren Eltern ungehorsam.

Als Sünde kann man natürlich auch einzelne Taten bezeichnen, aber Sünde betrifft auch unsere ganze menschliche Natur.

Jeder Mensch hat schon von Geburt an den Drang zu sündigen.

Jeder Mensch hat von Geburt an den Drang zu sündigen, und früher oder später wird er dies auch tun. Und unser sündiges Wesen trennt uns von Gott!

Wir Menschen haben den Respekt vor Gott verloren.

Wir vertrauen nicht mehr auf Gott, sondern haben unser eigenes Ich als Herr über unser Leben gesetzt.

Es geht nur noch um das was wir wollen.

Das ist eine Tatsache, ob du jetzt an Gott glaubst oder nicht.

Wenn du nicht an Gott glaubst, vertraust du ja so oder so nur auf dich selbst und tust was du für richtig hälst. Du kannst gar nicht wissen ob es einen Gott gibt oder nicht!

Sünde trennt die Verbindung zwischen Gott und dem Menschen. Da wird eine Leitung durchschnitten.

Wir hatten es vor 2 Wochen über die 5 natürlichen Sinne des Menschen.

Diese durchtrennte Leitung sehe ich sozusagen als unseren 6.Sinn – die Fähigkeit Gott wahrzunehmen.

Und diese Leitung wird durch die Sünde durchtrennt.

Und der Mensch kann diese Leitung von sich aus nicht mehr reparieren.

Diese Trennung hat aber nicht nur Auswirkungen auf unser Leben hier auf der Erde, sondern vor allem auch auf unser Leben in der Ewigkeit!

Unser innerer Geist ist nämlich unsterblich und wir auch nach unserem Tod weiterleben.

Ich denke jeder Mensch spürt diese Unendlichkeit.

Das wird schon deutlich, weil sich niemand von uns vorstellen kann, dass das Leben nach dem Tod einfach vorbei sein soll.

Die Bibel sagt ganz viel darüber, was nach unserm Tod mit uns geschehen wird.

Ich möchte dazu einige Verse aus der Bibel vorlesen:

und dass er euch, die ihr jetzt leiden müsst, mit uns zusammen von allen Leiden befreit. Das wird geschehen, wenn Jesus, der Herr, vom Himmel kommt und alle ihn sehen werden. Er kommt mit den Engeln, die seine Befehle vollstrecken, und in loderndem Feuer, um Vergeltung zu üben an allen, die Gott nicht ehren und die Gute Nachricht von Jesus, unserem Herrn, nicht gehorsam annehmen. Als Strafe verhängt der Herr in seiner Macht und Herrlichkeit ewiges Verderben über sie. Das geschieht an dem Tag, an dem er kommt, um von allen, die ihm gehören, von allen, die zum Glauben an ihn gekommen sind, geehrt und umjubelt zu werden – auch von euch, denn ihr habt ja der Botschaft geglaubt, die wir euch gebracht haben.

2.Thessalonicher 1, 7-10

Wenn dein Gedanke ist, schön und gut, aber was betrifft das mich oder was solls, dann verbringe ich halt die Ewigkeit ohne Gott. Macht bestimmt sowieso mehr Spaß.

Dazu 2 Gedanken: Gott hatte die Menschen geschaffen, um Gemeinschaft mit ihnen zu haben.

Er will unser Gott sein und wir sollen sein Volk sein.

Etwas kann nur funktionieren, wenn es so läuft, wie es ursprünglich geplant war.

Und 2. denke ich, dass es nicht schön sein wird, die Ewigkeit ohne Gott zu verbringen.

Viele Menschen werden erst nach ihrem Tod erkennen, was ewige Trennung von Gott eigentlich wirklich bedeutet, wenn Gott wirklich nicht mehr für diese Menschen da ist, wenn er wirklich nicht mehr eingreift!

Vieles von Gottes Eingreifen in dieser Welt nehmen wir nämlich oft gar nicht war!

Eben weil unser 6. Sinn, Gott wahrzunehmen, total verkümmert ist.

Wir interpretieren es als Zufall oder schreiben es unserer eigenen Leistung zu.

Die Bibel sagt:“…da wird Heulen und Zähne klappern sein.“

Das klingt nicht sehr einladend!

Wie können wir diesem Schicksal entkommen?

In diesem Bibelabschnitt war von der Guten Nachricht von Jesus die Rede – von seiner Botschaft, die ihr gehört habt.

Jesus ist auf die Erde gekommen, um uns Menschen vor unserem unausweichlichen Schicksal, der ewigen Verdammnis, zu retten.

Er hat die Strafe, die wir verdient haben, auf sich genommen.

Er ist am Kreuz für uns gestorben, damit wir wieder in Gottes Gegenwart kommen können.

Was den Menschen unmöglich ist, hat Gott durch Jesus selbst möglich gemacht.

Und Jesus lädt jeden Menschen ein, wieder in Gottes Gegenwart zu kommen, wenn wir ihn in unser Leben aufnehmen.

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden!

Er liebt dich so sehr, so wie er dich immer geliebt hat und immer lieben wird!

Egal was du in deinem Leben bisher für Scheiße gebaut hast, Gott liebt dich trotzdem.

Und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass du heute zu ihm kommst und ihn wieder Herr über dein Leben sein lässt!

Neuer Name – Aus Open Mic wird Plan 51

Neuer Name – Aus Open Mic wird Plan 51

Aufmerksame Beobachter haben es vielleicht schon bemerkt, andere nicht: Mein Blog hat einen neuen Namen, aus Open Mic ist Plan 51 geworden! Die Adresse bleibt natürlich gleich, nur der Name hat sich eben geändert.

Aber wieso nun Plan 51? Nun, bei Plan 51 handelt es sich um ein Wortspiel, dass aus 3 Teilen besteht. Das gesamte Wort Plan 51 ist zum einen eine Hommage an das ehrwürdige Label Plan 58 der Münchner Hiphop-Gruppe Main Concept. Die 51 steht für den 51. Psalm der Bibel, welcher mir in der letzten Zeit sehr wichtig geworden ist. Diesen Psalm sehe ich gleichzeit als eine Art Plan oder Wunsch für mein Leben.

Deswegen eben Plan 51. Klingt auch irgendwie viel cooler als Open Mic…

Wieso ist mir Psalm 51 so wichtig geworden? Nun, ich möchte euch einfach mal ein paar Gedanken dazu aufschreiben, quasi euch in meinen Plan 51 einweihen.

Psalm 51

Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf daß du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.

Diesen Abschnitt, dieses Gebet möchte ich jeden Tag beten. Es soll mir immer im Bewußtsein sein, dass ich vollkommen abhängig bin von Gottes Gnade, von seinem unverdienten Geschenk der Erlösung von meiner Schuld durch Jesus Christus.

Mein täglicher Wunsch soll sein, dass Gott bildlich gesehen den Dreck, den meine täglichen, bewußten und unbewußten, Verstöße gegen Gottes Regeln auf mich legen, von mir abwäscht, genauso wie ein Auto in der Waschstrasse wieder sauber wird.

Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.

Ich will mir Zeit nehmen, auf Gott zu hören. Zeit nehmen, in seinem Wort zu lesen, mit ihm zu sprechen. Ich möchte zur Ruhe kommen und nicht ständig (im religiösen Deckmantel) unterwegs sein. Ich möchte kein Getriebener mehr sein.

Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat.

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

Mein täglicher Wunsch, dass ich meine wirklichen Absichten erkennen kann, dass was mich wirklich antreibt, um somit schlechte Absichten ändern zu können. Ein reines, aufrichtiges Herz will ich haben. Meine Beziehung zu Gott soll nicht von ständigen Schwankungen bestimmt sein. Ich will beständig mit seinem Geist erfüllt sein.

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.

Der Wunsch, täglich mit Gottes Geist erfüllt zu sein, sein Handeln in meinem Leben zu erfahren, und auch Dinge zu tun, die mir vielleicht nicht so gefallen.

Ich will die Übertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren.

Einer meiner größten Wünsche, meinen Mitmenschen von Gottes Liebe zu ihnen zu erzählen, damit sie sich bekehren und vor dem ewigen Tod gerettet werden.

Errette mich von Blutschuld, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. Herr, tu meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige.

Ich will nicht schweigen, wenn ich die Möglichkeit habe, anderen von Gott zu erzählen. Ich will mich freuen über dass, was Gott in meinem Leben tut und auch anderen davon erzählen. 

Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

Ich will nicht religiös sein! Ich will nicht ein oberflächliches Leben führen, indem ich zwar super-aktiv bin, aber meine persönliche Beziehung zu Gott trotzdem tot ist. Viele sind zwar aktiv, dabei aber nicht tief.

Stolz soll nicht mein Leben regieren. Ich möchte ehrlich sein zu mir selbst, mich ständig hinterfragen.

Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem. Dann werden dir gefallen rechte Opfer, Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.

Mein Handeln soll aus meiner Beziehung zu Gott heraus sein. Nicht ich möchte bestimmen was ich für Gott tue, sondern Gott soll mir zeigen, was ich für ihn tun soll.