Archive for Juli, 2008

Von Gott geleitet – Teil 1

Von Gott geleitet – Teil 1

Ich habe in den letzten Tagen ein wenig darüber nachgedacht und auch gebetet, wie ich Gottes Stimme und Leitung in meinem Leben klarer erfahren kann.

„Durch Zufall” ist mir dabei ein Seminar von Kornelius Novak in die Hände gefallen, dass ich genau mit diesem Thema beschäftigt („Von Gott geleitet”).

Ich finde dieses Seminar wirklich aufbauend und richtungweisend.

Deswegen denke ich, dass es vielen weiterhelfen wird, die sich o.g. Frage auch immer wieder stellen.

Da ein Upload aller 3 Teile meine Speicherkapazität sprengen würde und ich mich sowieso noch intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchte, werde ich in den nächsten Wochen immer wieder Gedanken und Aussagen aus diesem Seminar hier posten.

Zu den anderen Teilen geht es hier:

Teil 5 | Teil 4 | Teil 3 | Teil 2

Die Audio-CDs (und noch viele weitere) könnt ihr übrigens bei k.n(at)jf-kq.de bestellen.

1. Der große Kontext – Auf den richtigen Weg geleitet

Der Herr wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.
Jesaja 58,11

Wenn es heute um die Frage geht, wie Gott uns leitet, dann sind viele ernsthafte Christen verunsichert.

Will Gott mich wirklich leiten? Wenn ja, wie leitet Gott mich? Erfahre ich Gottes Leitung überhaupt in meinem Leben?

Wenn es um das Verständnis von Leitung geht, gibt es zu Beginn einen entscheidenden Punkt:

Wir müssen uns den Gesamtkontext bewusst machen, indem Gottes Leitung stattfindet.

Manche meinen nämlich, dass es immer primär um die Frage geht, wohin Gott mich leiten will. Soll ich in die Mission nach Afrika? Oder wo soll ich studieren? Soll ich heute ins Schwimmbad oder im Wald spazieren gehen?

Doch diese Vorstellung von Gottes Leitung in meinem Leben greift zu kurz.

Dazu eine Bibelstelle aus 1.Könige 2,1.2:

Als nun die Zeit kam, dass David sterben sollte, gebot er seinem Sohn Salomo und sprach: Ich gehe hin den Weg aller Welt. So sei nun stark und sei ein Mann!

Für David war die Zeit gekommen zu sterben. Und beachten wir, was er daraufhin zu seinem Sohn Salomo sagt:

Ich gehe hin den Weg aller Welt.

David spricht hier also von einem Weg.

Was meint er damit?

Wir alle gehen diesen Weg im Leben. Früher oder später werden wir alle einmal sterben müssen, und dann führt uns dieser Weg in die Ewigkeit – entweder in den Himmel zu Gott oder in die ewige Verdammnis.

Wie gesagt, wir alle sind auf diesem Weg.

Dazu eine weitere Bibelstelle:

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.

Matthäus 7,13.14

Wenn wir von Gottes Leitung sprechen, dann geht es IMMER darum, dass Menschen vom breiten Weg der Verdammnis auf den schmalen Weg des ewigen Lebens kommen!

Das ist der Gesamtkontext den wir unbedingt beachten müssen wenn es um das Thema „Gottes Leitung in unserem Leben” geht!

Alle Leitung in unserem Leben dient diesem Ziel!

Alle Leitung Gottes dient diesem Ziel: Für Gott nützlich zu sein, dass Menschen den Weg zum ewigen Leben finden.

Diesen Kontext müssen wir unbedingt im Blick behalten, sonst verzetteln wir uns in Kleinkram und es bekommen Dinge eine Wichtigkeit in unserem Leben, die sie nicht haben.

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Johannes 10,9

Wenn wir diesen Kontext beachten wird alles andere nebensächlich.

Wenn wir von Gottes Leitung in unserem Leben sprechen, dann geht es in erster Linie um den Weg den wir gehen.

Wohin leitet Gott uns? – in die Ewigkeit.

Die große Frage ist nicht zuerst Mission in Afrika oder welcher Studienplatz, sondern wo werde ich am Ende sein – bei Gott oder in der ewigen Verdammnis?

Time to say goodbye…

Time to say goodbye…

Video: Where the hell is Matt?

Video: Where the hell is Matt?

Normalerweise habe ich mir ja vorgenommen immer nur höchstens einmal pro Tag etwas zu posten. Aber mein Bruder hat mir heute einen Link zu einem Video geschickt, das mich irgendwie total berührt hat.

Ich kann mir nicht richtig erklären wieso, aber es ist einfach schön so viele Menschen glücklich und tanzend zu sehen.

Speisen – Den Willen des Vaters tun

Speisen – Den Willen des Vaters tun

Über das biblische Prinzip von „Speisen” habe ich vor kurzem ja schon einmal etwas geschrieben.

Da diese Betrachtung aber wahrscheinlich etwas zu einseitig ist, möchte ich an dieser Stelle heute weitermachen. Es gibt nämlich noch einen weiteren Aspekt von „Speisen”, der mindestens genauso wichtig ist.

Dazu eine Aussage von Jesus aus Johannes 4, Vers 34:

Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.

Johannes 4,34

Jesus sagt hier nicht, dass er irdische Nahrungsmittel überhaupt nicht mehr nötig hat.

Doch die innere Ausrichtung seines Lebens nach Plänen Gottes ist für ihn ein „seelisches Nahrungsmittel”, ein Mittel der inneren Erfrischung und Stärkung.

Es ist nicht gut, wenn wir uns von unserer Umgebung zurückziehen und Jesus nur noch dazu gebrauchen, um Frieden und Freude zu bekommen.

Jesus hat uns in diese Welt gestellt, und dazu gehören eben auch die „Stürme und Unwetter” unseres Lebens.

Wenn wir so auf die Probe gestellt werden, möchten wir vielleicht das Beten und Bibellesen dazu nutzen, ein ruhiges Plätzchen zu finden.

Das ist sicherlich immer wieder nötig, aber wir müssen aufpassen das wir Jesus dabei nicht nur noch für uns selbst genießen wollen und ihn nicht mehr wirklich für unsere Mitmenschen „sichtbar” machen wollen.

Jesus fordert uns vielmehr dazu auf:

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

Matthäus 28,19.20

Wenn wir den Willen des Vaters tun, dann erlangen wir dadurch größere „Nahrung” und Befriedigung, als jede rein physische Nahrung uns bieten kann.

Nach meiner Erfahrung erfahren wir diese Art des Segen Gottes erst während wir seinen Willen tun und manchmal auch erst im Nachhinein oder in anderer Weise.

Das führt dazu das wir oftmals keinen Bock haben das zu tun wozu Gott uns auffordert.

Aber wir sollten hier nicht nach unseren Gefühlen oder unserem Verstand handeln.

Aber Abhängigkeit und Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes sollte unser ganzes Leben auszeichnen.

Gebetserhörung Teil 3

Gebetserhörung Teil 3

Heute möchte ich wieder von einem kurzen Erlebnis von heute morgen erzählen.

Meine Ausbildung ist ja seit dem 23.06.08 beendet und seit dem bin ich nun eben für einen Monat arbeitslos gemeldet. Die Prüfungen sind soweit vorbei, nur am 17.07.08 habe ich noch eine freiwillige Zusatzqualifikation bei der IHK in Karlsruhe, die allerdings 75,- € kostet. Da das mit dem Geld beim Arbeitsamt ja immer ein bisschen länger dauert, hab ich mir schon überlegt wie ich diese Prüfung überhaupt bezahlen soll und ob ich da überhaupt noch hingehen soll (ich bin nämlich diesen Monat mal wieder etwas knapp bei Kasse, da ich kein Gehalt mehr bekomme).

Wie das eben so ist, habe ich über diese Sache auch mal gebetet. Und heute morgen war ich dann beim Arbeitsamt um die noch fehlenden Formulare abzugeben und dann sagte man mir, dass ich die 6 Tage Arbeitslosigkeit im Juni ja auch berechnet bekomme und diese gleich morgen überwiesen werden (das Geld für Juli kommt erst Ende Juli). Das ist ja eigentlich logisch, aber ich hatte nicht damit gerechnet. Das sind dann also 6 x 13,- € und tataaa, das sind wieviel? Genau, 78,- €! Mit diesen zusätzlichen 78,- € werde ich die Prüfung tatsächlich bezahlen können. Und ist mal wieder typisch, dass Gott nicht nur genau die 75,- € gibt, sondern auch ein bisschen was drüber.

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Gott mich gerade in finanziellen Angelegenheiten versorgt und seine Hilfe immer zu rechten Zeit kommt. Eigentlich muss ich mich sogar schämen, dass ich doch immer wieder daran zweifle.

Und woher kommt diese Hilfe? Wegen meiner Frömmigkeit oder wegen dem was ich leiste? Nein,  ganz bestimmt nicht! Das ist allein Gottes Gnade. Er sorgt für uns weil er uns liebt! Nicht weil wir es verdient hätten, sondern weil er es so will.

Sei wachsam!

Sei wachsam!

Heute ein kleiner Vergleich, der den Umgang eines Christen mit Versuchungen beschreiben soll. Dieser Vergleich ist mir gestern beim Rad fahren durch den Wald gekommen.

Ich persönlich wollte gestern einfach nur bisschen durch den Wald über ebene Waldwege fahren, mein Mitbewohner aber direkt die Berge hoch und so. Für mich war das dann total anstrengend.

Wieso? Weil ich nicht darauf vorbereitet war!

Und ich glaube das kann man auch ganz gut auf unser geistliches Leben übertragen: Wenn wir nicht auf Anfechtungen und Versuchungen vorbereitet sind und immer erwarten das alles leicht und einfach vorangeht, dann treffen sie uns umso stärker.

Wenn wir aber darauf vorbereitet sind, dass es eben auch mal bergauf bzw. anstrengend werden kann, dann können wir auch besser damit umgehen. Jesus hat nie gesagt das das Leben als Christ einfach werden wird. Im Gegenteil. Jesus warnte seine Jünger immer wieder vor Verfolgungen, Widerständen usw.

Die Umstände werden sich nicht immer ändern bzw. es steht nicht immer in unserer Macht diese zu verändern, aber WIR können entscheiden wie wir damit umgehen!

Seid wachsam und nüchtern! Euer Feind, der Teufel, schleicht um die Herde wie ein hungriger Löwe. Er wartet nur darauf, dass er jemand von euch verschlingen kann.
1.Petrus 5,8

Keine Fremdsprache reden

Keine Fremdsprache reden

Heute möchte ich nur einen kurzen Ausschnitt aus einem Buch von Watchmann Nee (sitze,wandle,stehe) zitieren. Diese wenigen Sätze haben mich gestern sehr berührt und deswegen möchte ich sie auch an euch weitergeben:

“Sein Leben wirkt in uns im wahrsten Sinne unwillkürlich, das heisst ohne Anstrengung unsererseits. Das Allerwichtigste ist nicht “versuchen”, sondern vertrauen, sich nicht auf eigene Kraft verlassen, sondern auf die Kraft des Herrn.[...]

Wir haben auch unter uns zu viele aktive Christen. Ihr Leben ist nur Scheinchristentum. Sie leben ein “geistliches” Leben, reden eine “geistliche”  Sprache, nehmen ein “geistliches”  Gebahren an,  aber sie fabrizieren all das selbst. Wie sehr sie sich dabei anstrengen müssen, sollte ihnen doch eigentlich zeigen, dass etwas nicht stimmen kann. Sie zwingen sich, Enthaltsamkeit zu üben, dies nicht zu sagen oder jenes nicht zu essen und doch fällt ihnen all das so schwer! Es ist, als wollten wir in einer Fremdsprache reden, die wir nicht beherrschen. So sehr wir uns mühen, es gelingt uns nicht, fliessend zu sprechen; wir müssen um jedes Wort ringen.[...]

Das uns durch den innewohnenden Heiligen Geist vermittelte Leben ist genauso natürlich, denn das ist das Gesetz des Lebens. Sobald uns diese Tatsache klar wird, geben wir das Ringen unseres Scheinchristentums auf.

Nichts schadet dem christlichen Leben so sehr, wie dieses “tun als ob”; nichts hingegen ist so segensreich, wie wenn unsere eigenen Anstrengungen aufhören und unser Gebaren natürlich wird – wenn unsere Worte, unser Gebet, ja unser ganzes Leben, der natürliche, ungezwungene Ausdruck unseres Innenlebens wird.”

Die innere Leere befriedigen

Die innere Leere befriedigen

und er nahm Speise zu sich und kam zu Kräften.

Apostelgechichte 9,19

Zugegeben, dieser Vers ist total aus dem Zusammenhang gerissen, doch er verdeutlicht sehr gut ein geistliches Prinzip, um das es heute gehen soll: „Speisen“.

Dieses Prinzip ist mir in den letzten Tagen total wichtig geworden und es baut auf folgender Aussage Jesu auf:

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.

Johannes 6,35

Um was geht es dabei?

Ich habe in der letzten Zeit sehr häufig über die Bedürfnisse des Menschen und deren Ursachen geschrieben, deswegen möchte ich das heute nicht mehr tun bzw. nur in sehr verkürzter Form.

Der Mensch verspürt einen Hunger nach innerem Frieden. Aus diesem Grund sucht er sich etwas, dass diesen Frieden verspricht.

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