Archive for Januar, 2009

Das hupende Auto

Das hupende Auto

Manchmal können Verse aus der Bibel so herrlich praktisch werden:

Als ich heute gut gelaunt  zur Bibelgruppe von All Souls unterwegs war, ist mir folgendes passiert:

In London gibt es zwar Fußgängerampeln, doch kaum einen Fußgänger scheint das zu interessieren.

Man möchte sich ja den Gegebenheiten eines fremden Landes anpassen, also wollte ich heute auch die Straße überqueren, als die Fußgängerampel gerade auf Rot geschaltet war.

Die Situation schien günstig, da sich gerade eine Schlange aus Autos gebildet hatte und ich mich einfach zwischendurch schlängeln wollte.

In der Mitte der Straße begann dann das Auto zu meiner Linken plötzlich zu hupen.

Ich bin dann natürlich tierisch erschrocken.

Solche Momente können dir echt die ganze Laune verderben.

Gerade war ich noch echt gut gelaunt und voller Vorfreude auf die Bibelgruppe, und im nächsten Moment vergeht mir alle Lust darauf!

Ich musste dann an folgenden Vers aus der Bibel denken:

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. 1.Petrus 5,8

Dabei ging mir auf, dass es genau das ist!

Der Teufel hat keine Macht mehr über mich, dass einzigste was er noch machen kann ist brüllen. Oder wie in meinem Fall, hupen…

Interessant dabei ist aber auch, dass ich dem Teufel dabei ja auch eine Angriffsfläche gegeben habe indem ich bei Rot über die Ampel gegangen bin.

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, fährt umher wie ein hupendes Auto und sucht, wen er überfahren kann.

Das wäre übrigens eine nette Übertragung für die Volxbibel, oder?

Die Gerechtigkeit Gottes

Die Gerechtigkeit Gottes

So, quasi als zweiter Teil nun der Beitrag über Gottes Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der Tatsache, dass der Mensch nicht Mittelpunkt seines Lebens ist.

Wie hängt das eine mit dem anderen zusammen?

Was bedeutet Gerechtigkeit?

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen umbringt und dafür dann selbst die Todesstrafe erhält, dann würden wir das (je nach Überzeugung) als gerecht empfinden.

Ich denke Gerechtigkeit kann man auch als eine Art Ausgeglichenheit beschreiben. Jeder bekommt das was er verdient.

Was verdient der Mensch im Bezug auf Gott?

Im Bezug auf Gottes Gerechtigkeit gibt Paulus im Römerbrief in den ersten Kapitel eine umfangreiche Auslegung.

In Römer 1,18 heißt es: Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,[...]

Gottlosigkeit bezeichnet hier die fehlende Gottesfurcht der Menschen und die darausfolgende Mißachtung der göttlichen Gebote.

Römer 1,32 beschreibt dann die Folge dieser Ungerechtigkeit: Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, daß die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben,[...]

Gott ist der Schöpfer des Menschen, er ist sein Eigentum.

Ist Gott dann ungerecht wenn er dem Menschen nach dessen Handeln beurteilt und ihm darausfolgenden das Urteil spricht?

Gott hat diese Welt erschaffen, deswegen darf er auch die Regeln festlegen. Und die Folge unseres bösen Handelns, eines gottlosen, selbstgerechten Lebens ist der Tod.

Der Mensch, der sich selbst als Mittelpunkt der Welt und seines eigenen Lebens sieht, will das natürlich nicht anerkennen.

Doch all unsere Rebellion wird uns letztendlich nichts bringen, da Gottes Gerechtigkeit unverückbar fest steht.

Ich hab den Tod, die ewige Verdammnis verdient, und da wird es auch niemals eine Ausnahme geben.

Nichts was ich aus mir selbst heraus tue wird jemals annehmbar sein für Gott.

Das ich noch am Leben bin, dass ich jeden morgen wieder aufstehen kann und die Dinge genießen kann, die Gott mir jeden Tag aufs neue schenkt, dass ist alles das Ergebnis seiner Gnade mit mir, die er aus Liebe zu mir hat.

Paulus beschreibt diese Tatsache in Römer 3, 21-24: Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottesoffenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,so daß sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Das ist die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

Gottes Gerechtigkeit kommt in Jesus Christus zum Ausdruck: Wer darauf vertraut, dass Jesus für die Vergebung seiner Schuld gestorben ist, der wird ewig leben. Wer Jesus ablehnt und die Vergebung nicht an nimmt, der wird das bekommen, was wir eigentlich alle verdienen: den Tod.

Alle haben wir versagt, aber alle dürfen wir das annehmen, was uns vor Gott gerecht macht: Das Opfer, dass Jesus unsere Strafe auf sich genommen hat, damit wir durch den Glauben an ihn leben dürfen. Er hat den Tod auf sich genommen, den wir verdient haben.

Diese Erkenntnis hat Gott in den letzten Tagen noch einmal sehr eindrücklich in mir erneuert.

Wer bin ich, dass ich aus meinem natürlichen Zustand irgendwelche Forderungen an Gott stellen könnte? Wer bin ich, dass ich sein Handeln auch nur eine Sekunde in Frage stellen könnte?

Ich darf Gott um alles bitten, er möchte das sogar, und er gibt gerne!

So schlecht ihr auch seid, ihr wisst doch, was euren Kindern gut tut, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten. Matthäus 7,11

Aber ich soll es immer im Bewußtsein der Gnade tun, nicht dem der Selbstgerechtigkeit!

Wohin führt mich diese Erkenntnis?

In noch größere Dankbarkeit, für dieses unglaubliche Geschenk. Aber sicherlich auch weg von der Selbstgerechtigkeit, weg von meinen selbstsüchtigen Wünschen und meinen falschen Gottesvorstellungen.

Ich glaube, dass wir Gott immer wieder unsere Schuld bekennen sollen, auch wenn sie jedem der glaubt durch Jesu Opfer ein für alle mal vergeben worden ist, dient auch immer wieder der Erinnerung daran, dass wir eben nur aus Gnade leben.

Vielleicht in die Ahnung das ich mein Leben nicht mehr auf dieser selbstgerechten Basis leben kann?

Vielleicht auch zu mehr Akzeptanz der Wege Gottes mit mir?

Dann geht es nicht mehr um mich, sondern um Gott. Dann geht es nicht mehr darum, Gott warum?, sondern Gott ok!, ich glaube das es gut ist und zum Bau deines Reiches dient.

Das Unglaubliche ist ja eigentlich auch, dass Gott trotz seiner Gerechtigkeit, trotzdem nur gute Absichten mit uns hat!

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11

Er weiß doch was gut für mich ist.

Und auch das hier gilt: weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. Philipper 1,6

Hier steht gutes Werk, und die Gnade die dieses Werk angefangen hat, indem sie uns vom Tod errettet hat, die wird dieses gute Werk auch zu Ende führen.

Amen.


Der Segen einer langsamen Internetverbindung…

Der Segen einer langsamen Internetverbindung…

Da ich heute Morgen etwas mehr Zeit zur Verfügung hatte, dachte ich es wäre eine gute Idee, mein Blog mal wieder auf die neueste Version 2.7 upzudaten…

Ich habe das bisher erst einmal gemacht, deswegen musste ich erst einmal wieder nach meinen Zugangsdaten und einer Anleitung suchen.

Die liesmich.html, welche im wordpress-Paket enthalten ist, erklärt dass das Aktualisieren ja eigentlich ein Kinderspiel ist.

Ist es auch, aber ich habe es trotzdem geschafft mich an die Anleitung der Neuinstallation zu halten…Also Zugangsdaten zur DB in die config.sample.php eingetragen, als config.php gespeichert, alle Dateien markiert und dann habe ich angefangen alle Dateien auf den Webspace hochzuladen….

Gott sei Dank ist mir dann (wahrscheinlich in letzter Sekunde) aufgefallen, dass ich die falsche Anleitung verwende und mit dem Überschreiben des Ordners wp-content wahrscheinlich gleich meine kompletten Inhalte löschen würde!

Also habe ich schnell auf Abbrechen gedrückt, aber war das noch rechtzeitig?

Nun, ich habe dann erst einmal in aller Seelenruhe das Update zu Ende geführt und innerlich schon mit dem Schlimmsten gerechnet (es sah nämlich so aus als wären schon Dateien in wp-content überschrieben worden) und mir schon überlegt wie ich meinen Blog nun wieder mit Inhalt füllen könnte…

Doch wie du sehen kannst, bin ich noch einmal vor dem Schlimmsten bewahrt worden. Manchmal ist so eine langsame Internetverbindung doch nicht so schlecht…

Und monatliche Backups machen doch auch irgendwie Sinn…

Nichtsdestotrotz, Wordpress 2.7 sieht eigentlich garnicht so schlecht aus!

Du bist nicht der Mittelpunkt der Erde!

Du bist nicht der Mittelpunkt der Erde!

Die letzten Tage habe ich mich mal wieder ein bisschen über Jesus geärgert bzw. ich habe mal wieder die obligatorische “Warum”-Frage gestellt.

“Warum gerade ich? Kannst du das nicht ändern, Jesus?”

Kornelius Novak hat einmal gesagt, dass wir Menschen diese Warum-Frage häufig dann stellen, wenn wir in unserem Leben mit etwas nicht zurecht kommen.

Wir merken vielleicht, dass unsere Vorstellung wie Gott sein müsste irgendwie nicht dem entspricht wie Gott tatsächlich ist.

Ich denke das Gott uns gerade in solche Sackgassen laufen lässt wenn er unser Gottesbild korrigieren muss.

Ich bete darum, dass Gott mir Wege zeigt wie ich mein Leben noch mehr nach seinen Maßstäben leben kann und ärgere mich dann wenn tatsächlich Veränderung eintritt.

Vielleicht liegt das daran, dass ich gar nicht so genau weiß was denn überhaupt verändert werden muss…

Jesus hat auch schon zu Johannes dem Täufer gesagt, Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir! (Lukas 7,23), weil dieser auch nicht so ganz kapierte was gerade abgeht.

Um für Gott brauchbar zu sein (wobei “brauchbar” sicherlich auch eine Frage der Definition ist), muss er mich zu allererst von meinem Egoismus befreien.

Jeder einzelne Mensch muss für sich begreifen, dass er nicht der Mittelpunkt der Erde ist.

Das scheint eine sehr schwere Aufgabe zu sein, da wir die Welt ja immer nur aus unserem Blickwinkel sehen und dieser erscheint für uns nun mal als Mittelpunkt.

Aber wir sind nicht der Mittelpunkt der Erde, denn diese dreht sich auch ohne uns weiter, genauso wie das Leben auch.

Das merken wir spätestens dann wenn Krankheit oder Arbeitslosigkeit uns mal aus dem Trott des Alltags rausreißen.

Es geht also nicht um mich.

Wir meinen das zwar immer und leben deshalb auch dementsprechend, aber dass ist nicht das Leben das Jesus sich vorgestellt hat.

Nicht umsonst heißt es in Matthäus 6,33: Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Das ist wirklich einer meiner Lieblingsverse!

Die Welt dreht sich nicht nur um dich, deshalb ändere deine Blickrichtung und trachte vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes!

Um deine persönlichen Bedürfnisse wird sich der Herr Jesus schon kümmern.

Wieso bete ich z.B. so intensiv für persönliche Dinge, aber bin zu faul zum Gebetsabend von All Souls zu gehen?

Nur weil ich persönlich keinen Nutzen davon habe?

Ich bin nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens, denn Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Galater 2,20)

Doch wie setze ich Gott als Mittelpunkt meines Lebens?

Indem ich von mir wegschaue und das tue was Gott möchte!

Etwas, dass mir dabei sehr wichtig geworden ist, ist das ausdauernde Gebet für andere!

Wenn ich schon kein großer Redner bin, dann möchte ich wenigstens für meine Freunde und Kollegen beten.

Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Jakobus 5,16

Auch wenn ich nicht immer sofort eine Veränderung sehe, so möchte ich trotzdem weiter beten, denn ich glaube das ist Gottes Auftrag an uns alle.

Nicht umsonst haben die Apostel die Gemeinden immer wieder zum Gebet aufgefordert. (Kolosser 4,3; 1. Thess. 5, 17.25)

- Die Apostel haben durch Gebet Tote auferweckt, Kranke gesund gemacht und Dämonen ausgetrieben. (Apg. 9,40; Apg. 28,8)

- Petrus und Paulus haben im Gebet eine Vision von Gott bekommen, wie er sich in einer bestimmten Situation verhalten soll. (Apg. 11,5ff.; 22,17ff.)

- In Epheser 6,18 bittet Paulus darum, dass wir zu jeder Zeit für alle Christen beten.

- Gebet öffnet Türen für Gott, damit seine Gute Nachricht an Orte vordringt wo es bisher noch nicht gehört wurde. (2.Thess. 3,1; Kolosser 4,3)

- Es schenkt den Mut und die Freimütigkeit, die Gute Nachricht weiterzusagen. (Apg. 4,31)

Dies ist sicherlich nur ein Aspekt, wohin mich ein Leben, das Gott als Mittelpunkt hat, führen kann, aber für mich im Moment der wichtigste.

Einen anderen Aspekt aus Matthäus 6,33 möchte ich dann aber in einem weiteren Beitrag behandeln: Gottes Gerechtigkeit und wie das zu einem Leben mit Gott als Mittelpunkt passt.

(Zeugnis) Vertrauen wird nicht enttäuscht!

(Zeugnis) Vertrauen wird nicht enttäuscht!

Nach 2 Wochen zurück in London gibt’s auch mal wieder ein kurzes Update, denn ich hab soviele Gründe Gott zu danken!

Dieser Post soll einfach als Zeugnis dafür dienen das Vertrauen in Gott nicht enttäuscht wird!

Schon vor Weihnachten war mir bewusst das wir direkt nach den Ferien 2 wirklich anstrengende und wichtige Wochen hier am College haben würden. Vom 13.01. – 15.01. sollten hier die so genannten IOL Examen, eine mehrtägige Prüfung für angehende Übersetzer, stattfinden.

Die Prüfung ist für die Teilnehmer natürlich sehr wichtig, auch weil sie dafür einen Haufen Kohle hingeblättert haben. Auch für meinen Line Manager ist das ein sehr wichtiges Datum weil er dafür die gesamte Verantwortung trägt.

Deswegen war es umso schwerwiegender, dass mehrere Computer wenige Wochen zuvor schon Probleme in Form von unkontrollierten Shutdowns gemacht hatten (der Grund dafür war fehlerhafter RAM den ich kurz zuvor eingebaut hatte).

Außerdem musste das Netzwerk mit ca. 40 Computern einwandfrei funktionieren, damit die Teinehmer ihre Übersetzungen ausdrucken können. Und auch die frisch installierte Software durfte keine Probleme machen. Auch hatte ich noch das Problem zu lösen das die Computer während der Prüfung keinen Zugang mehr zum Internet haben durften. Aufgrund des komplizierten Aufbaus des Netzwerks am College keine einfache Aufgabe.

Wenn man vor solch großen Aufgaben steht betet man natürlich um so intensiver.

Und Gott hat dafür gesorgt das alle Probleme gelöst werden konnten und die Prüfungen reibungslos ablaufen konnte!

Es fing damit an das Gott mir einen fleissigen Azubi aus Dresden geschickt hat. Beide stießen wir schon am ersten Montag meiner Rückkehr auf das Program memtest86+ womit wir in den ersten Tagen gleich alle RAM Riegel testen und somit die fehlerhaften Riegel austauschen konnten.

Gleichzeitig fand ich eine sehr einfache Lösung den Internetzugang zu sperren (ich habe für die Dauer der Prüfung einfach feste IP Adressen an alle beteiligten Geräte verteilt und dann die Gateway-Adresse weggelassen. Ziemlich simpel.).

So sind wir mit allem rechtzeitig fertig geworden.

Ein sehr geiles Erlebnis hatte ich dann noch am Montag Abend vor der Prüfung! Während der letzten Vorbereitungen und Checks um kurz vor 20 Uhr bemerkte ich plötzlich das auf einem der Computer keine Microsoft Proofing Tools installiert waren. Dieses Programm war aber immens wichtig für alle Teilnehmer. Die Installation hatte aber schon vorher auf einigen Rechnern Probleme gemacht und sich erst nach mehreren Versuchen installieren lassen.

Ich dachte im ersten Moment nur “Scheiße, hoffentlich muss ich mich jetzt nicht die ganze Nacht mit dieser Software rumschlagen!”.

Ich legte also die CD ein und hab nur gebetet: “Gott, ich weiß das du auch dafür sorgen kannst das sich dieses Programm auch sofort installieren lässt!”.

Und genau das ist passiert! Das klingt jetzt vielleicht lächerlich, aber wie gesagt wir hatten vor Weihnachten wirklich Probleme damit das Programm zu installieren!

Die 3 Tage Examen liefen dann auch ohne größere Probleme ab und es gab nur extrem positives Feedback von den Teilnehmern!

Ich bin Gott echt dankbar dafür, dass er mir zu rechten Zeit den richtigen Azubi geschickt hat und die richtigen Lösungen zur richtigen Zeit gezeigt hat.

Danke, das während der 3 Tage kein einiger Rechner abgestürzt ist und jeder Teilnehmer seine Ergebnisse abgeben konnte.

Danke, das ich vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben richtig Einsatz für ein Projekt zeigen konnte, dass ich dafür richtig Verantwortung übernehmen konnte.

Danke, das du unser Vertrauen nicht enttäuschst!

I will worship You, With all of my heart

I will worship You, With all of my mind

I will worship You, With all of my strength

For you are my lord.”

(Stammtisch-) Weisheiten

(Stammtisch-) Weisheiten

Es ist schon lustig was man manchmal für Weisheiten los lässt wenn man 2-3 Bier getrunken hat…:

“Es sind die schönen Momente an die wir uns erinnern, aber es sind die schwierigen Momente die uns prägen.”

“It’s the beautiful moments we remember, but it’s the difficult ones which influence us most.”

“There is probably no God…

“There is probably no God…

…Now stop worrying and enjoy your life.”

(Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also hör auf dir Sorgen zu machen und genieße dein Leben.)

Dieser Spruch der Atheist Campaign ist zur Zeit auf einigen Bussen in London zu lesen.

Dazu fand ich heute in der Londoner Metro eine coole Aussage eines Lesers, die ich unkommentiert veröffentlichen möchte:

“If there is no God then it’s time to start worrying.”

(“Wenn es keinen Gott gibt, dann sollten wir anfangen uns Sorgen zu machen.”)

Jahresrückblick 2008 / -ausblick 2009

Jahresrückblick 2008 / -ausblick 2009

Seit gestern Mittag bin ich nun wieder zurück in London und möchte an dieser Stelle, wie so viele in diesen Tagen, einen kleinen, persönlichen Jahresrückblick 2008 bzw. Ausblick in 2009 schreiben.

2008 war für mich persönlich auf jeden Fall ein sehr ereignisreiches Jahr!

Ende Juni 2008 habe ich meine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der Deutschen Telekom abgeschlossen. Das war für mich auf jeden Fall ein sehr großer Schritt, nach all dem hin und her zwischen 2004 und 2008 und insgesamt 3 verschiedenen Ausbildungsbetrieben.

Schon im Februar hatte ich mich u.a. auch an einem College in London als IT-Coordinator beworben, da es mich seit einiger Zeit ins englischsprachige Ausland zog. Im Mai bekam ich dann nach einem telefonischen Vorstellungsgespräch tatsächlich die Zusage für die Stelle.

Ende Juli ging es dann tatsächlich los und so habe ich die letzten 5 Monate mit mehr Aufs- als Abs- hier in London verbracht.

Zur gleichen Zeit hat auch Linie 7, unser Treff für Junge Erwachsene der FeG Ettlingen, nach über 4 Jahren seine Pforten geschlossen. Sehr schade, da es bis heute auch keinen Ersatz dafür gibt.

Glaubensmäßig habe ich das Gefühl “gelassener” geworden zu sein. Ich konnte mit gewohnheitsmäßigen Sünden aufhören und Gott hat weiter sehr viel an meinem Charakter gearbeitet, auch wenns es noch viel zu tun gibt.

Ich hatte einige tolle Erlebnisse mit Gott und manch gutes Gespräch mit Freunden und Arbeitskollegen. Was mich dabei immer etwas traurig macht, ist die Tatsache dass dabei aber niemand einen sichtbaren bzw. konkreten Schritt in ein Leben mit Gott gemacht hat.

Natürlich gab es auch 2008 weniger gute Sachen aber nichts davon blieb ungelöst, so dass diese rückblickend betrachtet irgendwie immer unwichtig erscheinen.

Statistisch gesehen habe ich 2008 57 Posts verfasst. Einer mehr als in 2007 und 28 mehr als in 2006. Macht also 142 Posts in 3 Jahren, durchschnittlich 47,3 Posts pro Jahr und 3,94 im Monat.

Für 2009 wünsche ich mir eine weitere Vertiefung meiner Beziehung zu Gott, dass ich unwichtiges sein lassen kann und dafür wichtiges vertiefen kann. Ich wünsche mir noch mehr inneren Frieden und weniger Egoismus.  Das Gott weiter an den Baustellen in meinem Leben arbeitet und es an manchen Stellen auch zu einem wirklichen Durchbruch kommen kann.

“Beruflich” werde ich wohl noch ein weiteres Jahr hier in London dranhängen, um dann im nächsten Jahr den Bachelor in Business Management abzuschließen. Für 2010 hoffe ich dann tatsächlich meinen Traum verwirklichen zu können und in die USA auswandern zu können. Erste Pläne dafür sind schon in Arbeit. Aber wir werden sehen.

Wenn alles klappt, dann darf ich aber auf jeden Fall schon einmal im August diesen Jahres meinen Urlaub in New Jersey bei einem Freund verbringen.

Jetzt steht erst einmal 2009 an und ich wünsche dir und mir ein fettes, jesusmäßiges Jahr mit sauvielen saugeilen Erlebnissen und Wundern in Gemeinschaft mit unserem Herrn!