Monthly Archive for März, 2008

Ostern 2008 in Lenzkirch

Über Ostern waren wir von Linie 7 aus mit insgesamt 25 Teilnehmern wieder in Lenzkirch im Alten Schwarzwaldhaus auf !

Wie schon 2006 hatten wir eine total geniale Zeit mit herausfordernden Bibelarbeiten, super Gemeinschaft und unterhaltsamen Unternehmungen! Die Freizeit stand diesmal unter dem allgemeinen Thema “Christsein im Alltag”, angelehnt an das Geschehen rund um Ostern. Was erst einmal total allgemein und altbekannt klingt, wurde von den beiden “Hausherren” Frank und Dieter total abwechslungsreich und herausfordernd gestaltet!

Die erste Bibelarbeit beschäftigte sich mit dem Thema “Ostern beginnt im Kopf” bzw. “Die Macht unserer Gedanken und die Erneuerung unserer Gedanken mit Hilfe von Gottes Wort”. Außerdem wurden die Themen “Veränderung durch Jesus”, “Ent-täuschung und Barmherzigkeit” sowie zum Abschluss “Die alles entscheidende Frage von Jesus an dich: Liebst du mich?” (Die Überschriften wurden von mir persönlich so formuliert. Es kann also sein, dass jeder Teilnehmer für sich ganz andere Überschriften zu den Themen formuliert hat).

Für den geistlichen Input bin ich persönlich total dankbar, da nur für mich “aktuelle” Themen angesprochen wurden. Ich bete dafür, dass es den anderen Teilnehmern auch so ging und sie viel davon für sich in den Alltag mitnehmen können. Das wird für uns als “Leiter” in den nächsten Wochen sicherlich eine Herausforderung sein mit den angesprochenen Themen an dein Teilnehmern “dran zubleiben”.

Auf der Freizeit bin ich noch auf ein sehr spannendes Buch von Reinhold Ruthe gestoßen: Krankheiten – Signale der Seele. Auch ein Thema, dass mich die letzte Zeit sehr beschäftigt (Stichwort Ganzheitliche ). Ich bin gespannt, was Gott mir dadurch mitzuteilen hat.

Ansonsten befinde ich mich zur Zeit voll im Lernstress. Anfang Mai habe ich meine schriftlichen Prüfungen. Ich bin dankbar das Gott mir in dieser Zeit sehr viel Ausdauer zum lernen gibt. Außerdem freue ich mich wenn dann im September ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnt (auch wenn ich noch keine konkreten Vorstellungen habe wie und wo es weitergeht).

Eine schöne Gebetserhöhrung hatte ich diese Woche aber auch noch: Kommenden Montag soll ich im Rahmen eines Schulprojekts meinen Businessplan für (m)eine Geschäftsidee vorstellen. Leider habe ich vor den Osterferien mein (fast) fertige Präsentation in der Schule vergessen und auch keine Möglichkeit da vor Montag irgendwie noch ranzukommen. Außerdem muss ich diese Woche noch meine Abschlussdokumentation für Prüfungsprojekt fertig machen und abgeben. Wenig Zeit also. Ich habe dann dem zuständigen Lehrer eine Email geschrieben und gestern die Antwort bekommen, dass er kommenden Montag nicht da sein wird und ich meine Präsentation deswegen sowieso nicht halten muss. Danke Jesus!

Ansonsten gibt es noch viele Gedanken zu posten, aber dann wenn Zeit dazu da ist.

Gebetserhörung Teil 2 !

Vor genau 3 Tagen habe ich von meiner Gebetserhörung von Gott berichtet. Ich hatte am gleichen Tag noch einem Klassenkameraden davon erzählt. Wie sich dann herausgestellt hat, steckt er gerade selbst in finanziellen Schwierigkeiten. Ich hatte dann nur gedacht, dass das ja irgendwie kein Zufall gewesen sein kann, dass ich ihm gerade jetzt von meinem Erlebnis mit Gott berichten konnte. Ich hab dann auch dafür gebetet, dass Gott ihm jetzt ganz speziell begegnet!

Heute morgen dann bekam ich von dann von meinem Klassenkamerad eine SMS, ob wir uns nach der Arbeit nicht noch auf ein Bierchen oder so treffen wollen. Dort hat er mir dann erzählt, dass er direkt am Dienstag noch zu Gott gebetet hat, dass er ihm doch auch seiner finanziellen Notlage helfen würde (mein Klassenkamerad hat noch keine persönliche Beziehung zu Jesus!)! Und was ist passiert? Gott hat ihm tatsächlich noch in dieser Woche einen Job auf einer Baustelle besorgt! Und auf dieser Baustelle hat er jemanden kennengelernt, für den er noch weitere Aufgaben erledigen kann! Das hat ihn echt beeindruckt und er macht sich ehrliche Gedanken über Gott und sein Leben. Echt stark!

Am Sonntag möchte er nun einmal mit in den Gottesdienst kommen! Das ist echt zu cool! Jesus lebt!

Wenn ihr möchtet, könnt ihr für meinen Klassenkamerad beten!

Geheilt!

Dies ist mein 100. Blogeintrag innerhalb von 2 Jahren und er ist ganz allein dem Herrn Jesus gewidment! Und ich habe die letzten Tagen soviel Grund ihm zu danken!

Es ist krass, ich habe seid ich denken kann unter Verdauungsproblemen gelitten. Mir ist das erst so die letzten Monate richtig bewusst geworden. Vorher habe ich immer gedacht diese Symptome seien mehr oder weniger normal.

Jetzt ist mir dann halt irgendwann mal klar geworden, dass das vielleicht doch nicht so normal ist und dann habe ich angefangen Gott deswegen um zu bitten.

Und was geht jetzt ab? Seit mehr als einer Woche sind meine Verdauungsprobleme einfach verschwunden! Das ist echt krass und eine totale Befreiung!

Echt man, Danke Jesus!

Es gibt noch viel mehr Dinge, über die ich mir in der letzten Zeit so Gedanken mache. Ich hoffe, dass ich zumindest einen Teil davon noch zu Papier bringen kann.

Auf jeden Fall – Danke Jesus!

Gebetserhörung!

Also was Jesus zur Zeit in meinem Leben macht ist echt der Hammer!

Ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch wegen eines Arbeitsplatzes, da ich Ende Juli dieses Jahr meine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann endlich beenden werde. Letzten Freitag habe ich dann festgestellt, dass ich ja überhaupt keine passende Hose für so ein Vorstellungsgespräch habe. Also bin ich schnell noch los um eine Hose zu kaufen. Ich hab dann sehr schnell eine richtig geile Hose gefunden, allerdings lag der Preis bei 80 €. Mein Problem ist nur, dass ich als Auszubildender ja nicht wirklich viel Geld verdiene, und der Monat ist ja auch noch lang. Hinzu kommt noch, dass wir Ende des Monats mit Linie 7 auf unsere nach Lenzkirch fahren wollen und ich die 100 € dafür auch noch nicht bezahlt hatte. Ich hab die Hose dann trotzdem gekauft, obwohl ich wusste das das Geld dann wirklich knapp werden wird und wahrscheinlich nicht bis Ende des Monats reichen wird.

Ich wollte einfach auf Jesus vertrauen, dass er da für mich sorgen wird.

Heute morgen dann wollte ich dann eben den Betrag für die Freizeit überweisen. Ich hab Gott noch einmal gesagt, dass ich mich auf ihn verlassen will und nicht auf mein Geld.

Als ich mich dann eben bei meiner Bank eingeloggt habe, war das echt zu krass! Ich hatte plötzlich 150 € mehr auf dem Konto und wusste nicht woher! Mein (leiblicher) Vater bekommt plötzlich wieder Kindergeld für mich, aber gesagt hat er mir davon nichts. Er hat mir das Geld einfach still und heimlich überwiesen.

Jetzt war das natürlich kein Problem, das Geld für die Freizeit zu überweisen. Und auch für das Essen im laufenden Monat ist gesorgt.

Was auch noch krass war, ist, dass ich gestern den ganzen Tag unterwegs war und deswegennicht mehr richtig für eine Arbeit lernen konnte, die wir heute noch schreiben werden. Ich wusste auch nicht so recht, wie ich die Aufgaben noch praktisch üben soll. Gestern Abend hab ich mich dann noch an den Schreibtisch gesetzt und bin sehr schnell auf eine Seite gestossen, die alle Themen behandelt über die wir heute eine Arbeit schreiben. Und dazu gibts noch jede Menge praktische Übungsaufgaben.

Du bist echt der Hammer, Jesus!

Wer kann Leid verstehen?

Wie jeden Tag hab ich heute wieder eine Email mit einer Kurzgeschichte von http://www.auftanken.de bekommen. Da die thematisch voll in meine momentane Thematik passt, will ich die mal hier posten. Einen schönen Sonntag euch allen!

Wer kann das in der Welt verstehen? Immer wieder werden die Fragen
gestellt: „Gibt es einen Gott? Wo ist er? Wie kann er das zulassen? Warum hat
er das nicht verhindert?“

„Wenn nur Bösewichte sich das Genick brächen, oder Krebs bekämen, wenn nur
Gauner und Betrüger die Parkinson-Krankheit hätten, dann sähen wir wenigstens
eine Art himmlischer Gerechtigkeit im Universum walten“, schrieb der
Agnostiker Sheldon Vanauken, der eines Tages Christ wurde.

Aber ist es nicht so, dass nur nach leidvollen Erfahrungen, nur nach
Katastrophen, sich das Volk Israel im Alten Testament wieder Gott zuwandte? Wie
formulierte es der englische Professor, Schriftsteller und Christ C.S.Lewis:
„Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen; in
unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt
aufzuwecken“.

Aus der Hölle des Konzentrationslagers schrieb Corrie ten Boom: „Egal, wie
tief unsere Finsternis, Er ist immer noch tiefer“.

Ja, das ist wahr: Christus wurde in Auschwitz vergast. Er wurde in Soweto
verhöhnt. Er wurde und wird in Nordirland verspottet und im Sudan versklavt.
Jesus steigt zu uns in die Hölle hinab. In den tiefsten Abgründen unseres
Lebens steht er neben uns.

Wenn wir von Menschen verraten werden, dann sollen wir wissen: Er wurde
geschmäht und verraten – für uns. Wenn wir im zerbrochen werden, dann
sollen wir wissen: Er wurde am Kreuz zerbrochen – für uns.

Jesus wird uns nicht allein lassen. In den Seligpreisungen schenkt er uns seine
Zusage: „Selig sind, die da tragen, denn sie sollen getröstet werden“.
Denn nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die, die leiden, die krank
sind und von Schmerzen und Kummer niedergedrückt werden.

„Selig sind, die da tragen, denn sie sollen getröstet werden“.
Matthäus 5,4

Reinhold Ruthe: Ein neuer Tag – ein neues Leben /Brendow Verlag / Seite 87

Ganzheitliche Heilung

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich diesen Artikel schreiben soll, da er doch sehr persönlich ist. Doch ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mehrere gute Gründe gibt ihn zu schreiben:

1. Es macht mich menschlicher. Er zeigt, dass ein Leben als Christ nicht bedeutet, dass alle Probleme des Lebens verschwinden oder unter den Teppich gekehrt werden.
Christen sind auch nur Menschen, die auch mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen haben. Der Unterschied ist, dass sie mit Jesus das große Plus in ihrem Leben haben.
2. Es zeigt viel von Gottes großer Liebe und Geduld, die er mit jedem einzelnen Menschen hat. Es zeigt, dass uns wirklich alle Dinge zum besten dienen, auch die, die wir scheinbar überhaupt nicht verstehen und die uns so schrecklich unfair erscheinen.
3. Es zeigt, dass sich Vertrauen in Gott immer lohnt. Gott ist nicht ein oberflächerlicher Gott, der oberflächlich handelt, sondern er handelt ganzheitlich und sein Handeln reicht viel tiefer und vorausschauender als wir uns mit unserem begrenzten Blickfeld überhaupt vorstellen können.

Doch um was geht es überhaupt?

Ich habe (hatte) seit mehr als 2 Jahren mit mehr oder weniger starken Hautproblemen im Gesicht zu kämpfen und diese Hautprobleme schränkten mich in meinem Umgang mit meinen Mitmenschen sehr stark ein.

Ich hielt meine Mitmenschen deswegen auf Distanz, damit ja niemand meine Haut zu sehen bekommen konnte.

Ich wollte damit nicht leben und deswegen versuchte ich mit allen möglichen Mitteln eine Lösung für mein Problem zu finden.

Doch Besuche beim Hautarzt, alle möglichen Pflegeprodukte und Hausmittelchen und auch alles Vertuschen und Ausdrücken halfen nichts oder endete mit einem noch schlimmeren Ergebnis.

Einschub: Es ist interessant, dass ich mehr darauf vertraut habe, dass diese Dinge allein mich heilen können, anstatt dass Gott das kann. Ich möchte damit nicht sagen, dass wir all diese Dinge vergessen können, aber ich möchte auf Gottes vertrauen und dass er durch diese Dinge heilen kann. Das ist auch ein Teil von ganzheitlicher .

Ich verstand nicht, wie Gott mir so etwas antun konnte?

Scheinbar war ich der einzigste Mensch in meiner Umgebung, der mit solchen Problemen zu kämpfen hatte.

Wieso ich? Was hatte das ganze für einen Sinn?

“Soll das das Leben sein, das du mir schenken willst? Ist das deine Methode um mich klein zu halten und dafür zu sorgen, dass es mir schlecht geht und ich somit Menschen auf Distanz halte? Ich will doch meinen Mitmenschen begegnen. Aber so? Und du sagst du liebst mich?”

Diese und andere Vorwürfe brachte ich vor Gott.

Ich war mir sicher das Gott meine Haut heilen konnte wenn er nur wollte. Also wollte er scheinbar nicht. Aber wieso?

Gott hatte mir schon sehr früh gesagt, dass mein Problem nicht meine Haut sei, also äußerlich ist, sondern das mein Problem ich selber bin, also in meinem Inneren, in meiner Seele sitzt. Aber ich wollte es nicht glauben bzw. war mir nicht sicher ob ich mir das nur selbst einredete.

Vor ein paar Tagen klagte ich mein (anonym, weil man schämt sich ja dafür) auf einem anderen Blog. Durch die Kommentare von anderen Lesern öffnete Gott mir zum richtigen Zeitpunkt die Augen. Um zu verstehen wieso zum richtigen Zeitpunkt, möchte ich auf einen anderen Artikel verweisen.

Gott hat mir gezeigt, dass mein Problem tatsächlich nicht äußerlich ist sondern innerlich, denn nicht nur wegen meiner Pickel hielt ich meine Mitmenschen auf Distanz:

Ich habe ein sehr großes Harmoniebedürfnis, d.h. ich möchte, dass meine Mitmenschen mich mögen und deswegen habe ich große Angst davor im Umgang mit ihnen etwas falsch zu machen, so dass sie mich irgendwann nicht mehr mögen.

Gott hat mir gezeigt, dass er diese Distanz zu meinen Mitmenschen heilen möchte. Ich soll lernen, trotz meiner Hautprobleme auf meine Mitmenschen zuzugehen. Ob diese mich dann tatsächlich ablehnen ist nicht mein Problem (witzigerweise fallen meine Hautprobleme sowieso kaum jemanden auf)!
Und es tut mir so gut, diese Distanz tatsächlich Stück für Stück mit Gottes Hilfe überwinden zu können. Das ist wirkliches Leben!

Es ist krass, aber nur wegen dieser Pickel erlebe ich gerade innerlich ein weiteres Stück ! Und durch diese innere wird auch mein Haut äußerlich Tag für Tag gesund! Das ist so krass!

Mittlerweile weiss ich, dass Gott mir diese Krankheit nicht geschickt hat, aber er benutzt sie dazu, dass ich innerlich gesund werden darf. Und ich weiss nun wirklich, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
Römer 8, 28

Gott lieben heisst auch ihm zu vertrauen, dass Römer 8, 28 wirklich der Wahrheit entspricht!

Ich könnte wirklich weinen, wenn ich nun sehe wieviel Liebe mir Gott in der letzten Zeit erwiesen hat. Und das nicht durch materielle Güter, sondern einfach durch innere .

Und auch dieser Vers ist die volle Wahrheit:

Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Römer 8, 18

Selbst 2 Jahre leiden sind nichts im Vergleich zu der Liebe, dem Frieden, dem Leben das Gott jedem einzelnen Menschen schenken will!

Doch das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn Jesus mir in der letzten Zeit nicht eine tiefere Erkenntnis von seiner Liebe und damit von sich selbst gegeben hätte. Er trägt mich, auch in schwierigen Zeiten, er macht mir Mut wenn der Teufel mir einreden will, ich würde mir doch nur etwas vormachen und solle endlich aufhören mit meinen Phantasien.

Jesus ist ganz nah bei mir und er hält mich, auch wenn ich falle. Jesus ist mein Freund.

Das sind keine Schwärmereien, das ist real erlebar, für jeden Menschen der Jesus in sein Leben einlädt.

Ich möchte viel mehr glauben, dass Jesus Menschen ganz real heilt, ob jetzt äußerlich oder vorallem innerlich. Auf jeden Fall aber ganzheitlich.

Danke Jesus!

Ein kalter Sommertag

Manchmal ist unser Alltag wie ein kalter Sommertag. Ich kann mich dafür entscheiden, ob ich mich über die Kälte ärgere oder über die Sonnenstrahlen freue. Es ist meine Entscheidung. Ich bestimme darüber ob es mir innerlich gut geht oder nicht.

Das Eis durchbrechen

Ich habe letzten Sonntag während dem Gottesdienst ein Bild bekommen, was mich thematisch auch schon längere Zeit beschäftigt. Es war das erste Mal, dass ich so eindrücklich ein Bild vor Augen hatte. Mehr davon Jesus!

Ich lag auf einem großen vereisten See. Das Eis war dabei nicht wirklich dick, aber gerade dick genug um nicht einzubrechen. Das Eis stand dabei für alle die religiösen/christlichen Methoden, die wir “verselbstständigt” haben, d.h. die zum Selbstzweck / eigenständig geworden sind. Und unter dem Eis befand sich tiefes, warmes Wasser. Dieses Wasser beschreibt die Fülle Gottes, das Leben in Fülle, dass Jesus seinen Kindern hier auf Erden versprochen hat.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Johannes 10,10

Anstatt aber in diese Fülle einzutauchen und in ihr zu leben, bleiben wir auf der Oberfläche, dem Eis, liegen.

Wir üben uns in religiösen Methoden, die wir fleissig einstudiert haben. Diese Methoden sind Gebet, Gottesdienstbesuch, Bibellesen usw. Je nach dem wieviel Disziplin oder wieviel Motivation wir haben, gelingt das dem einen besser und dem anderen schlechter. Irgendwann ist es nur noch Routine und die routinemäßigen, religiösen Aufgaben laufen fast von allein.

Manch einer dreht dabei noch stolz seine Piroutten auf dem Eis und freut sich darüber, wie sehr er diese doch drauf hat, wie diszipliniert er doch seine Gebetszeiten einhält, wie regelmäßig er in den Gottesdienst kommt und wo er überall mitarbeitet. Und die anderen spenden ihm dafür noch Beifall!

Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben. Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet. Markus 12, 38-40

Diese Sachen ansich sind ja nicht schlecht, unser Problem ist eben nur, dass wir sie losgelöst von der Quelle ausüben und sie damit oberflächlich und leblos sind. All diese Sachen sind doch kein Selbstzweck und eigenständig zu betrachten, sondern sie dienen alle allein dazu unsere persönliche Beziehung zu Jesus zu vertiefen, tiefe Gemeinschaft mit Jesus zu haben, ihn besser kennenzulernen!

Wenn ich bete, nur weil man als guter Christ eben regelmäßig betet, dann bleibt mein Gebet oberflächlich und leblos und wird auf die Dauer richtig anstrengend. Das gleiche passiert mit dem Bibellesen. Den Hauskreis- und Gottesdienstbesuch kriege ich gerade noch so hin.

Beide Termine sind ja auch nur einmal in der Woche. Und außerdem würden die anderen dann ja sehr schnell merken, dass da wohl irgend etwas nicht stimmt, wenn ich bei diesen regelmäßigen Veranstaltungen fern bleibe. Gebet und Bibellesen bleibt ja meine Privatsache und es interessiert ja auch nicht wirklich jemanden, ob ich das überhaupt mache und wenn nicht, wieso nicht. Es will ja keiner “gesetzlich” wirken oder sein Gegenüber unter Druck setzen!

Den Eindruck, den so ein (religiöses) Christsein an Außenstehende vermittelt ist, dass Christsein wohl nur aus einer Menge Regeln besteht, die es einzuhalten gilt.Doch haben die Menschen nicht schon genug Stress mit ihrem eigenen Leben? Wieso soll ich da meinen Stress noch vergrößern, indem ich mir noch mehr Ge- und Verbote auflade? Nein Danke! Der ein oder andere bekehrt sich dann vielleicht doch aus Angst, weil er ja ohne Gott in die Hölle kommt.

Irgendwann bin ich dann doch mal so ehrlich und mutig, und frage mich was das eigentlich alles eigentlich noch bringt?

Soll das wirklich alles sein? So habe ich mir das Christsein dann aber doch nicht vorgestellt.

Ich erlebe in meinem Alltag kaum etwas mit Jesus, und wenn ich ehrlich bin unterscheidet sich mein Leben eigentlich nicht groß von dem meiner “nicht-gläubigen” Freunde.

Ich habe am Anfang ja wirklich versucht ein guter Christ zu sein, aber ich bin immer wieder an mir selbst gescheitert.

Wo ist das siegreiche Leben, dass Jesus mir verspricht? Wo erlebe ich Jesus noch in meinem Alltag?

Jesus antwortete ihnen: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, dann werdet ihr nicht nur das vollbringen, was ich mit dem Feigenbaum getan habe; selbst wenn ihr zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer!, wird es geschehen. Matthäus 21,21

Wie schaffe ich es nun, dass Jesus in meinem Alltag durchbricht bzw. ich in die “Gottesfülle”, in ein erfülltes Leben durchbreche?

Wie ich schon geschrieben habe, resultiert diese Oberflächlichkeit in unserer Gottesbeziehung wohl darin, dass wir nur noch nach Methoden und Regeln leben.

Wenn ich bete nur weil man als guter Christ eben betet und dabei das Gebet verselbstständige werde ich nie in die Fülle Gottes durchbrechen. Dann bleibe ich auf meinen eisigen, oberflächlichen Methoden und Formen liegen und erfriere geistlich.

Ich möchte alle Methoden und Formen beiseite lassen und nur noch Jesus kennenlernen!

Ihn allein!

Was heisst es denn eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben?

Sieht eine persönliche Beziehung zu Jesus wirklich so aus, dass ich zwar bibellese dabei aber nur Zeit mit einem Buch verbringe?

Sagen wir ich möchte Zeit mit meiner Freundin beim Essen verbringen, dann sollte das Essen nur den Rahmen für die Zeit mit meiner Freundin bilden. Es geht schließlich um meine Freundin und nicht um das Essen.

Wenn es mir nur um das Essen gehen würde und nicht mehr um die Beziehung zu meiner Freundin, dann wäre das Ganze sehr oberflächlich und leblos.

Mit dem Essen kann ich keine Beziehung führen und es gibt mir auch keine Antwort auf meine Fragen.

Genauso sollten Bibellesen, Gebet, Gottesdienstbesuch usw. nur Mittel zum Zweck sein, um dadurch tiefe Gemeinschaft mit Jesus zu haben.

Schneide doch wirklich mal all diese Formen und Methoden ab und konzentriere dich nur darauf Jesus besser kennenzulernen! Lass einmal alles andere beseite. Bete nicht nur, weil man eben betet oder du von Jesus etwas haben willst, sondern versuche einfach nur Jesus zu begegnen und Zeit mit ihm zu verbringen!

Eine gute Frage, die du dir stellen kannst, ist auch: An welchen Jesus denke ich eigentlich, wenn ich bete? Denke ich an den Jesus der vor über 2000 Jahren hier als Mensch auf dieser Erde gelebt hat? Denke ich an einen Jesus, der zwar im Himmel ist, aber trotzdem irgendwie fern?

Oder denke ich an einen Jesus der mir immer ganz nah ist? Der mich schon total geliebt hat, als ich noch gar nichts von ihm wissen wollte?

Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8

Der Jesus, der mein ganz persönlicher Freund sein will?

Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander! Johannes 15, 13-17

Die persönliche Beziehung zu Jesus, ein Leben auf der Grundlage seiner bedingungslosen Liebe zu mir, sollte jeden Tag die Basis meines Lebens bilden.

Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe, allen, die zu ihm aufrichtig rufen. Psalm 145, 18

Ich möchte einfach Zeit mit Jesus verbringen! Er ist der Herr über mein Leben, er gibt mir alles was ich zum leben brauche und er weiß immer was das Beste für mich ist!

Ich bin mir sicher, wenn ich direkt zu Jesus durchdringe und die tiefe, persönliche Gemeinschaft wirklich jeden Tag Basis meines Leben ist, dass ich dann auch wirklich das von Jesus verheißene Leben in Fülle erlebe!

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Johannes 15, 5

Glaube24.de: Beim Danken versagt, von Gott aufgegeben?

So, bevor es gleich zur Arbeit geht, möchte ich noch auf einen wunderbaren Artikel bei glaube24.de verweisen:

http://www.glaube24.de/1-542-2439-Artikel.html

 

Ich danke dir Jesus, dass du uns nie aufgibst! Ich danke dir dafür, dass du für uns gestorben bist, gerade weil wir versagt haben!

Ich danke dir Jesus, dass du meine Probleme zu deinen Problemen machst, damit ich dann von frei werde!