Archive for Januar, 2007

Open Mic nun auch als Podcast

Open Mic nun auch als Podcast

Hallo!

So, ab heute habe ich nun endlich wieder einen eigenen Internetzugang und kann meinen Blog nun wohl wieder ein wenig öfter mit Beiträgen füllen.

Der Grund warum ich heute schreibe ist, dass es meine Open Mic – Beiträge nun auch als Podcast zu hören gibt!

Seit Anfang diesen Jahres nehmen wir unsere Andachten nun nämlich auch auf, weswegen ich euch nun dieses tolle Feature bieten kann!

Leider habe ich es noch nicht geschafft, den Podcast direkt hier auf der Seite einzubinden, aber ich hoffe bald noch eine Lösung dafür zu finden.
Bis dahin muss ich euch leider auf meine andere Seite verlinken:

Der Open Mic Podcast

Ich wünsche euch ab sofort auch viel Spaß beim Hören und stört euch nicht zu sehr an meinem (sym)badischen Dialekt! ;-)

Die Freiheit ich selbst zu sein

Die Freiheit ich selbst zu sein

Gestern Abend war ich mit einem alten Freund und seinen Bekannten auf einem Costo Rico - Konzert im Tollhaus in Karlsruhe.
Das dieser Abend etwas Besonderes werden würde, hätte mir allein schon an der Konstellation der Personen, mit denen ich unterwegs war, klar werden können: 2 Deutsche, eine Brasilianerin und ein Kolumbianer, die sich auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch unterhalten mussten.
Der Kolumbianer mit der Brasilianerin auf Spanisch, mein Freund mit der Brasilianerin auf Portugiesisch, mein Freund und ich auf Deutsch, Ich mit dem Kolumbianer und der Brasilianerin wiederrum nur auf Englisch.

Es war wirklich ein super Abend!

Das Konzert begann um 21 Uhr.

Ich muss zugeben, dass ich die Band Costo Rico (aus Barcelona) vorher nicht gekannt habe und nur auf Einladung meines Freundes mitgegangen war (ich hatte vorher auch andere Bedenken, da die Kommunikation auf Englisch vielleicht auch hätte sehr anstrengend werden können, doch ich wurde Gott sei Dank mal wieder eines Besseren belehrt).

Die Musik war wirklich der Hammer, die Stimme der Sängerin unbeschreiblich! Die Verständigung mit den beiden Südamerikanern wurde nach änfänglichen Anlaufschwierigkeiten auch immer besser und wir hatten an diesem langen Abend noch einige interessante und auch witzige Gespräche.
Ich liebe das Temprament dieser Menschen, wo alles so viel leichter und freier ungezwungener zu sein scheint. Irgendwann möchte ich auch einmal, zumindest für ein paar Jahre, in einem anderen Land leben.

Doch zurück zum eigentlichen Grund dieses Beitrags:

Ich muss vielleicht zuerst noch erwähnen, dass es mir auf Konzerten, und auch in Diskotheken, schon immer schwer gefallen ist, mich frei zu bewegen und einfach zur Musik zu tanzen, weil ich mich immer so beobachtet fühle.
So stand ich da nun, inmitten der Menge, und hielt mich krampfhaft an meinem Becher fest. Ich hatte gerade nun schon zum wiederholten Male die Haare der Frau vor mir im Mund Gesicht, während ich überlegte, welchen Studiengang diese Frau wohl an der Uni belegt hatte. Ich entschied mich für irgend etwas mit Biologie oder Chemie.
Ihr Abitur hatte sie aber bestimmt an einem hauswirtschaftlichen Gymnasium gemacht, und sie hatte sich fest vorgenommen, die Emanzipation der Frau weiter voran zu treiben.
Ich hielt mich also weiter an meinem Becher fest und fragte mich wieder einmal, wieso ich mich nicht einfach frei zur Musik bewegen konnte.
Ich war mir ziemlich sicher, dass all diese sich bewegenden Menschen mich in diesem Moment wieder beobachten würden und sich darüber wunderten bzw. lustig machten, dass ich der einzigste Mensch in diesem Raum war, der stocksteif vor der Bühne seinen Becher umklammerte.

Doch dann kam mir der entscheidende Gedanke:

Ja was, wenn ich mich einfach nicht bewegen will? Die Musik mag zwar gut sein, aber sie verleitet mich eben nicht zum rumzappeln! Punkt. Aus.
Dieser Gedanke sollte der Ausgangspunkt sein für meine weiteren Überlegungen.
Wer behauptet denn, dass auf einem Konzert jeder tanzen muss? Kann ich denn nicht auch aus Überzeugung stillstehen und einfach nur der Musik lauschen?
Genau das ist der Punkt! Ich versuchte einfach mal meine ganze Aufmerksamkeit nur auf die Musik zu richten und auf die Menschen um mich herum. Und taraaa, es funktionierte! Ich war plötzlich viel lockerer und konnte auch zur Musik tanzen. Weil ich es wollte, nicht weil jemand anderes es scheinbar von mir verlangte!

Mir wurde dabei aber auch bewusst, dass manchmal einfach die Mitte der Weg ist!

Wie sagt man so schön: Mann muss immer aufpassen, nicht auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen!

Und genau das war bei mir der Fall! Ich dachte, auch wenn dass evtl. ziemlich schwer nachvollziehbar ist, dass es auf einem Konzert nur eine Möglichkeit gibt: zu Tanzen, sich zu bewegen, zu zeigen dass man frei von jeglichen Zwängen ist und die Musik geniesst! Eine andere Möglichkeit war meiner Meinung nach nicht vorhanden!

Gestern Abend durfte ich dann entdecken, dass ich genauso auch einfach nur stillstehen darf, mit Becher in der Hand, und der Musik zuhören.

Das klingt alles vielleicht sehr verrückt, aber aus meinen Beobachtungen weiss ich, dass viele Menschen offensichtlich das gleiche Problem haben:

Sie können nicht aus sich hinausgehen, fühlen sich ständig beobachtet und wollen mit ihrem Verhalten bloss keinen schlechten Eindruck hinterlassen!

Aber genau das ist meiner Meinung nach der falsche Weg!

Es ist klar, dass ich mich nicht gehen lassen kann, wenn ich meine ganze Energie bzw. Konzentration darauf verschwenden muss, bloss keine falschen Bewegungen zu starten, die evtl. einen schlechten Eindruck bei meinen Mitmenschen hinterlassen könnten.
Wie soll ich da beispielsweise bloss die Musik auf einem Konzert geniessen können?

Und überhaupt, 99% der Anwesenden nehmen wahrscheinlich den ganzen Abend überhaupt nicht wahr, dass ich da bin bzw. sie interessiert überhaupt nicht, was ich mache.
Ich gehe eher davon aus, dass wir die Menschen eher beneiden, die sich frei und ohne Zwang gehen lassen können.

Und wieso nehme ich mich selbst so wichtig und tue so, als wäre ich der Mittelpunkt des Abends?

Mir kommt da auch immer ein Wort von Paulus aus der Bibel in den Sinn:

Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen. gefallen wollte, so wäre ich Christi Knecht nicht.
(Galater 1,10)

Ein hartes Wort, aber langsam beginne ich zu verstehen, was dieses Wort in meinem Leben bedeuten kann bzw. ich merke wie es sich in meinem Leben umsetzt, wie es Wahrheit wird.

Ein anderes Wort aus der Bibel, welches direkt daran anschließen könnte und welches ich auch so immer wieder erlebe:

Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
(Johannes 8,32)

Ich frage mich gerade, wie meine Gedanken meinen Lesern von Nutzen sein sollen?
Nunja, vielleicht nutze ich meinen Blog ja zum ersten Mal auch in seinem eigentlichen Sinn, also als eine Art Tagebuch. Vielleicht hilft mir das Schreiben auch wieder nur dabei, meine Gedanken zu fassen und zu verarbeiten.

Aber eines ist hoffentlich trotzdem rübergekommen: Leute, setzt nicht eure ganze Aufmerksamkeit darauf, was eure Mitmenschen bloss von euch denken könnten, wenn ihr den Drang verspürt, Dinge zu tun die euch Spaß machen (natürlich nur wenn sie innerhalb des Gesetzes sind).

Denkt darüber nach, wieso es euch schwer fällt, manche Dinge zu tun, die ihr gerne tun würdet, aber euch wegen eurer Mitmenschen nicht traut.
Oft sind es nämlich Erfahrungen aus der Kindheit, die einem falsche Ansichten quasi anerziehen, die man dann durch andere, positive Erfahrungen erst wieder berichtigen muss.

Bin ich erst einmal frei von solchen Zwängen, dann ist es mir auch wieder ein Stück mehr möglich, mein Leben bewusst wahrzunehmen.

Getrieben

Getrieben

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Bis vor 2 Jahren sah mein Leben ungefähr so aus:

Die ganze Woche arbeiten und dabei gucken, dass die Woche so schnell wie möglich vorübergeht, damit endlich Wochenende ist, und ich meine Ruhe habe.

Freitagabend ging’s dann entweder in die Disco, auf eine Party oder einfach nur zu Kollegen – immer nur mit dem Ziel zu saufen und Frauen abzuschleppen…

Samstag das Gleiche.

Der Sonntag war dann meist nur zur Erholung da.

Und am Montagmorgen war ich dann angepisst, dass das Wochenende wieder so schnell vorbei war.

Das ging Woche für Woche so. Mehr als 5 Jahre lang.

Mal war das Wochenende besser, mal absolut beschissen.

Es war ein Leben von Wochenende zu Wochenende.

Mit der Zeit wurde der Alkohol und die Drogen stärker – aus Bier wurde Whiskey, aus Haschisch Ecstasy oder Speed, weil das Einfache nicht mehr ausgereicht hat.

Damals war das sehr cool, bzw. ich hab’s einfach gemacht.

Mir war überhaupt nicht bewusst, wieso ich dass eigentlich mache.

Oder es war mir einfach egal.

Geht es dir heute genauso? Lebst du auch nur von Wochenende zu Wochenende, von Party zu Party…?

Wir Menschen haben 5 Sinne – Wir Schmecken, Fühlen, Sehen, Riechen und Hören.

Wir sind fast ständig darauf aus, diese Sinne zu befriedigen.

Das Leben soll ja Spaß machen, entspannend sein.

Auf jeden Fall nicht anstrengend oder kompliziert.

Wie oft schreien wir schon rum, wenn es auf der Arbeit oder in der Schule mal keinen Spaß macht.

Wir empfinden aber nur Spaß, wenn unsere Sinne (Bedürfnisse) befriedigt werden.

Deswegen gehen Menschen z.B. so gerne ins Kino.

Da gibt’s die volle Dröhnung.

Da Sehen und Hören wir den Film, Schmecken und Riechen unser Popcorn, sitzen angenehm im weichen Sitz…der perfekte Ort um zumindest für ein paar Stunden der Realität zu entfliehen.

Denn die Realität sieht oft anders aus.

Das Leben ist hektisch und stressig.

Wir rennen von Termin zu Termin und wünschen uns eigentlich nur Ruhe.

Aber wir erkennen die Ursache für unseren Stress und unsere Hektik nicht.

Wir merken nur, dass wir nie Zeit haben. Aber wieso erkennen wir nicht.

Wir sind so gehetzt und versuchen gleichzeitig das Leben zu genießen und unsere Bedürfnisse zu befriedigen.

Doch unsere Bedürfnisse sind ein Fass ohne Boden.

Wir suchen Befriedigung im materiellen Bereich, wir suchen Befriedigung im sexuellen Bereich.

Doch am Ende ist alles nur eine Illusion, welche uns keine wirkliche Befriedigung verschafft.

Wieso brauchen wir ständig ein neues Handy, wieso brauche ich ständig einen neuen Partner?

Wieso habe ich damals immer stärkeren Alkohol gebraucht, immer stärkere Drogen?

Wieso bin ich mit vielem was ich habe unzufrieden?

Wir Menschen werden einfach nicht satt.

Vielleicht kennt ihr das Lied von den Toten Hosen, „Warum werde ich nicht satt?“. Ein sehr interessanter Text!

Warum werden wir nicht satt, warum kommen wir nicht zur Ruhe?

Wohin sollen wir mit all unseren unbefriedigten Bedürfnissen?

Die Ursache dafür, dass unser Leben oft Stress und Hektik ist, liegt ca. 6000 Jahre zurück, bzw. steht ganz am Anfang der Bibel.

Der Mensch, also du und ich, will selbst entscheiden, was gut oder falsch ist, und verlässt somit Gottes geordneten Rahmen für sein Leben.

Die Folge dieser Auflehnung gegen Gott ist, einfach ausgedrückt, Stress und Hektik.

Und was damals vor 6000 Jahren begann, zieht sich durch die ganze Geschichte der Menschheit hindurch.

Der Mensch will sein eigener Herr sein und lehnt sich damit gegen seinen Schöpfer auf.

Die Folge hat Gott damals schon genannt: Stress, Hektik à ein unruhiges Leben.

Und dann ist da noch ein Zweiter, der ebenfalls dafür sorgt, dass wir nicht zur Ruhe kommen, der uns immer weiter antreibt, der größte Feind des Menschen: Der Satan.

Sein Ziel ist es, uns ständig in Bewegung zu halten, damit wir ja nicht zur Ruhe und damit zum Nachdenken über uns und unser Leben kommen.

Alkohol und Drogen, unsere Sorgen um Geld, Klamotten sind da sehr nützlich, um unsere Sinne zu benebeln und unsere Gedanken vom eigentlich wichtigen abzulenken.

Jemand der ständig nur am rennen ist, ständig meint weiterkommen zu müssen, der wird nur auch schwer dazu zu bringen sein, einmal anzuhalten und sich Gedanken zu machen, ob dass überhaupt der richtige Weg ist, den er da rennt.

Ich möchte dir heute zurufen, dass du einmal anhältst, um dir Gedanken über den Weg zu machen, auf dem du dich befindest.

Wohin führt dein Weg? Welches Ziel hat dein Leben eigentlich?

Wo versuchst du deine Bedürfnisse zu befriedigen?

Und ich möchte euch hinweisen auf den, der zu jedem Menschen sagt:

Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

(Johannes 14,27)

Jesus Christus!

Der Frieden der dir hilft in Schwierigkeiten und stressigen Situationen ruhig zu bleiben, der dich von Angst befreit und dein Leben bestimmen wird.

Jesus lädt dich heute persönlich ein:

Dann sagte Jesus: “Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.

(Matthäus 11,28)

Was sind das eigentlich für hammer Aussagen? Begreifen wir eigentlich was Jesus uns hier verspricht?

Ich bin überzeugt, dass wenn uns in der Werbung so ein Produkt angeboten werden würde, dann würden wir sofort zuschlagen, um es zumindest mal auszuprobieren!

Und Jesus gibt uns sein Friedensangebot sogar umsonst!

Der Geist und die Braut sagen: “Komm!” Und wer sie hört, soll sagen: “Komm!” Wer durstig ist, der komme. Wer will, soll kommen und umsonst vom Wasser des Lebens trinken!

(Offenbarung 22,17)

Lehnen wir Jesu Einladung ab, weil uns persönlich der Preis dafür zu hoch ist?

Es ist doch genau das, wonach wir uns tief im Inneren sehnen!

Wieso halten wir weiter an unserem kümmerlichen Leben fest?

Ich möchte die Stelle aus Matthäus 28 noch weiterlesen:

Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.

Jesus hat den Weg zu Gott für jeden Menschen frei gemacht!

Und er verspricht jedem Menschen „das Leben in Fülle zu geben“ (Johannes 10,10).

Es ist deine freie Entscheidung, ob du diese Einladung heute annimmst.

Offline…

Offline…

Bevor sich der eine oder andere vielleicht wundert, wieso ich hier seit über einem Monat nichts mehr gepostet habe, möchte ich euch kurz mitteilen, dass ich seit Anfang Dezember in eine neue Wohnung umgezogen bin und seitdem auf meinen Internetanschluss warte.

Neue Beiträge wird es vorraussichtlich Anfang Februar geben (dann mit einigen Neuerungen).

Bis dahin wünsche ich euch Alles Gute und weiterhin viel Spaß beim Lesen!