Archive for März, 2009

Neuer Header

Neuer Header

Eigentlich gibt es nichts zu Feiern, trotzdem bekommt mein Blog heute einen neuen Header geschenkt.
Ich bin alles andere als begabt im Erstellen von graphischen Sachen, aber dafür ist er mir doch ganz gut gelungen.

Also dann, viel Spass weiterhin beim Lesen!

Unvorstellbar?

Unvorstellbar?

Du kannst Gott mit NICHTS beeindrucken. Null. Gar nichts. Null Komma Nichts. Das geht einfach nicht.

Doch stell dir vor, Gott hätte trotzdem eine positive Einstellung dir gegenüber. Ohne Forderung. Ohne Hintergedanken. Ohne Kleingedrucktes.

Ohne Scheiß.

Und stell dir vor, Gott LIEBT dich WIRKLICH. Also jetzt so richtig. So richtig wirklich. Das er dich gern hat. Das er dich mag. Das er sich über dich freut sich. Das er jeden Tag auf dich wartet.

Jeden Augenblick. Und das sich das nie ändern wird. Also so wirklich nie. Jetzt und für immer.

Stell dir vor, das das alles mehr als leere Phrasen sind. Also das das wirklich stimmt, das Gott DICH LIEBT. Stell dir das mal vor.

Unvorstellbar?

Denn so HAT Gott die Welt (also dich) GELIEBT, daß ER (also Gott) seinen eingeborenen Sohn gab, damit JEDER (also auch DU), der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat (also so richtig). Die Bibel – Johannes 3,16

(In Liebe) hat Gott uns auserwählt. (Die Bibel- Epheser 1,5)

Erneuter Umzug

Erneuter Umzug

Gestern bin ich erneut innerhalb Londons umgezogen. “Hä?”, wird der eine oder andere aufmerksame Leser sich an dieser Stelle jetzt vielleicht fragen, “Wieso denn jetzt schon wieder?”. Ich habe in den letzten Wochen nichts darüber geschrieben, aber nachdem ich vor 4 Wochen in eine neue WG gezogen bin, war eigentlich von Anfang an klar, dass ich dort nur für einen Monat bleiben kann.

Eigentlich war dann geplant, dass ich in die WG nebenan ziehen kann. Eigentlich bin ich nur deswegen eingezogen.

Naja, nach einer Woche war dann aber klar, dass es wohl leider doch nichts wird. Na toll.

Die Suche nach einer neuen WG verlief dann aber erstaunlich reibungslos. Schon bei der 2. bekam ich eine Zusage.

Lustigerweise habe ich mich diesmal ganz auf mein Gefühl verlassen, wo ich doch Gefühlen eher weniger vertraue.

Der erste Eindruck hatte einfach gepasst.

In meiner neuen WG, wieder im Norden Londons`, wohne ich jetzt mit 3 Griechen zusammen. Es sind alles keine Christen, dafür aber ebenfalls IT-Guys und Basketball vernarrt.

Ich fühle mich jetzt schon sehr wohl hier. Mein Zimmer ist wieder etwas grösser, und ich habe sogar meinen eigenen Kühlschrank.

Der ober Hammer ist aber, dass sich 5 Min von meiner Wohnung entfernt ein kleiner Bahnhof befindet, von wo aus ein in 20 Min direkt zu meiner Arbeitsstelle fährt! Das ist gigantisch (verglichen zu der Stunde, die ich sonst immer reisen musste). Und das habe ich erst gestern entdeckt!

Gott ist gut, und er leitet die die an ihn glauben auf sehr guten Wegen. Es lohnt sich Gott in allem zu vertrauen!

Besuch in einer charismatischen Gebetsversammlung

Besuch in einer charismatischen Gebetsversammlung

Vor ein paar Tagen war ich zum ersten Mal in einer Gebetsversammlung einer charismatischen Gemeinde (eigentlich ist dieser Begriff doch Quatsch, um damit eine spezielle Gemeindeform zu beschreiben, da alle christlichen Gemeinden charismatisch sind, da jede Gaben des Heiligen Geistes besitzt bzw. besitzen sollte). Wenn ich also von einer charismatischen Gemeinde spreche, dann meine ich diese Form, die manche “Charismata” besonders betonen (Prophetie, Heilung und besonders Zungenrede).

Von meiner Persönlichkeit her, und auch von meinem eigenen kirchlichen Background, stand ich solchen Gemeinden immer etwas kritisch gegenüber, und auch in ihren Gottesdiensten fühle ich mich eher fremd. Es passt für mich einfach nicht zusammen, wenn ich im Gottesdienst emotional total abgehe, dann aber im Alltag ne total trübe Tasse bin, wenn sich also mein sonntäglicher Gottesdienst so sehr von meinem alltäglichen unterscheidet. Manchmal habe ich dabei auch den Eindruck, dass die Leute sich gegenseitig durch lautes “Amen, Amen” “Ja, Jesus, Jaaa, Jesus!” hochpuschen und möglichst viele Wörter aneinander reihen, so dass man hinterher garnicht mehr weiß für was man eigentlich gebetet hat. Das nur als Einschub.

Ich war nun also das erste Mal in einer charismatischen Gebetsversammlung mit ca. 10 anderen Leuten. Zu Beginn sind wir einfach im Kreis gestanden und haben christliche Lieder gesungen. Normalerweise mach ich bei solchen Sachen schon innerlich zu, aber diesmal war es anders. Ich bete zwar nicht in Sprachen, habe auch nicht getanzt oder laut Jesus, Jesus gerufen, aber der Heilige Geist hat mich trotzdem heftig berührt! Sogar so heftig, dass mir die Tränen in den Augen standen weil ich plötzlich so bekümmert darüber war das mein Vater und mein Bruder immer noch keine Christen sind.

Gott hat mir auch einen sehr starken Eindruck für mein aktuelles Glaubensleben gegeben, worüber ich aber in einem extra Beitrag mal etwas schreiben möchte.

Was ich auch als sehr positiv empfunden habe war, dass die ganze Stimmung sehr locker und natürlich war und ich mich sehr wohl gefühlt habe. Die Gebetsversammlungen, die ich so gewohnt bin, sind da meistens sehr steif und unflexibel.

Auch hatte diese Gemeinde ein viel größeres Vertrauen in Gottes Allmacht als ich es oft habe. Auch davon kann ich mir eine dicke Scheibe abschneiden.

Ein Grund, wieso nicht-charismatische Gemeinden den charismatischen Gemeinden so skeptisch gegenüber stehen, ist vielleicht auch, dass nicht-charismatische Geistesgaben wie Zungenrede und Heilung nicht wirklich erfahren, und wenn ich es nicht haben kann, dann kann es auch nicht richtig sein.

Leider wir hier oft nur übereinander geredet als miteinander.

Man sollte meiner Meinung nach nicht alles verteufeln, wobei ich auch nicht alles gutheißen würde.

Immer noch gilt, dass wir alles prüfen und das Gute behalten sollen. Das gilt für jeden Christen, egal welcher Gemeindeform er sich zugehörig fühlt.

Der menschliche Wille – Zusatz

Der menschliche Wille – Zusatz

Heute noch ein kurzer Zusatz zur Veranschaulichung meines letzten Beitrags, bzw. der Grund, wieso ich diesen Beitrag überhaupt geschrieben habe:

Ich habe schon länger mit Verdauungs- und Hautproblemen zu kämpfen gehabt, konnte aber nie eine wirkliche Ursache dafür finden. Manchmal wurde es besser, dann wieder schlechter.

Vor kurzem bin ich dann darauf gekommen, dass diese Probleme immer dann auftreten, wenn ich Abends noch schwer verdauliche Sachen gegessen habe. Seitdem habe ich also meine Ernährung umgestellt, d.h. ich ernähre mich Abends nur von leicht verdaulichen Sachen wie Suppen etc. Außerdem esse ich nur noch 3x am Tag zu bestimmten Zeiten,d.h. keinerlei Zwischenmahlzeiten.

Seitdem ist meine Verdauung 1a und auch meine Hautprobleme gehen gegen null.

Das ist krass, und ich habe mich gefragt, wie ich eine so große Umstellung meiner Essgewohnheiten so einfach hinbekomme und wie ich so einfach auf Süßigkeiten verzichten kann?

Und dabei kam mir eben der Gedanke, dass mir meine Verdauung und meine Haut viel wichtiger sind als irgendwelche Süßigkeiten, deswegen richtet sich mein Wille richtet danach. Und es kostet mich nicht einmal sehr viel Anstrengung.

Das ist schon interessant, wie einfach man für etwas Diziplin aufbringen kann, wenn man einfach nur die richtige Überzeugung/Einstellung dafür hat bzw. wenn es den richtigen Nutzen hat.

Was mir dabei aber auch aufgefallen ist, ist, ohne zu verurteilen, dass wir West-Europäer ganz schön verfressen sind! Ständig sehe ich Menschen, die sich einfach so zwischendurch ein fettes Sandwich reinhauen. Oder beim Basketball am Samstag wurden während dem Zocken Chips, Schokolade und Muffins verputzt! Oder wieviel Popcorn und andere Süßigkeiten wir “fressen”, wenn wir eine DVD schauen. Das wird mir jetzt erst mal so bewußt.

Das ist wohl das gleiche Phänomen bei schwangeren Frauen, die dann plötzlich auch überall schwangere Frauen sehen. Oder als ich mir vor Jahren einen VW Jetta kaufen wollte, und dann auch überall VW Jettas gesehen habe.

Der menschliche Wille

Der menschliche Wille

Heute möchte ich nur einige wenige Gedanken über die menschliche Willenskraft loswerden.

Manch einer beklagt sich ja darüber, dass er einen schwachen Willen hätte, z.B. wenn es darum geht mit dem Rauchen aufzuhören. Das er nicht aufhören kann, da sein Wille einfach zu schwach ist.

Ich bin aber der Meinung, dass unser Wille absolut neutral ist, dass man also nicht sagen kann, mein Wille wäre schwach oder stark.

Der menschliche Wille ist ein Opportunist, d.h. er folgt immer meiner jeweiligen Überzeugung.

Ich bin der Überzeugung, dass wir mit allen Süchten, von denen wir nicht körperlich abhängig sind, sofort aufhören könnten, wenn nur die richtige Einstellung hätten.

In der Theorie klingt das alles sehr einfach, aber der aufmerksame Leser hat bestimmt die beiden entscheidenden Wörtchen im obigen Satz entdeckt. Richtig, könnten und hätten.

Das Leben ist viel komplexer und individueller, als das wir es mit einem einzelnen Satz beschreiben könnten.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Jahre dauern kann, bis bestimmte Verhaltensweisen sich tatsälich ändern, d.h. bis ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass etwas mir wirklich schadet und ich es deswegen besser lassen sollte.

Bei manchen Dingen braucht es aber auch ein fettes Wunder Gottes, und wir sind von einem auf den anderen Moment frei.

Das läuft aber nicht immer so.

Ich habe z.B. erst mit dem Rauchen aufgehört, als ich nach einem Basketballspiel fast am kotzen war. Mit den Drogen konnte ich erst nach einem Kreislaufkollaps aufhören.

Die Pornographie habe ich erst sein lassen, als ich gecheckt habe, was für einen derben Einfluss diese auf meine Beziehungsfähigkeit hatte und wie schön und befreiend das Leben doch ohne sein kann.

Gerade beim Thema Pornographie war aber trotzdem ganz viel Kraft Gottes nötig. Und trotzdem habe ich meine Schwachheit nie als Ausrede benutzt, sondern bin immer mit Gott im Gespräch geblieben.

Ich schreibe dies, da wir uns vermeintlich schwachen Willen manchmal als Ausrede verwenden, nur damit wir uns in einem bestimmten Bereich nicht ändern müssen.

Manch einer bittet Gott um einen starken Willen, und in der Zwischenzeit sündigt er fröhlich weiter. Ich kann ja nix dafür, wenn Gott mir nicht hilft.

Wirklich? Für was kann Gott mich dann überhaupt verantwortlich machen?

Manchmal spricht Gott auch nur ein einfaches “Geh hin und sündige nicht mehr!”.

Das Erlebnis der Frau in Johannes 7, 1-11 war sicherlich so eindrücklich, dass sie ab sofort einfach nicht mehr fremd gegangen ist. Sie musste nicht mehr auf den extra “Schub Willen” aus dem Himmel warten.

Kornelius Novak hat einmal von einer Begebenheit erzählt, als ein Mann in einer Bibelgruppe die anderen Teilnehmer um Gebet bat, dass Gott ihm doch die Kraft gebe, dass er seinem Bruder wegen einer bestimmten Sache vergeben könne.

Kornelius Novak sagte dem Mann darauf hin, dass er nicht für ihn beten werde, sondern dass er einfach hingehen und sich mit seinem Bruder aussprechen solle.

Gott sagt uns in seinem Wort ganz klar, dass wir einander vergeben sollen.

Der Mann ging daraufhin zu seinem Bruder und vertrug sich mit ihm.

Manchmal suchen wir einfach nur Ausreden um uns bestimmten (unangenehmen) Situationen nicht stellen zu müssen.

Bleibe im Gespräch mit Gott, lese in der Bibel und lass dich durch seine Worte und Wahrheiten heilen.

Und glaube nicht der Lüge, dass Dinge sich nicht ändern können.

Etwas, was mir im Kampf mit der Pornographie z.B. sehr geholfen hat (und was auch meine Erfahrung mit dem Rauchen war), ist, dass die Dinge sich nach einer gewissen Zeit tatsächlich ändern! Das Verlangen lässt nach! Du wirst nicht immer solche Gelüste verspüren! Das ist wie ein Monster, das langsam aber sicher verhungert, wenn wir es nicht mehr füttern.

Gedanken zerlegen

Gedanken zerlegen

Irgendwie erscheint mir dieser Blog schizophren. Ich kann mich nie entscheiden, für welche “Zielgruppe” ich nun schreiben möchte.

Es gibt so Abende, da setze ich mich manchmal hin und analysiere einen einzelnen Gedanken (eine Vorstellung / Annahme), den ich schon länger mit mir herumtrage, aber noch nie so richtig hinterfragt habe.

Man könnte auch sagen, ich meditiere über einem Gedanken.

Das sieht dann so aus, dass ich mir einen Stift und ein Blatt Papier nehme, und dann einfach meine Gedanken, meistens in Form von Fragen und kurzen Antworten, niederschreibe.

Das empfinde ich immer als sehr produktiv.

Zur Zeit habe ich auf der Arbeit mal wieder etwas weniger zu tun.

Wenn ich nichts zu tun habe, verbringe ich die meiste Zeit damit, im Internet zu surfen, so dass ich deswegen Abends immer etwas unzufrieden nach hause gehe.

Ich mache mir dann immer Vorwürfe, dass ich den Tag ja besser hätte nutzen können.

Man, war ich wieder egoistisch! Ich hab wieder nur an mich und mein Vergnügen gedacht. Und Jesus hat heute auch wieder kaum eine Rolle in meinem Alltag gespielt!”

Der Gedanke ist dann, was muss ich tun, um Gottes Power in meinem Alltag zu erleben?

Meine Gedanken haben sich dann aber irgendwie in eine ganz andere Richtung entwickelt.

Warum möchte ich Gottes Handeln so deutlich in meinem Alltag erleben? Was sind denn wirklich die Gründe?

Irgendwie kam ich dann darauf, dass ein Grund dafür eigentlich nur eine Bestätigung wäre, dass ich selbst richtig liege.

D.h., dass es mir garnicht um Gott oder meinen Mitmenschen geht, sondern ich eigentlich nur Gewissheit möchte das ich den richtigen Weg gehe, dass Gott mit mir zufrieden ist.

Irgendwie ist das das gleiche, wie wenn ich anhand der Besucherzahlen meines Blogs entscheiden würde, ob mein Blog jetzt jesusmäßig ist oder nicht?

Können Statistiken in so einem Fall als Bewertungsgrundlage dienen?

Erlebe ich weniger von Gott, wenn meine Einstellung die falsch ist? Vielleicht.

Wo bleibt da der Glaube daran, dass Jesus durch sein Opfer schon alles dafür getan hat, dass Gott mit mir zufrieden sein kann?

Offensichtlich liegt hier ein Mangel an Gotteserkenntnis vor. Wie Gott wirklich ist.

Wo bleibt da eigene Zurückhaltung, Bescheidenheit (Demut)?

Wenn es mir nur um Bestätigung meines Weges geht, dann ist das kein Eifer für Gott und Mitmenschen, sondern nur die Suche nach Selbstbestätigung.

Das klingt sehr negativ und verurteilend, doch das soll es garnicht sein. Es geht mir hier, wie gesagt, nur darum, eigene Ansichten und Annahmen in seine Einzelteile aufzuschlüsseln, um sie dann vielleicht wieder neu zusammenzusetzen. Manches fällt dabei vielleicht ganz weg, anderes wird einfach neu verwendet.

Eine weitere Frage war dann, wem ich mit dieser Suche nach Bestätigung etwas beweisen möchte?

Mir selbst? Das ich, mit dem eingeschlagenen Weg an Jesus zu glauben, richtig liege? Bestimmt.

Meinen Bekannten? Als ich in diese Richtung gedacht habe, habe ich im ersten Moment überhaupt keinen inneren Widerstand empfunden. Also dachte ich, dass das wohl nichts damit zu tun hat. Aber vielleicht habe ich diese Gefühle auch nur schon sehr weit verdrängt?

Irgendwie hat doch jeder Mensch das Bedürfnis anderen Menschen gefallen zu wollen. Und wir können es nicht leiden, wenn andere Menschen unseren Lebenstil bewerten bzw. kritisieren.

Mir geht es z.B. auf die Nerven, wenn meine Kollegin Mittags ein Kommentar zu meinen Sandwiches abgeben muss.

Wieso? Ich weiss ja selber das die ungesund sind! Zumindest bin ich mir nicht so sicher ob die meiner Verdauung jetzt gut tun oder nicht…

Ich bin mir also meiner Sache nicht so sicher und möchte dafür nicht auch noch kritisiert werden bzw. eine Bestätigung bekommen, dass ich in den Augen meiner Mitmenschen etwas “falsch” mache.

Und genauso würde ein fettes Wunder Gottes in meinem Alltag eben auch jedem beweisen, dass mein Gott eben tatsächlich lebt, und ich nicht nur einem Hirngespinst nachjage.

Ich sage damit nicht, dass diese Einstellung jetzt falsch ist. Natürlich darf ich Gottes Wunder in meinem Alltag erwarten, und natürlich würden diese dann wohl auch beweisen, dass mein Gott tatsächlich existiert.

Wie gesagt, ich zerlege einen Gedanken nur in seine Einzelteile.

Was wäre nun ein nächster Schritt? Nun, 1. nehme ich mancher dieser Einzelteile mit ins Gespräch mit Gott und bitte im um Hilfe, wie ich diese wieder neu zusammenzusetzen kann. Vielleicht schenkt Gott mir ja auch neue Bauteile.

2. ist es auch immer hilfreich, diese einzelnen Gedanken mit Stellen in der Bibel zu vergleichen. Wie haben Leute aus der Bibel reagiert? Finden sich praktische Beispiele dazu?

Jepp, das ist erst ein Mal genug Stoff für die nächste Zeit.

Links: Fundstuecke im Internet

Links: Fundstuecke im Internet

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich im Internet ueber manche Projekte stolpere, die trotz ihrer hohen Qualitaet trotzdem noch umsonst sind!

Heute moechte ich euch kurz zwei davon vorstellen:

  • Das erste Projekt traegt den Namen Frets on Fire und ist ein Open-Source-Klon von Guitar Hero bzw. Rock Star. Ich habe weder GH noch RS je gespielt, doch Frets on Fire ist einfach suechtig machend.
  • Das Tolle ist, dass es sowohl fuer Windows, als auch fuer Linux und Mac OS verfuegbar ist.

    Die PC-Tastatur dient dabei quasi als Gitarre. Gespielt werden die Songs ueber die Tasten F1 – F5 sowie ENTER.

    Massig Songs fuer Frets on Fire findet man uebrigens auf der Seite Geetar Freaks.

    Was die Legalitaet angeht, befinden wir uns hier wohl in einer Grauzone.

    Deshalb gilt: Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.

  • Das zweite Projekt richtet sich eher an User der Linux-Distribution Ubuntu (einschliesslich Xubuntu, Kubuntu und Edubuntu).
  • Und zwar handelt es sich hier um das Full Circle Magazine. Bisher sind schon 22 Ausgaben erschienen. Das Magazin enthaelt neben generellen Neuigkeiten und Interviews, auch immer wieder praktisches Tipps zum Umgang mit Ubuntu.

  • Vielleicht kann ich an dieser Stelle auch noch auf ein anderes, interessantes Projekt hinweisen: die Ubuntu Christian Edition.
  • UbuntuCE enthaelt folgende Pakete:

  • Based directly on Ubuntu 8.04 “Hardy Heron”
  • GnomeSword Bible Study Software
  • BibleTime Bible Study Software
  • Dansguardian Web Content Parental Controls with graphical interface
    • Can be used as a network proxy/filtering server by setting the other systems proxy settings to the IP address of the Ubuntu CE system and port 8080.
    • Firefox proxy settings are locked down to keep users from bypassing the filtering.
    • Access denied log viewable as text based and html based.
  • GnuCash Financial Management Software
  • GnomeOffice
  • gVerse
  • BibleMemorizer
  • Virtual Rosary integrated using WINE
  • Daily Bible Verse on desktop using gDesklets
  • and much more…
  • Man kann sich diese Pakete natuerlich auch einzeln installieren. Bisher habe ich nur mal GnomeSword und das Firewall-Porgramm Dansguardian ausprobieren koennen. Ich war mit beidem eigentlich recht zufrieden, da es sehr leicht zu handhaben ist.

Wie man sieht, gute Software kann auch kostenlos sein!

Füreinander

Füreinander

Vor 2 Wochen ist mir in der U-Bahn folgender Gedanke gekommen:

Wie wäre es eigentlich, wenn unsere heutige Gesellschaft sich weniger als einen Haufen Individualisten sehen würde, und mehr als Gemeinschaft, in der jeder ein Auge für seinen Mitmenschen hat?

Es geht mir jetzt hier überhaupt nicht um irgendwelche politischen Systeme (von denen ich auch ehrlich gesagt wenig Ahnung habe, sondern einfach darum, dass jeder einzelne anfangen könnte seinen Egoismus abzulegen, und das wir anfangen uns umeinander zu kümmern.

Es erscheint utopisch, aber es kann im Kleinen beginnen.

Es kostet Überwindung, und wir müssen die Furcht und Skepsis voreinander ablegen, aber ich denke wenn man wirklich wollte, kann man in ganz kleinen Schritten in seinem eigenen Umfeld beginnen etwas zu verändern.

Ich kann z.B.der Frau auf der Straße helfen, der gerade alle ihre Einkäufe aus der Tüte gefallen sind.

Oder ich schenke jemanden, der mich gerade angerempelt hat, ein Lächeln, anstatt eines bösen Blickes..

Es gibt viele Situationen, in denen wir unsere Mitmenschen nicht als Feinde betrachten sollten, sondern als Menschen, die Gott genauso lieb hat wie mich auch.

Klingt das utopisch? Vielleicht. Aber einen Versuch ist es alle mal wert!

Zum Abschluss noch ein paar passende Zitate (frei übersetzt aus dem Englischen):

Wie wunderbar ist es doch, dass niemand auch nur einen einzelnen Moment zu warten hat, bevor er anfangen kann die Welt zu verbessern. (Anne Frank)

Agiere so als ob dein Tun einen Unterschied ausmachen würde. Das macht es tatsächlich. (William James)

Denke global, agiere lokal. (David Brower)

Es ist einer der größten Fehler nichts zu tun weil man nur wenig tun kann – tue was immer du tun kannst. (Sydney Smith)

Niemand kann alles tun, aber jeder kann etwas tun. (Unbekannt)


Unbewusst?

Unbewusst?

Irgendwie muss ich noch einmal auf meine, mittlerweile ehemalige, Vermieterin zurückkommen.

Nachdem ich ihr Verhalten in den letzten Tagen etwas beobachten konnte, bin ich jetzt tatsächlich zu dem Schluß gekommen, dass sie nur Streit angefangen hat, damit sie kein schlechtes Gewissen haben muss, dass sich mich nach 6 Monaten schon wieder vor die Tür gesetzt hat.

Das Verrückte ist irgendwie, dass sie das meiner Meinung nach aber vollkommen unbewusst gemacht hat!

Ich bin jetzt kein Psychologe, aber kann so etwas tatsächlich sein? Kann so ein Verhalten tatsächlich vollkommen unbewusst ablaufen?

Vielleicht kann mir ja einer meiner Besucher eine Antwort darauf geben?

Mein Bruder (er studiert u.a. Psychologie) sagt Ja, da die meisten psychologischen Prozesse im Menschen wohl sowieso unbewusst ablaufen.

Wenn wir uns unserer unbewussten Handlungen bewusst wären, dann würden wir wahrscheinlich versuchen diese zu vermeiden und zu anderen Mitteln greifen.

Er behauptet sogar, dass, wenn die Menschen sich aller psychologischen  Prozesse bewusst wären, es dann kaum menschengemachte Probleme auf dieser Welt gebe.

Wirklich? Ist es nicht auch so das wir manchmal ganz bewusst anderen Menschen schaden bzw. schlimme Dinge tun (je nach Definition)?