Aufmerksame Beobachter haben es vielleicht schon bemerkt, andere nicht: Mein Blog hat einen neuen Namen, aus Open Mic ist Plan 51 geworden! Die Adresse bleibt natürlich gleich, nur der Name hat sich eben geändert.
Aber wieso nun Plan 51? Nun, bei Plan 51 handelt es sich um ein Wortspiel, dass aus 3 Teilen besteht. Das gesamte Wort Plan 51 ist zum einen eine Hommage an das ehrwürdige Label Plan 58 der Münchner Hiphop-Gruppe Main Concept. Die 51 steht für den 51. Psalm der Bibel, welcher mir in der letzten Zeit sehr wichtig geworden ist. Diesen Psalm sehe ich gleichzeit als eine Art Plan oder Wunsch für mein Leben.
Deswegen eben Plan 51. Klingt auch irgendwie viel cooler als Open Mic…
Wieso ist mir Psalm 51 so wichtig geworden? Nun, ich möchte euch einfach mal ein paar Gedanken dazu aufschreiben, quasi euch in meinen Plan 51 einweihen.
Psalm 51
Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf daß du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.
Diesen Abschnitt, dieses Gebet möchte ich jeden Tag beten. Es soll mir immer im Bewußtsein sein, dass ich vollkommen abhängig bin von Gottes Gnade, von seinem unverdienten Geschenk der Erlösung von meiner Schuld durch Jesus Christus.
Mein täglicher Wunsch soll sein, dass Gott bildlich gesehen den Dreck, den meine täglichen, bewußten und unbewußten, Verstöße gegen Gottes Regeln auf mich legen, von mir abwäscht, genauso wie ein Auto in der Waschstrasse wieder sauber wird.
Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.
Ich will mir Zeit nehmen, auf Gott zu hören. Zeit nehmen, in seinem Wort zu lesen, mit ihm zu sprechen. Ich möchte zur Ruhe kommen und nicht ständig (im religiösen Deckmantel) unterwegs sein. Ich möchte kein Getriebener mehr sein.
Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat.
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
Mein täglicher Wunsch, dass ich meine wirklichen Absichten erkennen kann, dass was mich wirklich antreibt, um somit schlechte Absichten ändern zu können. Ein reines, aufrichtiges Herz will ich haben. Meine Beziehung zu Gott soll nicht von ständigen Schwankungen bestimmt sein. Ich will beständig mit seinem Geist erfüllt sein.
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.
Der Wunsch, täglich mit Gottes Geist erfüllt zu sein, sein Handeln in meinem Leben zu erfahren, und auch Dinge zu tun, die mir vielleicht nicht so gefallen.
Ich will die Übertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren.
Einer meiner größten Wünsche, meinen Mitmenschen von Gottes Liebe zu ihnen zu erzählen, damit sie sich bekehren und vor dem ewigen Tod gerettet werden.
Errette mich von Blutschuld, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. Herr, tu meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige.
Ich will nicht schweigen, wenn ich die Möglichkeit habe, anderen von Gott zu erzählen. Ich will mich freuen über dass, was Gott in meinem Leben tut und auch anderen davon erzählen.
Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Ich will nicht religiös sein! Ich will nicht ein oberflächliches Leben führen, indem ich zwar super-aktiv bin, aber meine persönliche Beziehung zu Gott trotzdem tot ist. Viele sind zwar aktiv, dabei aber nicht tief.
Stolz soll nicht mein Leben regieren. Ich möchte ehrlich sein zu mir selbst, mich ständig hinterfragen.
Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem. Dann werden dir gefallen rechte Opfer, Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.
Mein Handeln soll aus meiner Beziehung zu Gott heraus sein. Nicht ich möchte bestimmen was ich für Gott tue, sondern Gott soll mir zeigen, was ich für ihn tun soll.
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