Monthly Archive for November, 2007

No Perfection…but Excellence!

Nachdem ich heute Abend mal wieder ein sehr cooles Gespräch mit meinem Mitbewohner hatte, möchte ich unbedingt noch meine Gedanken dazu niederschreiben.

Es ist immer wieder krass, wie Gott manche Gespräche in bestimmten Situationen zusammenkommen lässt, das man so eigentlich überhaupt nicht geplant hatte.

Ich genieße es total, lange und tiefsinnige Gespräche zu führen.

Ich möchte an dieser Stelle aber eigentlich gar nicht so sehr den kompletten Inhalt der Unterhaltung wiedergeben, sondern nur etwas, was mir dabei so bewusst wurde.

Es ging darum, dass, wenn man mehr für eine bestimmte Person empfindet, man oft so tierisch Angst davor hat, etwas falsch zu machen. Und dann glaubst du, dass mit einem Fehler gleich alles vorbei wäre und alle weiteren Versuche sinnlos sind. Du willst einfach alles perfekt machen.

Gott hat mir aber heute einen sehr coolen Vergleich dafür geschenkt:

Die Beziehung zwischen zwei Menschen kann ein Abbild der Beziehung zwischen Gott und dem einzelnen Menschen sein.

Denn genauso wie zwischen Gott und dem Menschen nicht alles vorbei ist wenn der Mensch einen Fehler begeht, genauso sollte in der Phase des Kennenlernens zwischen zwei Menschen nicht gleich alles vorbei sein, wenn einer mal einen Fehler begeht. Das ist Liebe.

Gott gibt uns nicht auf wenn wir Fehler machen. Er liebt uns.

Der Drang alles perfekt machen zu wollen führt wohl eher zur Verkrampfung und bewirkt das ich nicht mehr ich Selbst sein kann. Denn wer ist schon perfekt? Und das macht dann alles nur noch viel schlimmer.

Der Typ, der vor mir in diesem Zimmer gewohnt hat, hat seinen sehr passenden Spruch an der Wand hinterlassen:

No Perfectionism…but Excellence!

Ich will es nicht perfekt machen, aber trotzdem mit Stil, oder was!?

Zum Schluss möchte ich einfach noch Teile aus 1.Korinther 13 hier posten:

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

Umgang mit Versuchungen

Boah man, war das ein Tag heute!

Nachdem der Tag eigentlich ganz super angefangen hatte, bekam ich von meinem Chef den Auftrag irgendwo in Stuttgart ein paar Telefone abzuholen.
Eigentlich ganz cool, bekomm ich doch so auf jeden Fall etwas Abwechslung und darf außerdem noch mit einem Geschäftwagen – einem Opel Vectra Kombi – über die Autobahn rasen. Hab ich mir zumindest so gedacht…

Ich also rein in den Vectra, Navi programmiert, Rückwärtsgang rein und dann raus aus der Parklücke.

Also dann, langsam aus der Tiefgarage rausrollen, nur noch die letzte Kurve vor der Schranke nehmen und dann Rrrritsch!
Mist, was war das? Bin ich doch tatsächlich mit der rechten hinteren Seite meines Autos an so einer Steinsäule hängenblieben!
Ich bin dann aber nicht sofort ausgestiegen, sondern wollte mir erst am Zielort anschauen was für einen Schaden ich hinterlassen habe. War ein ziemlich fetter Kratzer…

Nunja, also weiter auf die Autobahn. Das Navigationsgerät war dann so freundlich mich vor dem nächsten Stau zu warnen und mir sogar eine Umleitung anzubieten.

Okay, schauen wir mal wo uns dieses Ding hinbringt. Termindruck hatte ich ja keinen.

Doch irgendwie scheine ich nicht nur was den Fußball angeht mit Stuttgart auf Kriegsfuß zu stehen!

Das Navi leitete mich also durch mehrere kleine Ortschaften und dann… Zack…Geblitzt! Oh man, und dabei war ich nur 10 km/h zu schnell oder so…

Na toll, jetzt durfte ich meinem Chef also nicht nur die Kratzer an der Hintertür erklären, sondern ihm auch noch sagen das er demnächst einen Strafzettel ins Haus bekommen wird!

Wenn es mal Scheiße läuft, dann wohl richtig.

Interessant war dann aber, was danach so in meinem Kopf ablief.

Vielleicht soll ich meinem Chef einfach nichts von meinem „Unfall“ erzählen und darauf hoffen, dass man die Kratzer mir evtl. nicht nachweisen kann?

Von dem Strafzettel erzähle ich vielleicht auch nichts. Vielleicht komm ja auch überhaupt nichts und wenn doch, dann sage ich einfach ich hätte nichts bemerkt.

Ich wusste einfach nicht, was mich in so einer Situation erwarten wird.

Inwieweit haben so ein Unfall und so ein Strafzettel auch für mich persönlich Folgen? Wie wird das bei uns in der Firma gehandhabt?

Sehr cool war auf jeden Fall, dass ich die Situation während der Fahrt direkt im Gebet an Gott abgeben konnte und die ganze Zeit über Frieden hatte.

Mein Blog wäre nicht mein Blog, wenn ich an dieser Stelle aber nicht auch ein theologisches Thema einbauen würde.

Etwas, was mir in dieser Situation noch tiefer bewusst geworden ist:

Der Teufel kann uns zu nichts zwingen!

Er kann mich nicht dazu zwingen meinen Chef anzulügen bzw. die Kratzer oder den Blitzer zu verschweigen.

Das Einzige was er tun kann ist, mich zur Sünde zu verführen.

(Vgl. Matthäus 4 – Jesu Versuchung in der Wüste)

Das tut er, indem er mir ständig Lügen in meine Gedanken flüstert, bis ich diese letztendlich glaube und dann freiwillig tue!

Das sind zwei wichtige Prinzipien im Umgang mit Versuchung:

1. Satan will uns mit seinen Lügen verführen. Hier gilt es wachsam zu sein und auf unsere Gedanken zu achten.
Wir müssen die Bibel und damit die Wahrheit kennen damit wir Satans Lügen die göttliche Wahrheit entgegensetzen können!

2. Sündige ich immer freiwillig! Ich tue das, wovon ich in einem bestimmten Moment überzeugt bin.
Ich glaube in dem Moment den Lügen Satans und sündige freiwillig!

Deswegen ist es eine Lüge zu sagen, ich kann ja nichts dafür, ich bin ja auch nur ein Mensch.

Wenn ich nicht für meinen Sünden verantwortlich wäre, wie könnte Gott mich dann dafür verantwortlich machen?

Wenn ich sündige, dann habe ich in diesem Moment der Lüge mehr geglaubt als der Wahrheit und weil ich es in diesem Moment auch so wollte.

Die Welt sündigt weiter, weil sie die Wahrheit überhaupt nicht kennt!

Als Christ habe ich immer die Möglichkeit Gottes Willen zu tun und nicht zu sündigen, denn ich bin kein Sklave der Sünde mehr!

Gott aber sei Dank; denn ihr wart Sklaven der Sünde, seid jedoch von Herzen der Lehre gehorsam geworden, an die ihr übergeben wurdet. Ihr wurdet aus der Macht der Sünde befreit und seid zu Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
Römer 6, 17.18

Da diese Prinzipien wahrscheinlich für jegliche Arten von Versuchung gelten, kann dies auch für den Umgang mit Pornographie eine große Hilfe sein (ich erwähne das aus dem Grund besonders, weil die meisten meiner Besucher über Suchmaschinen mit den Begriffen Selbstbefriedigung und Sünde hierher gelangen).

Zuerst darf ich dir heute ausrichten, dass du nicht mehr Sklave deiner pornographischen Gedanken bist und somit auch nicht mehr den Willen Satans tun musst!
Du darfst den Worten glauben die Paulus in Römer 6 schreibt!

Du hast immer genug Kraft Nein zu sagen (auch wenn der Satan dir hier auch etwas anderes einreden möchte)!

Wenn du dir also Pornographie im Internet anschaust, dann tust du dies freiwillig, weil du verführt wurdest!

Du hast den Lügen des Satans mehr geglaubt als der Wahrheit Gottes.

Wie soll man damit dann nun umgehen?

Einige Tipps habe ich ja schon einmal in einem anderen Beitrag über Selbstbefriedigung gegeben.

Hilfreich ist es aber auch, genau darauf zu achten, wenn der Satan dich verführen und dir in deinen Gedanken reinlabern will.

Jesus gibt dazu einen ganz praktischen Tipp:

Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
Markus 14, 38

Sei wachsam! Pass auf das die Lügen Satans nicht überhand in deinem Kopf nehmen, sondern halte die biblischen Wahrheiten dagegen!

Jesus hat auf die Lügen des Teufels auch mit Bibelversen geantwortet.

Jakobus gibt uns auch eine ermutigende Verheißung:

Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.
Jakobus 4, 7

Ein Prinzip was hier sicherlich auch gilt ist das vom weißen und vom schwarzen Löwen, wobei der weiße Löwe für das Gute steht, Gottes Willen zu tun, und der schwarze Löwe für das Schlechte, also die Sünde steht.

Diese beiden Löwen kämpfen gegeneinander. Und je nachdem welchen Löwen ich füttere, so wird dieser größer und stärker und gewinnt somit die Oberhand.

D.h. ich muss also auch bewusst darauf achten, was für Dinge ich mich aussetze!

Ich muss also auch bewusst Dinge meiden, die mich leicht zur Sünde verführen können.

D.h. vielleicht eben nicht mehr im Internet zu surfen, wenn ich allein im Haus oder Zimmer bin.
Oder eben kein Fernsehen mehr nach 24 Uhr zu schauen.

Ich denke du kennst selbst deine persönlichen Orte, die dich immer wieder zu Dingen verleiten, die du nicht tun willst.

Satan wird immer wieder versuchen uns an unseren Schwachstellen zu treffen!

Früher war ich auch jemand, der gerne solche Unfälle, wie die die mir heute passiert sind, verschwiegen hätte bzw. sich aus der Verantwortung gezogen hätte.

Doch heute kenne ich die Wahrheit Gottes und ich weiß, dass Jesus möchte, dass ich in der Wahrheit lebe.

Um die Wahrheiten Gottes zu erkennen, muss ich in seinem Wort, der Bibel, lesen.

Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit.
Johannes 17,17

Es geht also darum, Gottes Wahrheiten zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Ich entschied mich heute für die Wahrheit, und habe meinem Chef gleich alles gebeichtet.

Und was war? Er war natürlich etwas angefressen, da dieses Auto wohl jetzt schon zum 4.Mal innerhalb kürzester Zeit in die Werkstatt muss.
Aber er war mir auf jeden Fall nicht persönlich böse und mich erwarten wohl keine weiteren Konsequenzen.

Okay, warten wir mal den Strafzettel ab…

Wenn du weitere Fragen zum Thema „Umgang mit Pornographie und Selbstbefriedigung“ hast, dann kannst du mir gerne Anonym ein Kommentar hinterlassen.

Gott gebührt die Ehre!

Was ich euch heute mitteilen möchte, ist ein Gedanke, der mir beim Lesen des Textes aus 1. Könige 18 kam.

Folgende Situation: Das Volk Israel hatte sich unter dem König Ahab wieder einmal von Gottes Wegen abgewandt, und betete stattdessen die Götter Baal und Aschera an.

In Kapitel 18, ab Vers 16, kommt nun Elia zu Ahab um das Volk zur Umkehr zu bewegen.

Elia lässt alle 450 Propheten des Baal und alle 400 Propheten der Aschera versammeln.

Und so steht Elia, der der allein übrig geblieben ist als Prophet des Herrn und fordert die 850 Propheten dazu auf, einen Stier zu schlachten und auf einen Holzhaufen zu legen.

Dann sollen die Propheten zu ihren Göttern beten, dass sie mit Feuer antworten um das Opfer zu verbrennen.

Die Propheten machen das dann auch und beten und hüpfen den ganzen Vormittag um ihr Opfer, doch nichts geschieht.

Und als sie später noch lauter riefen und immer noch nichts passiert, fangen sie sogar an, sich mit ihren Schwertern in die Haut zu ritzen.

Doch nichts passiert.

Ich frage mich wie Elia sich wohl gefühlt haben muss, angesichts der Übermacht an Propheten der anderen Götter.

Ob ihm da nicht vielleicht Zweifel kamen? Ob ihn die Show die die anderen abzogen nicht vielleicht doch beeindruckte?

Nein, denn Elia wusste dass sein Gott lebendig ist und dass er sich zu 100% auf ihn verlassen kann.

Sein Vertrauen ist sogar so groß, dass er, als er und sein Gott an der Reihe sind, das er den geschlachteten Stier sogar noch rundum mit Wasser übergießen lässt.

Und interessant finde ich, was Elia dann in Vers 37 betet:

Erhöre mich, o Herr, erhöre mich, damit dieses Volk erkennt, dass du, Herr, Gott bist, und damit du ihr Herz zur Umkehr bringst.
1. Könige 18, 37

(Jesaja 37,20 ; Daniel 9, 18.19)

Als ich diesen Vers gelesen habe, ist mir eines deutlich geworden:

Es geht nicht um uns.

Gott wird unsere Gebete nicht erhören, wenn es uns dabei nur um uns selbst geht.
(Jakobus 4,6)

Elia bittet hier Gott um ein Wunder, damit das Volk Gott erkennt und zur Umkehr bewegt wird.

Es geht Elia nicht darum, Gott zum Handeln zu bewegen, damit jeder Anwesende erkennen kann, wie gesegnet Elia selbst ist, wie Gott persönlich in seinem Leben handelt.

Es geht Elia nicht darum, Gottes Segen einzuheimsen, damit er persönlich besser dasteht oder er sich gesegneter fühlen kann.

Es besteht die Gefahr, dass wir schnell stolz werden, weil Gott uns scheinbar besonders segnet.

Wir meinen etwas Besonderes zu sein im Vergleich zu unseren Brüdern und Schwestern.

Das Gott uns eine besondere Ehre zu teil werden lässt.

Aber Gott will seine Ehre niemanden anderen geben, also nur sich selbst.
(Jesaja 42,8 ; Jesaja 48,11)

Stolz bezieht sich immer nur auf mich und hat die Absicht, mir selbst die Ehre zu geben.

Stolz streitet gegen Gott.

Gottes Handeln hat in erster Linie nichts mit uns Selbst zu tun, weil Gott uns persönlich dadurch ehren wollte.

Bei allem für was wir bitten, sollte es uns in erster Linie nicht um uns selbst gehen, sondern einzig und allein darum, dass Gottes Herrlichkeit in unserem Leben sichtbar wird, dass ihm allein Ehre gegeben wird.

Sein Handeln soll allein auf ihn hinweisen.

Und darum sollte es uns in unseren Gebeten und bei dem für was wir bitten auch gehen, dass durch Erhörung Gott sichtbar wird und dass dadurch Menschen zu ihm umkehren.

Bei dem, was ich vorhin gesagt habe, könnte man Gott für einen sehr egoistischen Gott halten.

Das er allein im Rampenlicht stehen will und wir nur die Scheinwerferhalter sind, die die Aufgabe haben, den Lichtstrahl nur auf ihn zu richten.

Aber im ersten Teil habe ich einen wichtigen Aspekt außer Acht gelassen: Gottes Liebe zu uns Menschen.

Und diese Liebe lässt uns nicht nur hinter dem Scheinwerfer stehen, sondern sie holt uns quasi mit ins Rampenlicht.

Gott weiß, dass wir Menschen uns gebraucht und geliebt wissen wollen, und genau diesen Bedürfnissen begegnet er.

Auch wenn alle Ehre ihm allein gebührt, so gebraucht Gott uns doch immer wieder in seinem Handeln in der Welt.

Gott hätte zu Elia auch sagen können, „Mach Platz, ich ziehe meine Show alleine ab und zeige denen mal wer ich wirklich bin“.

Aber Gott gebraucht Elia.

Auch heute könnte Gott alleine handeln und eigenständig dafür sorgen, dass seine Auserwählten in den Himmel kommen.

Aber auch hier gebraucht uns Gott.

Das ist wie in einem Team, wenn einer der Mitglieder unfähig ist und wir alleine eigentlich besser vorankommen würden.

Aber aus Liebe und Rücksicht arbeiten wir trotzdem zusammen und helfen demjenigen besser zu werden.

Genauso arbeitet Gott mit uns zusammen.

Gott möchte Gemeinschaft mit uns haben.

Und in seiner Liebe und Gnade, sorgt er auch dafür, dass seine Kinder Heilung in allen Lebensbereichen erfahren dürfen.

Heilung, durch die andere Menschen Gottes Realität in unserem Leben erfahren dürfen.

Heilung, diese Liebe und Gnade sollte uns selbst wieder in die Anbetung Gottes führen.

Gott heiligt seine Kinder indem er sie heil werden lässt.

Den größten Liebesbeweis gab uns Gott vor über 2000 Jahren:

Weil er, dem alle Ehre gebührt und der uns so sehr liebt, Gemeinschaft mit uns haben wollte, war er sich nicht zu schade, auf die Erde zu kommen um für die Sünde zu sterben, damit wir Gemeinschaft mit ihm haben können.

Alles nur Zufall? – Erinnerungen aus dem Jahr 2004

Kurz nach meiner Bekehrung im Jahr 2004 habe ich unter der Überschrift „Zufall“ ein paar Erlebnisse mit Gott aufgeschrieben.

Folgende Psalme sind mir damals sehr wichtig gewesen:

Psalm 77, Vers 13
Ich will Nachdenken über all dein Tun,
und über deine Taten will ich sinnen.

Psalm 73, Vers 28
Ich aber: Gott zu nahen ist mir gut.
Ich habe meine Zuversicht auf den Herrn HERRN gesetzt,
zu erzählen alle deine Taten.

Es ist irgendwie cool die Zeit von damals bis heute zurückzuverfolgen, und zu sehen, wie Gott mein Leben bis heute geführt hat.
Manche Dinge kamen anders als gedacht, es gab schwere und schöne Zeiten, aber Gott hat immer für ein gutes Ende gesorgt.

Hier also einige meiner erlebten Zufälle aus dem Jahr 2004:

o Die Nacht, in der ich von Angstzuständen bedrängt, in meinem Auto unterwegs war und in meiner Angst zu Gott um Hilfe betete, und dann keine Sekunde später plötzlich alle Angst für einen kurzen Moment weg war und alles um mich herum so hell erschien?
Alles nur Zufall oder Einbildung?

o Am nächsten Tag öffnete ich nach Jahren wieder einmal eine Bibel, und die erste Bibelstelle die ich las beschrieb so deutlich mein bisheriges Leben und meine damalige Situation.
Auch nur Zufall?

o Als ich dann meinem Arbeitgeber gestand, dass ich während meiner Ausbildung einige Dinge geklaut hatte, bekam ich keine Anzeige sondern sogar Rabatt auf die Dinge die ich geklaut hatte.
Zufall?

o Als ich im Mai 2004 dann meine Ausbildung aufgegeben habe und ein paar Tage später gleich einen Job bei meiner alten „Zivistelle“ bekam.
Zufall?

o Als ich im Sommer 2004 im Daimler Chrysler in Rastatt gearbeitet habe, und 1. ich diese Stelle überhaupt so kurzfristig bekam
2. ich in einem Bereich arbeiten durfte, der wirklich locker und überhaupt nicht anstrengend war.
3. ich kurz vorher erst erfahren habe, dass mein Nachbar auch im Daimler Chrysler arbeitet, zu der Zeit die gleiche Schicht wie ich hatte, so dass ich immer mit ihm fahren konnte ( da ich selbst kein Auto besitze ), und dass er auch noch durch das gleiche Tor im Werk musste, so dass ich jeden Tag auch nicht sehr weit laufen musste ( das Daimler Chrysler Werk ist riesig, und hat mehr als 7 verschiedene Tore durch welche man ins Werk gelangt ).
Zufall?

o Das ich zum Anfang meines Studiums gleich 4 andere Christen kennen lernen durfte, bei 400 anderen Studenten.
Zufall?

o Das ich an dem Tag, an welchem ich vom Studentenwerk den Ablehnungsbescheid für meinen Antrag auf BaföG erhalten habe, 5 min später einen Job bekommen habe, welcher mir genau den Betrag im Monat einbringt, welchen ich voraussichtlich durch das BaföG bekommen hätte.
Und mein Arbeitgeber war nur 5 min von meiner Wohnung entfernt.

o Nachdem ich mit meinem Studium bereits nach dem ersten Semester gescheitert bin, hat Gott mir sehr schnell einen neuen Ausbildungsplatz geschenkt.

o Nachdem dieser Betrieb jedoch bereits nach einem halben Jahr Insolvenz anmelden musste, bin ich jetzt letztendlich bei einer neuen Firma untergekommen, wo ich im Sommer nächsten Jahres meine Ausbildung beenden werde.
Zwischenzeitlich konnte ich immer wieder bei meiner alten „Zivistelle“ oder bei einer anderen Firma arbeiten.

Auch wenn nicht immer alles rund lief, so hat Gott mich in dieser Zeit immer versorgt.

Am Ende dieses Textes stellt sich dann natürlich die Frage:

Alles nur Zufall oder befindet sich hinter all diesen Erlebnissen nicht vielleicht doch eine führende Hand?

Es gibt sicherlich noch so viele unscheinbarere Dinge, die Gott für mich getan hat und von denen ich euch erzählen könnte, doch an die ich mich jetzt nicht erinnere oder die ich vielleicht überhaupt nicht wahrgenommen habe.

Ist es Zufall, dass du jetzt genau diese Zeilen hier liest?

Vielleicht hast du dich auch noch nicht für ein Leben mit Gott entschieden.

Dann möchte ich dir mit meinem Zeugnis Mut machen, und dir versichern dass auch du solche Erfahrungen mit Gott machen darfst!

Befiehl dem HERRN deinen Weg
Und vertraue auf ihn, so wird er handeln.
Psalm 37, Vers 5