Bis vor 2 Jahren sah mein Leben ungefähr so aus:
Die ganze Woche arbeiten und dabei gucken, dass die Woche so schnell wie möglich vorübergeht, damit endlich Wochenende ist, und ich meine Ruhe habe.
Freitagabend ging’s dann entweder in die Disco, auf eine Party oder einfach nur zu Kollegen – immer nur mit dem Ziel zu saufen und Frauen abzuschleppen…
Samstag das Gleiche.
Der Sonntag war dann meist nur zur Erholung da.
Und am Montagmorgen war ich dann angepisst, dass das Wochenende wieder so schnell vorbei war.
Das ging Woche für Woche so. Mehr als 5 Jahre lang.
Mal war das Wochenende besser, mal absolut beschissen.
Es war ein Leben von Wochenende zu Wochenende.
Mit der Zeit wurde der Alkohol und die Drogen stärker – aus Bier wurde Whiskey, aus Haschisch Ecstasy oder Speed, weil das Einfache nicht mehr ausgereicht hat.
Damals war das sehr cool, bzw. ich hab’s einfach gemacht.
Mir war überhaupt nicht bewusst, wieso ich dass eigentlich mache.
Oder es war mir einfach egal.
Geht es dir heute genauso? Lebst du auch nur von Wochenende zu Wochenende, von Party zu Party…?
Wir Menschen haben 5 Sinne – Wir Schmecken, Fühlen, Sehen, Riechen und Hören.
Wir sind fast ständig darauf aus, diese Sinne zu befriedigen.
Das Leben soll ja Spaß machen, entspannend sein.
Auf jeden Fall nicht anstrengend oder kompliziert.
Wie oft schreien wir schon rum, wenn es auf der Arbeit oder in der Schule mal keinen Spaß macht.
Wir empfinden aber nur Spaß, wenn unsere Sinne (Bedürfnisse) befriedigt werden.
Deswegen gehen Menschen z.B. so gerne ins Kino.
Da gibt’s die volle Dröhnung.
Da Sehen und Hören wir den Film, Schmecken und Riechen unser Popcorn, sitzen angenehm im weichen Sitz…der perfekte Ort um zumindest für ein paar Stunden der Realität zu entfliehen.
Denn die Realität sieht oft anders aus.
Das Leben ist hektisch und stressig.
Wir rennen von Termin zu Termin und wünschen uns eigentlich nur Ruhe.
Aber wir erkennen die Ursache für unseren Stress und unsere Hektik nicht.
Wir merken nur, dass wir nie Zeit haben. Aber wieso erkennen wir nicht.
Wir sind so gehetzt und versuchen gleichzeitig das Leben zu genießen und unsere Bedürfnisse zu befriedigen.
Doch unsere Bedürfnisse sind ein Fass ohne Boden.
Wir suchen Befriedigung im materiellen Bereich, wir suchen Befriedigung im sexuellen Bereich.
Doch am Ende ist alles nur eine Illusion, welche uns keine wirkliche Befriedigung verschafft.
Wieso brauchen wir ständig ein neues Handy, wieso brauche ich ständig einen neuen Partner?
Wieso habe ich damals immer stärkeren Alkohol gebraucht, immer stärkere Drogen?
Wieso bin ich mit vielem was ich habe unzufrieden?
Wir Menschen werden einfach nicht satt.
Vielleicht kennt ihr das Lied von den Toten Hosen, „Warum werde ich nicht satt?“. Ein sehr interessanter Text!
Warum werden wir nicht satt, warum kommen wir nicht zur Ruhe?
Wohin sollen wir mit all unseren unbefriedigten Bedürfnissen?
Die Ursache dafür, dass unser Leben oft Stress und Hektik ist, liegt ca. 6000 Jahre zurück, bzw. steht ganz am Anfang der Bibel.
Der Mensch, also du und ich, will selbst entscheiden, was gut oder falsch ist, und verlässt somit Gottes geordneten Rahmen für sein Leben.
Die Folge dieser Auflehnung gegen Gott ist, einfach ausgedrückt, Stress und Hektik.
Und was damals vor 6000 Jahren begann, zieht sich durch die ganze Geschichte der Menschheit hindurch.
Der Mensch will sein eigener Herr sein und lehnt sich damit gegen seinen Schöpfer auf.
Die Folge hat Gott damals schon genannt: Stress, Hektik à ein unruhiges Leben.
Und dann ist da noch ein Zweiter, der ebenfalls dafür sorgt, dass wir nicht zur Ruhe kommen, der uns immer weiter antreibt, der größte Feind des Menschen: Der Satan.
Sein Ziel ist es, uns ständig in Bewegung zu halten, damit wir ja nicht zur Ruhe und damit zum Nachdenken über uns und unser Leben kommen.
Alkohol und Drogen, unsere Sorgen um Geld, Klamotten sind da sehr nützlich, um unsere Sinne zu benebeln und unsere Gedanken vom eigentlich wichtigen abzulenken.
Jemand der ständig nur am rennen ist, ständig meint weiterkommen zu müssen, der wird nur auch schwer dazu zu bringen sein, einmal anzuhalten und sich Gedanken zu machen, ob dass überhaupt der richtige Weg ist, den er da rennt.
Ich möchte dir heute zurufen, dass du einmal anhältst, um dir Gedanken über den Weg zu machen, auf dem du dich befindest.
Wohin führt dein Weg? Welches Ziel hat dein Leben eigentlich?
Wo versuchst du deine Bedürfnisse zu befriedigen?
Und ich möchte euch hinweisen auf den, der zu jedem Menschen sagt:
Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
(Johannes 14,27)
Jesus Christus!
Der Frieden der dir hilft in Schwierigkeiten und stressigen Situationen ruhig zu bleiben, der dich von Angst befreit und dein Leben bestimmen wird.
Jesus lädt dich heute persönlich ein:
Dann sagte Jesus: “Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.
(Matthäus 11,28)
Was sind das eigentlich für hammer Aussagen? Begreifen wir eigentlich was Jesus uns hier verspricht?
Ich bin überzeugt, dass wenn uns in der Werbung so ein Produkt angeboten werden würde, dann würden wir sofort zuschlagen, um es zumindest mal auszuprobieren!
Und Jesus gibt uns sein Friedensangebot sogar umsonst!
Der Geist und die Braut sagen: “Komm!” Und wer sie hört, soll sagen: “Komm!” Wer durstig ist, der komme. Wer will, soll kommen und umsonst vom Wasser des Lebens trinken!
(Offenbarung 22,17)
Lehnen wir Jesu Einladung ab, weil uns persönlich der Preis dafür zu hoch ist?
Es ist doch genau das, wonach wir uns tief im Inneren sehnen!
Wieso halten wir weiter an unserem kümmerlichen Leben fest?
Ich möchte die Stelle aus Matthäus 28 noch weiterlesen:
Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.
Jesus hat den Weg zu Gott für jeden Menschen frei gemacht!
Und er verspricht jedem Menschen „das Leben in Fülle zu geben“ (Johannes 10,10).
Es ist deine freie Entscheidung, ob du diese Einladung heute annimmst.
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