In diesem Seminar von Kornelius Novak geht es darum, was die Bibel unter Gottes Leitung versteht und wie diese in deinem Leben konkret aussehen kann.
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3. Gott leitet uns durch die Umstände in denen wir stecken
Gottes Leitung bedeutet nicht, dass er uns aus schweren Zeiten immer in bessere leitet!
Wenn wir Gottes Leitung so verstehen, dann missverstehen wir Gott komplett.
Wenn das so wäre, dann würde uns Gott nach unserer Bekehrung von allen Menschen fernhalten die irgendwelche Probleme und Konflikte haben.
Tatsache ist aber, dass jeder Mensch, dem du begegnest, Probleme und Konflikte hat.
Gott möchte uns fähig machen, Problemen zu begegnen und mit Konflikten umzugehen.
Gott arbeitet unser Leben lang an unserer inneren Einstellung und Haltung, damit wir die weltlichen Umstände beeinflussen können.
Schnell ist es doch so, dass die äußeren Umstände uns beeinflussen.
Ich habe die Wahl: Entweder lasse ich mich von den Umständen, in denen ich stecke, beeinflussen oder ich gebe in ihnen Gott die Ehre und lasse Gott etwas Wunderbares daraus machen.
Denn eins müssen wir uns bewusst machen: Während Gott uns leiten will, will Satan uns verleiten!
Diese beiden Dinge gehen in unserem Leben immer Hand in Hand nebeneinander her:
Während Gott uns leiten will, will Satan uns verleiten.
Satan bietet ja auch seine Vorschläge an, wie du in bestimmten Situationen (Umständen) reagieren sollst.
Es ist wichtig, dass wir deshalb lernen, in unseren kleinen Situationen Gottes Stimme zu hören und seinen Willen zu erkennen.
So das wir im Glauben sagen können, “Herr, ich danke dir das diese Situation nicht dazu beiträgt, dass dein Reich Schaden nimmt.
Ich danke dir, dass diese Schwierigkeit nicht dazu beiträgt das Satan Sieg bekommt.”
Wir wissen aber das denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen.
Römer 8,28
Was ist das Beste?
Mein Wohlstand? Meine Ruhe?
Nein, das Beste ist das Reich Gottes!
Das heißt, alle Situationen, in denen ich stecke, sollen dem Reich Gottes dienen!
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit!
Matthäus 6,33
Glaube doch daran, dass Gott die Situation in der du gerade steckst dazu gebrauchen kann dass sein Reich ausgebreitet wird!
Und das auf eine ganz einfache Art und Weise!
Wenn du nämlich lernst dich in einer bestimmten Situation geistlich zu verhalten, dann kann Gott deine Situation beeinflussen und Umstände verändern.
Wenn du aber nicht zulässt das Gott dich beeinflusst, dann wird Satan diese Situation dazu nutzen dich zu verleiten.
Du musst also lernen, dich in bestimmten Situationen richtig, d.h. jesusmäßig und damit geistlich, zu verhalten.
Deswegen heißt es in Epheser 2,10:
Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.
Du sollst wandeln, in Situationen, die Gott bereitet hat!
Die Frage ist also, wie reagieren wir auf die Dinge die uns gerade passieren?
Wenn wir uns doch bewusst machen würden, dass Gott diese Situation bereitet hat.
Gehen wir noch einmal zurück zu der Geschichte mit Saul und den Eseln.
Tatsache ist doch, Saul war von Gott gesandt? Wie? Durch eine Stimme vom Himmel? Nein, sondern durch Umstände („Die Esel sind weg!”)!
Deswegen müssen wir in unseren Umständen erkennen, „hier bin ich hinein gesandt von Gott!”.
Wozu? Um abzukotzen oder um aufzugeben, um zu rebellieren oder klein beizugeben?
Nein, das ist die Stimme die uns ver-leiten will!
Wenn wir aber merken, wir können in Situationen jetzt im Glauben handeln, dann können wir sagen, „Herr, du bist da. Du hast die Situationen zugelassen. Danke, sie wird dem Besten dienen (d.h., dass Gottes Reich ausgebreitet wird).”
Und so können wir “Licht” sein in einer bestimmten Situation. (Matthäus 5,14ff.)
Wichtig ist hier unsere Einstellung.
Wer weiß denn was Gott durch unsere Umstände alles bewirken kann!
Wenn wir von einem liebenden, barmherzigen und gerechten Vater sprechen, wieso zweifeln wir dann in bestimmten Situationen so oft an ihm und an einem guten Ausgang?
Wieso reden wir dann von einer persönlichen Beziehung zu Gott, wenn wir nicht darauf vertrauen, dass er alles im Griff hat?
Wenn wir wirklich von Gott geleitet werden wollen, dann müssen wir auch anfangen Gott zu glauben!
Und auch realistisch zu leben! Nicht immer nur zu glauben wir kommen immer in bessere Situationen, sondern zu begreifen, dass unser Dienst, das Leben an sich, nicht an der Welt vorbeigeht sondern durch die Welt hindurch. Und dort gibt es eben viele Probleme (neben vielen Freuden)!
Wir müssen lernen schwierige Situationen positiv zu beeinflussen.
Und noch mal: Entweder die Umstände beeinflussen mich (Satan verleitet mich) oder ich gebe darin Gott die Ehre und lasse ihn die Umstände beeinflussen.
Liebst du Gott? Vertraust du darauf, dass deine Situation dir zum Besten dient?
Oder willst du groß sein und das Reich Gottes bauen, dabei aber an der Realität vorbei leben?
Dabei ist es oft sehr vielleicht wichtiger, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten, als was wir tun.
Es ist so wichtig, dass wir die Früchte des Geistes (Liebe, Friede, Freude…) in unseren Umständen nicht vermissen lassen!
Das ist oft viel wichtiger als das was wir an Programmen usw. machen.
Wie soll mich Gott in größere Aufgaben leiten wenn ich nicht lerne im Geringen treu zu sein? Mit den Menschen umzugehen, mit denen ich momentan zu tun habe?
Wir wünschen uns immer in bessere Verhältnisse! Mit meinen Gaben und Fähigkeiten müsste ich doch woanders sein!
Aber ich bin es nicht! Und mit dieser Einstellung lebe ich an der Realität vorbei!
Jesus sah Miseren und Tragödien während seiner Zeit auf der Erde, aber er hatte immer den Glauben das Gott sich darin verherrlichen kann!
Mit welchen Augen siehst du auf die Tragödien und Miseren in deinem Leben und in deinem Umfeld?
Denn, ohne Glauben wird eine scheinbare Misere zu einer wirklichen Misere!
Ohne Glauben wäre der Blindgeborene aus Johannes 9 blind geblieben. Doch Jesus hatte den Glauben das Gott sich in dieser Situation verherrlichen kann!
Es gibt Situationen, die scheinen so festgefahren wie dieser Blindgeborene, der seit 30 Jahren blind war. Und dann meint man es gibt nichts mehr zu bewegen.
Aber Gott kann Situationen ändern! Die Frage ist ob wir das glauben?
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