Archive for September, 2008

Kurzes Update

Kurzes Update

Good evening,

heute hat auf dem College mein erstes Seminarwochenende des CMS (Certificate for Management Studies) begonnen. Der Kurs beinhaltet insgesamt 6 Blöcke, verteilt auf 6 Wochenenden (Freitag, Samstag und Sonntag). Zu jedem Block gehört außerdem eine schriftliche Ausarbeitung a 2500 Zeichen und für 2 Blöcke auch eine mündliche Präsentation. Dieser Kurs bildet dann die Grundlage für den Bachelor in Business & Management, den ich dann im nächsten Jahr machen könnte.

Soviel mal zur Theorie.

Heute fand also der erste Tag des ersten Blocks statt. In diesen 3 Tagen geht es um die Themen Leadership & Management. Ich muss ja zugeben, dass ich diesen Kurs hauptsächlich deswegen begonnen habe weil ich ihn umsonst machen kann. Mit Business & Management hatte ich bisher nicht so viel am Hut (auch wenn das Thema ansich interessant ist).

Von dem heutigen Tag bin ich aber echt begeistert. Die Inhalte sind interessant, und ich denke ich kann da auch einiges für die Gemeindearbeit mitnehmen. Es geht viel um zwischenmenschliche Beziehungen und wie man eine Gruppe leiten kann bzw. wie man seine Mitarbeiter motivieren und dazu bringen kann, das Beste aus sich herauszuholen. Echt sehr interessant!

Was mich auch freut ist, dass ich auf der Arbeit immer wieder von meinem Glauben erzählen kann. Ich wünsche mir aber, dass ich noch viel deutlicher von Jesus und von seinem Evangelium erzählen kann.

Bittet betet dafür wenn ihr möchtet!

Eine Frage an Gott

Eine Frage an Gott

Hast du dir schon einmal überlegt, wenn du Gott eine Frage stellen könntest, die er dir direkt und ausführlich beantworten würde, was du dann fragen würdest (jetzt erst einmal unabhängig von dem was Gott uns durch die Bibel schon beantwortet hat)?

Ich fand das ganz interessant, diesem Gedanken einmal nachzugehen, wobei ich über meine eigene Frage doch schon ein bisschen traurig sein könnte.

Ich habe also überlegt, was ich Gott fragen würde, wenn er mir seine Antwort eben direkt hörbar oder per Email mitteilen würde.

Meine Frage wäre folgende: Bist du zufrieden mit mir bzw. so wie ich lebe?

Eigentlich wäre es sinnvoll, diese Frage wirklich einmal im Gebet zu bewegen und solange zu warten bis ich tatsächlich eine Antwort darauf bekomme. Oder ich sollte in der Bibel eine Antwort darauf suchen.

Ist Liebe und Zufriedenheit das Gleiche? Ich kann ja jemanden lieben aber trotzdem nicht zufrieden mit ihm sein.

Nun, ich werde diese Frage tatsächlich in der nächsten Zeit tiefer bewegen.

Wenn du, lieber Leser, die Zeit hast, dann würde ich mich wirklich freuen wenn du deine Frage an Gott hier als Kommentar posten würdest und vielleicht noch schreiben würdest wieso du diese Frage stellen würdest.

Vielleicht kannst du dir aber auch einfach nur für dich selbst überlegen, welche Frage du Gott stellen würdest.

Ein Auf und Ab

Ein Auf und Ab

Ich glaube dieses Wochenende ist es wert einen Platz in meinem Blog erwähnt zu werden.

Am Freitag ist ein Freund aus Bremen hier in London angekommen. Er wird für ca. 6 Monate hier in London ein Auslandssemester absolvieren. Da er erst am Samstag in sein eigentliches Zimmer konnte, konnte er nach Rücksprache mit meiner Vermieterin hier im Haus schlafen. Wir sind dann Samstag relativ früh los, da wir geplant hatten das ich ihm zuerst ein bisschen die City zeige und wir danach in einer deutschen Kneipe Bayern vs. Bremen schauen wollten. Was wir bis dahin noch nicht ahnen konnten, König Fussball sollte uns an diesem Wochenende noch öfters in die Quere kommen…(zumindest mir).

Bevor wir in die Stadt gefahren sind, hatten wir noch das Gepäck von meinem Bekannten bei mir im College abgegeben, da dort ausnahmsweise am Wochenende Unterricht war. Das College hatte bis 17 Uhr offen und wir wollten pünktlich zurück sein.

In der Stadt sind wir dann auch noch in den H&M gegangen, da ich dringend mal ein paar neue Hosen brauchte. Ich bin dann auch tatsächlich fündig geworden. Beim Bezahlen kam es mir aber dann so vor, als ob die Kassierin ein Kleidungsstück zu wenig eingescannt hatte. Und tatsächlich, sie hatte nur 3 von 4 Klamotten abgerechnet.

Das ist dann geil, weil dann überlegst du erstmal, was soll ich jetzt machen? Es würde ja niemand merken, dass ich quasi einen Pullover umsonst bekommen habe. Wirklich niemand? Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass Gott in meinem Leben nur voll zur Wirkung kommen kann, wenn ich versuche bewusste Sünden ganz klar zu vermeiden. Und so war die Entscheidung eigentlich klar und ich bin dann noch einmal zurück zur Kassiererin und hab ihr erklärt das sie mir ein Kleidungsstück zuwenig abgerechnet hat. Das erlebt man dort bestimmt auch nicht alle Tage…

Und auch wenn ich der Kassierin jetzt nicht direkt gesagt habe, dass ich das ganze mache weil ich an Gott glaube und so, weiß ich doch das ich mit meinem Gewissen Gott verpflichtet bin und ihm treu sein will, da er genauso treu zu mir ist.

Nach meinem Einkauf sind wir dann direkt ins Pub um Bundesliga zu schauen. Sehr zur Freude meines Bekannten durften wir dann auch den 5:2 Sieg von Werder Bremen über die Bayern bejubeln.

Danach dann also zurück zum College. Als wir um 16:55 Uhr dort ankamen, mussten wir leider feststellen das die Leute heute überpünktlich Schluss gemacht hatten und Philips Gepäck im College eingeschlossen hatten. Geil, was nu? Nach gemeinsamen Gebet und ein paar erfolglosen Telefonaten waren wir leider auch kein Stück weiter. Da das College aber auch am Sonntag offen haben sollte, beschlossen wir das Philip einfach Sonntag früh sein Gepäck holen sollte und wir uns für heute auf den Heimweg machen würden, jeder in sein Zimmer.

Würde ich jetzt sagen das unser Gebet umsonst war, da wir ja offensichtlich nicht sofort an sein Gepäck gekommen sind? Nein, denn Gott leitet uns eben nicht immer von schwierigen in bessere Umstände, sondern er bringt uns dazu das wir lernen mit diesen Umständen umzugehen. Und das Gebet hat uns einfach Frieden über diese Situation gegeben, so dass wir in Ruhe nach Hause gehen konnten (Philip hat sein Gepäck heute auch ohne Probleme bekommen).

Heute dann, also Sonntag, wollte ich Nachmittags wieder ins Pub gehen, da heute das große Derby zwischen dem VfB Stuttgart und meinem KSC stattfinden sollte. Morgens wollte ich aber noch in den Gottesdienst. Da es danach heute ausnahmsweise keinen Kaffee gab, beschloss ich ganz schnell wieder zu verschwinden um nachhause zu fahren, schnell was zu essen, um dann pünktlich um 16 Uhr im Pub zu sein.

Lustig war, dass ich mir schon auf dem Heimweg überlegt hatte nicht ins Pub zu fahren, sondern stattdessen das Spiel im Internet über den Ticker zu verfolgen, weil das sonst alles zu stressig würde. Aber ich hatte mich mit einem weiteren Bekannten dort verabredet und wollte ihn nicht enttäuschen.

Ich hab zu Gott dann gesagt, wenn ich um 15 Uhr mit dem Essen fertig bin, dann geh ich. Ich war dann um 15 Uhr fertig und wollte trotzdem nicht gehen. Ich hab mir aber dann gedacht, wieso treffe ich Abmachungen mit Gott wenn ich sie dann doch nicht halte? Okay, als ab zur Bushaltestelle.

Der Bus kam dann auch relativ pünktlich, nur leider hatte der Busfahrer sich auf halber Strecke mal wieder dazu entschieden, dass hier jetzt Endstation ist und wir alle aussteigen müssen. Das ist etwas was ich hier nicht verstehe, dass die Busfahrer sich manchmal einfach dazu entscheiden nicht mehr weiterzufahren.

Ich war dann entsprechend genervt und gestresst, bin aber trotzdem noch um Punkt 4 im Pub angekommen. Nur leider hatte dort wohl jemand den Schlüssel für den Beamer verlegt, so dass dort heute kein Fußball gezeigt werden sollte. Geil, also raus aus dem Pub, in den Bus und zurück nach Hause.

Dort kam ich dann gerade rechtzeitig an, um das 2:1 des VfB zu erleben. Ausgerechnet mein Lieblingsstürmer Mario Gomez. Dann war klar das wir dieses Spiel 3:1 verlieren werden. Und so war es dann auch.

Und was ist die Moral von der Geschicht? Es gibt einfach Sachen, die sind es nicht wert das man sich so einen Stress deswegen macht. Und man macht ihn sich doch immer wieder. Ich hoffe ich lerne für die Zukunft etwas daraus und hänge mein Herz nicht mehr so an den Fußball.

Wieso lässt Gott denn so etwas zu? Gegenfrage: Wieso machst du dir wegen so etwas Unwichtigem so einen Stress? Gott lässt es zu damit ich lerne, was wichtig ist und was eher unwichtig ist.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes…so gesehen war dieses Wochenende ein auf und ab.

Grahams Magen geht es übrigens schon viel besser! Er hat mir am Freitag gesagt das meine Gebet wohl Wirkung gezeigt haben. Bitte betet weiter dafür das ich mit ihm ins Gespräch über Jesus komme!

Seriously? You pray for me?

Seriously? You pray for me?

Ich hatte heute auf der Arbeit ein sehr schönes Erlebnis, von dem ich euch kurz berichten möchte.

Ich bete (fast) jeden Morgen dafür, dass ich auf der Arbeit immer ein Stück von der Liebe Jesus an meine Kollegen weitergeben kann, ihnen helfen kann oder vielleicht sogar direkt von Jesus erzählen kann.

Auch heute Morgen habe ich dafür gebetet und auch für einen Arbeitskollegen, der im Moment starke Probleme mit seinem Magen hat. Ich habe zu Gott gesagt, dass ich Graham gerne sagen würde, dass ich für ihn bete, aber dass ich halt nicht so richtig weiß wie und ob und überhaupt…

Heute auf der Arbeit habe ich ihn dann eher unbewußt auf seinen Magen angesprochen und ob es schon besser geworden ist. Dann kam mir plötzlich in den Sinn: “Hey, das ist jetzt genau die Situation für die du heute Morgen gebetet hast. Jetzt kannst du ihm sagen das du für ihn betest.”

Ich hab mich dann tatsächlich getraut, ihm zu sagen das ich für ihn bete. Er war sichtlich berührt und meinte: “Seriously? You pray for me? (Jetzt ernsthaft? Du betet für mich?)”

Das war total schön, dass ihn das so berührt hat und er nicht irgendwie ablehnend reagiert hat. Lustigerweise stand in dem Moment auch noch einer meiner Chefs in der Nähe und meinte: “And to which God do you pray (Zu welchem Gott betest du denn?)”

Ich konnte ihm dann noch sagen das ich zum Gott der Bibel bete.

Jetzt bin ich mal gespannt wie sich das ganze noch entwickelt.

Ihr könnt gerne mit für Graham’s Magen beten!

Von Gott geleitet – Teil 3

Von Gott geleitet – Teil 3

In diesem Seminar von Kornelius Novak geht es darum, was die Bibel unter Gottes Leitung versteht und wie diese in deinem Leben konkret aussehen kann.

Zu den anderen Teilen geht es hier:

Teil 5 | Teil 4 | Teil 2 | Teil 1

Die CDs zum Seminar und viele weiteren interessante Vorträge könnt ihr aber auch direkt bei k.n(at)jf-kq.de bestellen!

3. Gott leitet uns durch die Umstände in denen wir stecken

Gottes Leitung bedeutet nicht, dass er uns aus schweren Zeiten immer in bessere leitet!

Wenn wir Gottes Leitung so verstehen, dann missverstehen wir Gott komplett.

Wenn das so wäre, dann würde uns Gott nach unserer Bekehrung von allen Menschen fernhalten die irgendwelche Probleme und Konflikte haben.

Tatsache ist aber, dass jeder Mensch, dem du begegnest, Probleme und Konflikte hat.

Gott möchte uns fähig machen, Problemen zu begegnen und mit Konflikten umzugehen.

Gott arbeitet unser Leben lang an unserer inneren Einstellung und Haltung, damit wir die weltlichen Umstände beeinflussen können.

Schnell ist es doch so, dass die äußeren Umstände uns beeinflussen.

Ich habe die Wahl: Entweder lasse ich mich von den Umständen, in denen ich stecke, beeinflussen oder ich gebe in ihnen Gott die Ehre und lasse Gott etwas Wunderbares daraus machen.

Denn eins müssen wir uns bewusst machen: Während Gott uns leiten will, will Satan uns verleiten!

Diese beiden Dinge gehen in unserem Leben immer Hand in Hand nebeneinander her:

Während Gott uns leiten will, will Satan uns verleiten.

Satan bietet ja auch seine Vorschläge an, wie du in bestimmten Situationen (Umständen) reagieren sollst.

Es ist wichtig, dass wir deshalb lernen, in unseren kleinen Situationen Gottes Stimme zu hören und seinen Willen zu erkennen.

So das wir im Glauben sagen können, “Herr, ich danke dir das diese Situation nicht dazu beiträgt, dass dein Reich Schaden nimmt.

Ich danke dir, dass diese Schwierigkeit nicht dazu beiträgt das Satan Sieg bekommt.”

Wir wissen aber das denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen.

Römer 8,28

Was ist das Beste?

Mein Wohlstand? Meine Ruhe?

Nein, das Beste ist das Reich Gottes!

Das heißt, alle Situationen, in denen ich stecke, sollen dem Reich Gottes dienen!

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit!

Matthäus 6,33

Glaube doch daran, dass Gott die Situation in der du gerade steckst dazu gebrauchen kann dass sein Reich ausgebreitet wird!

Und das auf eine ganz einfache Art und Weise!

Wenn du nämlich lernst dich in einer bestimmten Situation geistlich zu verhalten, dann kann Gott deine Situation beeinflussen und Umstände verändern.

Wenn du aber nicht zulässt das Gott dich beeinflusst, dann wird Satan diese Situation dazu nutzen dich zu verleiten.

Du musst also lernen, dich in bestimmten Situationen richtig, d.h. jesusmäßig und damit geistlich, zu verhalten.

Deswegen heißt es in Epheser 2,10:

Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.

Du sollst wandeln, in Situationen, die Gott bereitet hat!

Die Frage ist also, wie reagieren wir auf die Dinge die uns gerade passieren?

Wenn wir uns doch bewusst machen würden, dass Gott diese Situation bereitet hat.

Gehen wir noch einmal zurück zu der Geschichte mit Saul und den Eseln.

Tatsache ist doch, Saul war von Gott gesandt? Wie? Durch eine Stimme vom Himmel? Nein, sondern durch Umstände („Die Esel sind weg!”)!

Deswegen müssen wir in unseren Umständen erkennen, „hier bin ich hinein gesandt von Gott!”.

Wozu? Um abzukotzen oder um aufzugeben, um zu rebellieren oder klein beizugeben?

Nein, das ist die Stimme die uns ver-leiten will!

Wenn wir aber merken, wir können in Situationen jetzt im Glauben handeln, dann können wir sagen, „Herr, du bist da. Du hast die Situationen zugelassen. Danke, sie wird dem Besten dienen (d.h., dass Gottes Reich ausgebreitet wird).”

Und so können wir “Licht” sein in einer bestimmten Situation. (Matthäus 5,14ff.)

Wichtig ist hier unsere Einstellung.

Wer weiß denn was Gott durch unsere Umstände alles bewirken kann!

Wenn wir von einem liebenden, barmherzigen und gerechten Vater sprechen, wieso zweifeln wir dann in bestimmten Situationen so oft an ihm und an einem guten Ausgang?

Wieso reden wir dann von einer persönlichen Beziehung zu Gott, wenn wir nicht darauf vertrauen, dass er alles im Griff hat?

Wenn wir wirklich von Gott geleitet werden wollen, dann müssen wir auch anfangen Gott zu glauben!

Und auch realistisch zu leben! Nicht immer nur zu glauben wir kommen immer in bessere Situationen, sondern zu begreifen, dass unser Dienst, das Leben an sich, nicht an der Welt vorbeigeht sondern durch die Welt hindurch. Und dort gibt es eben viele Probleme (neben vielen Freuden)!

Wir müssen lernen schwierige Situationen positiv zu beeinflussen.

Und noch mal: Entweder die Umstände beeinflussen mich (Satan verleitet mich) oder ich gebe darin Gott die Ehre und lasse ihn die Umstände beeinflussen.

Liebst du Gott? Vertraust du darauf, dass deine Situation dir zum Besten dient?

Oder willst du groß sein und das Reich Gottes bauen, dabei aber an der Realität vorbei leben?

Dabei ist es oft sehr vielleicht wichtiger, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten, als was wir tun.

Es ist so wichtig, dass wir die Früchte des Geistes (Liebe, Friede, Freude…) in unseren Umständen nicht vermissen lassen!

Das ist oft viel wichtiger als das was wir an Programmen usw. machen.

Wie soll mich Gott in größere Aufgaben leiten wenn ich nicht lerne im Geringen treu zu sein? Mit den Menschen umzugehen, mit denen ich momentan zu tun habe?

Wir wünschen uns immer in bessere Verhältnisse! Mit meinen Gaben und Fähigkeiten müsste ich doch woanders sein!

Aber ich bin es nicht! Und mit dieser Einstellung lebe ich an der Realität vorbei!

Jesus sah Miseren und Tragödien während seiner Zeit auf der Erde, aber er hatte immer den Glauben das Gott sich darin verherrlichen kann!

Mit welchen Augen siehst du auf die Tragödien und Miseren in deinem Leben und in deinem Umfeld?

Denn, ohne Glauben wird eine scheinbare Misere zu einer wirklichen Misere!

Ohne Glauben wäre der Blindgeborene aus Johannes 9 blind geblieben. Doch Jesus hatte den Glauben das Gott sich in dieser Situation verherrlichen kann!

Es gibt Situationen, die scheinen so festgefahren wie dieser Blindgeborene, der seit 30 Jahren blind war. Und dann meint man es gibt nichts mehr zu bewegen.

Aber Gott kann Situationen ändern! Die Frage ist ob wir das glauben?

Von Gott geleitet – Teil 2

Von Gott geleitet – Teil 2

In diesem Seminar von Kornelius Novak geht es darum, was die Bibel unter Gottes Leitung versteht und wie diese in deinem Leben konkret aussehen kann.

Zu den anderen Teilen geht es hier:

Teil 5 | Teil 4 | Teil 3 | Teil 1

Die CDs zum Seminar und viele weiteren interessante Vorträge könnt ihr aber auch direkt bei k.n(at)jf-kq.de bestellen!

2. Gottes verborgene Leitung

Wie kann ich dahin kommen, dass ich Gottes Leitung in meinem Leben konkret erlebe?

Wenn du dir diese Frage stellst, dann mach dir bitte folgendes bewusst: Du wirst nie dahin kommen, denn du bist schon da!

Mach dir doch einmal bewusst, was Gott momentan weltweit alles tut!

Dieser Planet dreht sich doch nur noch, damit Gottes Reich ausgebreitet wird! Aus keinem anderen Grund!

Schau dir doch nur mal an was zurzeit in China passiert! Tausende kommen zum Glauben!

Mache dir wirklich bewusst was Gott momentan tut! Menschen finden täglich zu Jesus!

Jesus sagt, Siehe, Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt (Matthäus 28,20).

Siehe, heißt Mach deine geistlichen Augen auf! Sei dir dieser Tatsache bewusst! Jesus ist bei uns, jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde.

Wenn Jesus heute nicht bei dir wäre, dann wäre er es im Prinzip auch morgen nicht. Du kannst nicht erwarten das Gott morgen bei dir ist, wenn du nicht glaubst dass er heute bei dir ist!

Warum erwartest du das Gott dich morgen, übermorgen oder wenn du mit deiner Ausbildung oder deinem Studium fertig bist leitet, wenn du nicht glaubst das er es heute schon tut?

Geist-Leitung beginnt damit das wir hier und jetzt die Augen auf machen und uns bewusst machen das Gott uns heute leitet und er an mir nicht vorbeigeht!

Gott hat mich angenommen, er hat mir meine Schuld vergeben und ich bin jetzt auf dem Weg in die Ewigkeit! Und auf diesem Weg leitet Gott mich und dort soll ich andere Menschen zu Gott leiten!

Mit Zweifeln werden wir auf diesem Weg jedoch nicht weiter kommen. Der Kraftstoff auf diesem Weg ist der Glaube!

Zweifeln ist wie Gülle im Benzintank: Gott gebraucht jeden, nur mich nicht. Will Gott mich überhaupt leiten?

Glaube das Gott dich leiten will und stelle dich ihm voll und ganz zur Verfügung!

Mach dir doch einmal Gottes un-bewusste Leitung bewusst:

Mancher ist von Gott gesandt und merkt es nicht einmal!

Sieh dir doch einmal die Geschichte mit Saul und den entlaufenen Eseln in 1.Samuel Kapitel 9 an:

Saul macht sich auf die Suche nach den entlaufenen Eseln seines Vaters. Er sucht und sucht, doch er findet die Esel nicht. Was wird sich Saul dabei gedacht haben? Bestimmt wird er auch gebetet haben. Doch was war? Keine Antwort. So irrte Saul tagelang durch die Wüste und wusste nicht wieso. Wird Saul dabei gedacht haben, dass Gott ihn in diesem Moment leitet?

Während Saul so vor sich hin meckert und scheinbar durch die Wüste irrt passiert zur gleichen Zeit an einem anderen Ort folgendes: Dort spricht Gott zum Propheten Samuel und sagt folgendes:

Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Stamm Benjamin zu dir senden. Den sollst du zum Anführer meines Volkes Israel salben.

1.Samuel 9,16

Saul war also gesandt! Von wem? Von Gott! Wusste er das? Nein!

Während Saul also nichts von diesen Dingen ahnt, hatte Gott ihn gesandt

Frage: Wie wäre Saul wohl mit dieser Situation umgegangen, wenn er gewusst hätte, dass er von Gott gesandt ist und am Ende seiner scheinbar sinnlosen Eselsuche zum König gesalbt werden sollte?

Er hätte sicher eine ganz andere Einstellung gehabt!

Gott arbeitet in unserem Leben auch durch Dinge die wir nicht (gleich) checken!

Wenn du also in deiner „Eselsituation” sitzt und nicht weißt wie es weitergehen soll, dann mache dir doch einmal bewusst: Gott weiß schon wie es weitergehen wird! Er hat einen Plan!

Und mache dir doch einmal bewusst, dass du, nicht wie Saul erst nach deiner „Eselsuche” zu einem König über ein nationales Reich wirst, sondern dass du jetzt schon ein Kind Gottes, ein Prinz des Reiches Gottes bist!

Gott, der dich mit seinem Blut teuer erkauft hat, wird dich doch nicht sitzen lassen in deiner „Eselsituation”!

Wir denken manchmal so schräg und schief von Gott! „Er hat mich vergessen, er hat mich verlassen, er sieht mich nicht, er ist beschäftigt mit Mission in China…”

Dabei haben wir allen Grund mit einer ganz anderen Einstellung unterwegs zu sein!

Gott leitet mich – er hat einen Plan! Und das darf ich glauben!

Leitung von Gott beginnt mit deinem Glauben!

Glaubst du das Gott dich auch in scheinbar sinnlosen Situationen leitet? Nein? Aber Gott hat dich doch auch aus deiner verlorenen Situation, als du noch Sünder warst, geleitet!

Wer weiß was Gott noch mit dir vorhat!

Sieh dir doch einmal Josef im Alten Testament an. Sein Weg nach oben ging erst einmal bergab. Doch wenn er diese Zeit der Gefangenschaft usw. nicht durchgemacht hätte, dann wäre er sicher nicht in der Lage gewesen später ein ganzes Volk zu leiten.

Josef hat auch in schweren Zeiten an Gott festgehalten.

Wie viele sind heute in hohen Positionen nur um später kläglich zu scheitern, weil sie nicht gelernt haben damit umzugehen?

Gerade in schweren Zeiten formt Gott unseren Charakter.