Dieser Titel mag für manchen vielleicht wie eine ausgelutschte christliche Floskel klingen, bei der am Ende aber doch wieder nichts Relevantes dabei herauskommt.
Auch wenn es so klingen mag halte ich diese Aussage doch für essentiell.
Ich habe vor gefühlten Ewigkeiten mal etwas darüber geschrieben, welche Frage ich Gott stellen würde wenn ich denn eine akustisch hörbare Antwort darauf bekommen würde.
Meine Frage lautete damals: Bist du mit mir zufrieden?
Continue reading ‘Christliche Andachten: Du bist von Gott geliebt!’
Erst einmal möchte ich mich entschuldigen falls ich einen meiner Besucher durch obigen Titel auf eine falsche Fährte gelockt haben sollte.
Das nämlich gleich vorneweg: Dieser Artikel wird dir wahrscheinlich nicht zu mehr innerer Zufriedenheit verhelfen.
Es soll in diesem Artikel eher darum gehen, warum solche Titel so vielversprechend klingen und deshalb auch so anziehend wirken. Ich habe eigentlich nichts anderes gemacht als viele Selbsthilfe-Bücher auch:
Menschen durch einen vielversprechenden Titel angelockt.
Das Prinzip ist einfach: Titel wie „Unternehmer-Erfolg: Jetzt!“ oder „Vom Beruf zur Berufung. So erlangen Sie mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben.“ suggerieren alle das gleiche:
Continue reading ‘Mehr innere Zufriedenheit – Jetzt!’
Tatsächlich habe ich es bisher noch nicht geschafft einmal einen Beitrag darüber zu schreiben wie ich im April 2004 überhaupt Christ geworden bin. Dabei wäre das sicherlich auch für andere Menschen hilfreich, da ich in dieser auch sehr unter Angst- bzw. Panikattacken zu leiden hatte.
In diesem Beitrag möchte ich also ein wenig über meine Erfahrungen während dieser Zeit berichten, und wie ich letztendlich durch Glauben an Jesus Christus davon frei geworden bin.
Ich hoffe wirklich, dass mein Erlebnis tatsächlich auch Hilfe für andere Hilfesuchende sein kann.
Ich hatte damals ein traumatisches Erlebnis auf meiner Arbeitsstelle, als ich die Kontrolle über eine bestimmte Situation verlor, die ich dann selbstständig nicht mehr in den Griff bekommen habe. Dieses Erlebnis entwickelte sich dann innerhalb von zwei Wochen zu richtigen Angst- bzw. Panikattacken, die mich dann in einem richtigen Teufelskreis gefangen hielten und aus dem ich nicht mehr frei kam.
Continue reading ‘Hilfe bei Angst- und Panikattacken’
An dieser Stelle möchte ich allen meinen Lesern und zufälligen Besuchern fröhliche und besinnliche Weihnachten 2009 wünschen!
Der, der das wahre Licht ist, das alle Menschen erleuchtet, sollte erst noch in die Welt kommen. Doch obwohl die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannte die Welt ihn nicht, als er kam.
Er kam in die Welt, die ihm gehört, und sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf.
All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.
Sie wurden dies weder durch ihre Abstammung noch durch menschliches Bemühen oder Absicht, sondern dieses neue Leben kommt von Gott.
Er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebte unter uns. Er war voll Gnade und Wahrheit und wir wurden Zeugen seiner Herrlichkeit, der Herrlichkeit, die der Vater ihm, seinem einzigen Sohn, gegeben hat.
Johannes 1, 9-14 – nach der Neues Leben – Übersetzung
Gott kam an
Weihnachten als Mensch auf unsere Erde um die Menschheit mit sich selbst zu versöhnen und um den tiefen Graben, der bis dahin zwischen Mensch und Gott existierte, zuzuschütten.
Weihnachten bedeutet, dass Gott in unsere persönliche Misere, in das Chaos unseres Lebens kommt, um unserem
Leben Sinn und Hoffnung zu geben.
Doch nicht nur an
Weihnachten ruft Gott jedem Menschen zu: Bitte, nimm die in Jesus Christus angebotene Versöhnung an! Renn nicht mehr vor Gott weg! Schließe Frieden mit Gott!
Für bestimmte Situationen bzw. Ereignisse in unserem Leben kann es manchmal mehrere verschiedene Sichtweisen geben: unsere eigene, die der Gesellschaft bzw. die anderer Leute, und falls man die Bibel hinzunimmt, die Sichtweise Gottes.
Im besten Fall stimmen diese Sichtweisen natürlich überein, aber in den meisten Fällen tun sie das natürlicher Weise nicht.
Als Christ glaube ich nun das Gottes Sichtweise in allen Fällen immer die Richtige ist, d.h. das diese allein immer der Wahrheit entspricht.
Continue reading ‘Den Willen Gottes erkennen und darin einwilligen’
Zur Zeit lese ich mit grosser Begeisterung die Biographie des grossen Erweckungspredigers Charles G. Finney. Es ist wirklich unglaublich mit welchem Eifer er damals in Amerika das Evangelium gepredigt hat und wieviele tausende Menschen sich damals wegen seiner Predigten bekehrt haben! Absolut lesenswert!
Ich möchte heute daraus eine Aussage Finneys zitieren, die meiner Meinung nach einer sehr logische Antwort auf die Forderungen des Universalismus bzw. der Vertreter der sogenannten Allversöhnung ist (falls du nicht weisst was damit gemeint ist, bitte ich dich darum die dazu verlinkten Wikipedia-Artikel zu lesen; Allversöhnung bezeichnet eine besimmte Art der Interpretation der Bibel, nach der sich letztlich der Gott der Christen mit allen Geschöpfen und alle Geschöpfe sich mit Gott versöhnen werden, also eine gegenseitige Versöhnung).
Continue reading ‘Charles G. Finney – Argument gegen die Lehre der Allversöhnung’
Nach einigen Diskussionen mit meinem Bruder, sowie einem Kommentar auf der alten Version meines Blogs, habe ich mir vorgenommen einmal einen Post über das Thema „Sünde“ zu schreiben.
Was dabei beides Mal laut wurde war ungefähr folgender: Wieso müssen Christen (und Gott) ständig über „Sünde“ labern? Nur um Menschen damit Schuldgefühle einzureden? Was ist das für ein Gott, der seinen Menschen ständig ihre Fehler vor Augen führen muss? Soll das Liebe sein?
Ein Zettel, der schon mehrere Jahre in meiner Bibel klebt, sagt folgendes: „Wir (die Christen) verkündigen eine Frohe Botschaft![...]“
Diese Aussage stammt aus einem Buch von Wolgang Klippert zum Thema Predigt.
Wenn obige Aussage stimmt, wieso wird die Botschaft der Christen von „Außenstehenden“ dann nicht als „froh“ wahrgenommen?
Der Zettel in meiner Bibel sagt aber noch mehr: „Wenn ich Sünde, Schuld und (Gottes) Gericht beim Namen nenne, muss ich den Blick vorher auf die angebotene Gnade gelenkt haben.“
Hier liegt wahrscheinlich der Knackpunkt.
Die Botschaft des Christentums wird oft nur falsch verstanden, und oft auch nur halb gepredigt (beabsichtigt oder unbeabsichtigt).
Continue reading ‘Das Evangelium – Eine Frohe Botschaft!’
Was wäre, wenn du eines Tages aufwachen würdest und vergessen hättest wer du, aus welchen Gründen auch immer, glaubtest zu sein, und stattdessen versuchst der zu sein, der du wirklich bist?
Wachstum bedeutet Veränderung.
Diesen Satz habe ich letztes Wochenende zum ersten Mal auf einem Kirchenwochenende der All Souls Church in Kent gehört.
Und es stimmt ja, wenn etwas wächst dann verändert es sich, und sei es auch nur in der Größe.
DIeses Prinzip gilt meiner Meinung nach sowohl für den natürlichen Bereich als auch für den geistlichen Bereich.
Geistliches Wachstum bedeutet Veränderung.
Wenn ich geistlich wachse verändere ich mich. Vielleicht ist es meine Einstellung zu einer bestimmten Sache, oder meine Verhaltensweisen, vielleicht wächst mein Vertrauen in Gott, es verändert sich also.
Was mir in diesem Zusammenhang dann aber heute im Gespräch mit einem Freund bewusst wurde ist folgendes:
Bestimmte Abhängigkeiten in bestimmten Bereichen verhindert Wachstum.
Ich möchte das an meinem Lieblingsbeispiel Pornographie erklären:
Continue reading ‘Geistliches Wachstum bedeutet Veränderung’
Cool, ein weiterer Jetlag-Post! Wenn das so weiter geht, dann werde ich meinen Blog nur noch mitten in der Nacht füllen.
Dieser Beitrag handelt aber nicht etwa, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, vom gleichnamigen Film mit Moritz Bleibtreu, sondern von meinem eigenen Experiment, wofür ich vor meinem Urlaub die Idee hatte, und das ich jetzt nach und nach umsetzen möchte.
Vor meinem Urlaub hatte ich ja auch darüber gebloggt, dass ich mich immer noch sehr gerne in meine eigene Komfort-Zone zurückziehe, in der ich auch nicht gestört werden will.
Da ich das ändern will, habe ich darüber mit Gott gesprochen und bin dabei auf folgende Idee gestossen:
Continue reading ‘Das Experiment – Reden mit Unbekannten’
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