Monthly Archive for April, 2009

Tool: BloGTK

Mit diesem Eintrag möchte ich ein neues Programm für meinen Dell Mini testen:

BloGTK

BloGTK ist ein Tool, mit welchem ich lokal auf meinem PC Einträge für mein Blog verfassen, formatieren und editieren kann.

Anschließend lasse sich die Beiträge dann direkt an mein Blog senden.

BloGTK verwendet keinen WYSIWYG-Editor, sondern ganz normale HTML-Tags. Grundkenntnisse in HTML sind also evtl. notwendig.

Es lassen sich sogar Tags hinzufügen.

Eine Vorschau ist ebenfalls vorhanden.

Einträge lassen sich sogar lokal speichern. Bereits veröffentliche Beiträge lassen sich außerdem nachträglich aktualisieren.

BloGTK ist nur für Linux mit Gnome verfügbar.

Alles in allem die beste Software die ich bisher in dieser Kategorie gefunden habe.

Büchermarkt unter der Waterloo-Bridge

Eigentlich wollte ich meinen gestrigen Eintrag mit dem Satz “nach dem ich vor kurzem schon einmal über … berichtet habe…” beginnen, bis mir dann aufgefallen ist, dass es überhaupt kein “vor kurzem” gab.

Ich war der Annahme, dass ich vor kurzem schon einmal über eine “Sehenswürdigkeit” in London geschrieben hatte, was aber überhaupt nicht stimmte. Ich hatte dies nur einmal in einem Kommentar auf einem anderen Blog “erwähnt”.

Und zwar geht es um einen netten Büchermarkt, der jeden Freitag und Samstag unter der Waterloo Bridge in London stattfindet.

Von der Waterloo Station sind es zu Fuß ca. 15 Min (zu erreichen per Jubilee-, Northern- und Bakerloo-Line; wahlweise kann man aber auch schon an der Embankment Station aussteigen, und dann über die Themse laufen).

Der Markt bietet eine riesen Auswahl an gebrauchten Büchern aller Art, von Romanen, Comics, bis hin zu Sachbüchern.

Die Preise liegen durchschnittlich bei ca. 3 Pfund pro Buch.

Man kann einfach durch die Reihen schlendern und sich die Bücher nehmen, für welche man sich interessiert. Die Händler, bei denen man später die ausgewählten Bücher bezahlt, sitzen alle nebeneinander entlang der Themse.

Man muss sich auch keine Sorgen machen, bei wem genau man denn nun sein Buch bezahlen muss. Die Verkäufer zeigen einem dann schon, wo genau welches Buch bezahlt werden muss.

Wer sich dafür interessiert sollte aber mindestens 1-2 Stunden Zeit einplanen, so groß ist die Auswahl!

Für Bücherfans ein wahres Paradies!

Second-Hand-Shops in London

Okay, zur Abwechslung mal eine Art Reisetipp für London (das sollte ich eigentlich öfters mal machen).

Vor wenigen Wochen bin ich nämlich auf eine weitere, lohnenswerte Lokalität gestoßen, und zwar die Second-Hand-Shops in Notting Hill.

Direkt an der Haltestelle Notting Hill Gate (zu erreichen u.a. mit der Circle- und der Central Line) findet man in einer Seitenstraße ein ganzes Dutzend dieser Shops. Hauptsächlich für Klamotten und Schuhe, aber es gibt auch mindestens einen Schallplatten, CD und DVD-Laden.

Die Auswahl kann sich echt sehen lassen, und die Preise sind bei ca. 10 – 15 Pfund für ein neuwertiges Marken-T-Shirt meiner Meinung nach auch in Ordnung.

Was sich scheinbar dagegen nicht lohnen tut ist, wenn man selbst Klamotten dort verkaufen möchte! Ich hatte dort eine Hose der Marke Dickies für 10 Pfund gekauft, die mir dann aber zuhause überhaupt nicht mehr gefallen hat.

Deswegen kam ich dann auf die glorreiche Idee, die Hose dort auch wieder zu verkaufen. Der Händler bot mir dann zwei Optionen an: Entweder bekomme ich 2 Pfund in bar, oder ich bekomme 4 Pfund in Form von Gutscheinen wieder, die ich dann allerdings in jedem Second-Hand-Shop dort in der Gegend einlösen kann. Scheint also irgendwie eine Second-Hand-Mafia dort zu sein.

Wie auch immer, wer demnächst mal wieder zum Shoppen nach London kommt, und nichts gegen Second-Hand-Ware hat, sollte dort unbedingt einmal vorbeischauen.

Geschützt: Kurzes Update – Teil 8

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Lukas 18,31-34

Er nahm aber die Zwölf zu sich und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles erfüllt werden, was durch die Propheten über den Menschensohn geschrieben ist;  denn er wird den Heiden überliefert und verspottet und mißhandelt und verspeit werden.
Und sie werden ihn geißeln und töten, und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.
Und sie verstanden nichts davon, und diese Rede war ihnen zu geheimnisvoll, und sie begriffen den Ausspruch nicht. (Hervorhebung von mir) Die Bibel – Lukas 18,31-34

Jesus nimmt hier seine Schüler zur Seite, um ihnen, zum insgesamt 3.Mal, zu erklären, dass er bald verhaftet, gefoltert, letztendlich grausam hingerichtet, doch nach 3 Tagen wiederauferstehen würde.

Damit würde geschehen, was die Propheten Gottes schon im Alten Testament, der damaligen, für die Jünger Jesu verfügbaren Bibel, angekündigt hatten.

Lukas, der Autor dieses Evangeliums, hebt am Schluß dieses Abschnitts hervor, dass die Jünger Jesu nicht kapiert haben, wovon Jesus hier spricht.

Interessant finde ich auch, dass scheinbar niemand den Mut hatte, bei Jesus deswegen nachzufragen, wie er das eigentlich gemeint hatte.

Sie glaubten mittlerweile, dass Jesus der Messias, der im Alten Testament angekündigte Retter Israels ist, der sie aus der Gefangenschaft der Römer befreien und ein neues Königreich aufrichten würde.

Und es begab sich, als er in der Einsamkeit betete und die Jünger bei ihm waren, fragte er sie und sprach: Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten und sprachen: Für Johannes den Täufer; andere für Elia; andere aber sagen , einer der alten Propheten sei auferstanden.
Da sprach er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach: Für den Gesalbten Gottes!
(Hervorhebung von mir) Lukas 9,18-20

Wieso haben sie Jesus dann nicht verstanden?

Es lag sicher auch daran, dass sie eine bestimmte Vorstellung davon hatten, wie der versprochene Retter Israels sein Königreich aufbauen würde.

Und er sprach zu ihnen: Was? Sie sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk;  wie ihn unsere Hohenpriester und Obersten überantwortet haben, daß er zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde.
Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte. Ja, bei alledem ist heute schon der dritte Tag, seit solches geschehen ist.
(Hervorhebung von mir) Lukas 24,19-21

Und die Vorstellung, dass der Sohn Gottes gefoltert und ermordert werden sollte, passte da einfach nicht hinein.

Die Jünger Jesu kannten die Prophezeiungen aus ihrer Bibel über Jesus, aber sie hatten diese nach ihren Vorstellungen ausgelegt, und alles was da nicht hinein passte, wurde ignoriert.

die zu den Sehern sagen: «Ihr sollt nicht sehen!» und zu den Propheten: «Weissaget uns nicht das Richtige, sondern saget uns angenehme Dinge und weissaget Täuschungen! Jesaja 30,10

Wieviel Kummer hätten sich die Jünger in den 3 Tagen zwischen Jesu Tod und Auferstehung ersparen können, wenn sie mehr auf Jesu Worte gehört hätten, anstatt die Bibel nach ihren Vorstellungen auszulegen.

Aus dieser Begebenheit können wir aber mindestens 2 Punkte für uns heute mitnehmen:

1. Wo legen wir die Bibel nach unseren Vorstellungen aus, d.h. so wie es in unseren theologischen Hintergrund passt?

Wo lesen wir die Bibel nur nach unseren Erfahrungen und Vorstellungen?

Wo lese ich und höre ich nur, was ich lesen und hören will?

Es ist sicherlich an der Zeit, meiner Meinung im Bezug auf gewisse Dinge einmal zu hinterfragen bzw. Jesus deswegen zu fragen.

Im Bezug auf meine Lebensweise? Im Bezug auf meine Meinung zu bestimmten Themen wie Homosexualität oder körperliche Heilung und Prophetie?

Die Jünger hätten Jesus damals bestimmt auch fragen können, was er denn jetzt mit dieser Aussage vonwegen Folter, Tod und Auferstehung genau meint, und Jesus hätte bestimmt geantwortet. Doch sie schwiegen.

Vielleicht auch aus Angst, ihre Meinung und ihre Glaubensüberzeugung, ihr Lebensfundament, von Grund auf revidieren zu müssen, und damit, zumindest für kurze Zeit, ein Stück (Lebens-)Sicherheit zu verlieren.

Dazu auch ein hervorragender Artikel von Martin Dreyer.

2. Wo leben wir im Umgang mit unseren Mitmenschen nur aus unserer Erfahrung, anstatt in “Echtzeit”?

Wie oft geben wir in Gesprächen allgemeine, oberflächliche Ratschläge, die nur aus unseren Erfahrungen in ähnlichen Begebenheiten resultieren, anstatt zu versuchen unserem Gegenüber wirklich zuzuhören und dann vielleicht auf Gott zu hören, was er diesem Menschen vielleicht durch mich sagen möchte?

Wie viele seelische Verletzungen und Missbrauch können dadurch entstehen, wenn man sein Gegenüber nicht ernst nimmt, sondern nur nach einem bestimmten Schema (unter dem christlichen Deckmantel) handelt.

Wie immer würde ich mich auch hier über lebhaften Austausch in Form von Kommentaren freuen!

Geschützt: Kurzes Update – Teil 7

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Christsein: Vergebung erfahren

Geht es dir auch so, dass du dich immer noch an den ganzen Mist erinnern kannst, den du in deinem bisherigen Leben so verbockt hast?

Sei es das du deine Eltern angeschrien hast, im Supermarkt etwas geklaut hast, oder auch nur bei einer Klassenarbeit beschissen hast.

Kannst du dich daran noch erinnern? Und wenn du ganz ehrlich zu dir bist, hast du dann das Gefühl das du dafür eigentlich bestraft werden müsstest?

Und wenn du Christ bist, und theoretisch natürlich weißt, dass “deine Schuld dir vergeben worden ist”, was sagt dir dein Inneres?

Glaubst du wirklich, dass alles was vor Gericht gegen dich verwendet werden kann, dass diese Anklageschrift ein für alle Mal ausgelöscht worden ist? Glaubst du aus ganzem Herzen, dass Jesus all deinen Mist, alle deine Sünden, mit ans Kreuz genommen hat – die vergangen, gegenwärtigen und zukünftigen?

Hast du dir schon einmal richtig bewußt gemacht, was Vergebung eigentlich wirklich heißt? Spürst du diese Freiheit?

Oder hängen in deinem Bewußtsein immer noch Schuldgefühle fest? Fühlst du immer noch das du für irgendetwas bestraft werden solltest?

Weißt du, dass du von aller Schuld freigesprochen wurdest, wenn du Jesu Opfer für dich in Anspruch nimmst?

Du bist frei, frei von jeglicher Schuld oder Schuldgefühlen! Alle Lasten sind dir von den Schultern genommen worden.

Keine Schuld kann mich mehr belasten.

Kein Fehltritt, keine verpasste Situation, kein Ungehorsam.

Kannst du diese Freiheit spüren? Kannst du sie ein- und ausatmen?

Alles ist vergeben.

Wie soll man dieses Gefühl, diese Erfahrung, diese Freiheit beschreiben?

Vielleicht möchtest du dich all diese o.g. Fragen selbst fragen bzw. selbst einmal darüber nachdenken.

Diese Bibelstellen können dir dabei helfen:

Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.  Jesaja 53,6

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, Römer 5,1

dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. Kolosser 2,14