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Der menschliche Wille – Zusatz

Heute noch ein kurzer Zusatz zur Veranschaulichung meines letzten Beitrags, bzw. der Grund, wieso ich diesen Beitrag überhaupt geschrieben habe:

Ich habe schon länger mit Verdauungs- und Hautproblemen zu kämpfen gehabt, konnte aber nie eine wirkliche Ursache dafür finden. Manchmal wurde es besser, dann wieder schlechter.

Vor kurzem bin ich dann darauf gekommen, dass diese Probleme immer dann auftreten, wenn ich Abends noch schwer verdauliche Sachen gegessen habe. Seitdem habe ich also meine Ernährung umgestellt, d.h. ich ernähre mich Abends nur von leicht verdaulichen Sachen wie Suppen etc. Außerdem esse ich nur noch 3x am Tag zu bestimmten Zeiten,d.h. keinerlei Zwischenmahlzeiten.

Seitdem ist meine Verdauung 1a und auch meine Hautprobleme gehen gegen null.

Das ist krass, und ich habe mich gefragt, wie ich eine so große Umstellung meiner Essgewohnheiten so einfach hinbekomme und wie ich so einfach auf Süßigkeiten verzichten kann?

Und dabei kam mir eben der Gedanke, dass mir meine Verdauung und meine Haut viel wichtiger sind als irgendwelche Süßigkeiten, deswegen richtet sich mein Wille richtet danach. Und es kostet mich nicht einmal sehr viel Anstrengung.

Das ist schon interessant, wie einfach man für etwas Diziplin aufbringen kann, wenn man einfach nur die richtige Überzeugung/Einstellung dafür hat bzw. wenn es den richtigen Nutzen hat.

Was mir dabei aber auch aufgefallen ist, ist, ohne zu verurteilen, dass wir West-Europäer ganz schön verfressen sind! Ständig sehe ich Menschen, die sich einfach so zwischendurch ein fettes Sandwich reinhauen. Oder beim Basketball am Samstag wurden während dem Zocken Chips, Schokolade und Muffins verputzt! Oder wieviel Popcorn und andere Süßigkeiten wir “fressen”, wenn wir eine DVD schauen. Das wird mir jetzt erst mal so bewußt.

Das ist wohl das gleiche Phänomen bei schwangeren Frauen, die dann plötzlich auch überall schwangere Frauen sehen. Oder als ich mir vor Jahren einen VW Jetta kaufen wollte, und dann auch überall VW Jettas gesehen habe.

Der menschliche Wille

Heute möchte ich nur einige wenige Gedanken über die menschliche Willenskraft loswerden.

Manch einer beklagt sich ja darüber, dass er einen schwachen Willen hätte, z.B. wenn es darum geht mit dem Rauchen aufzuhören. Das er nicht aufhören kann, da sein Wille einfach zu schwach ist.

Ich bin aber der Meinung, dass unser Wille absolut neutral ist, dass man also nicht sagen kann, mein Wille wäre schwach oder stark.

Der menschliche Wille ist ein Opportunist, d.h. er folgt immer meiner jeweiligen Überzeugung.

Ich bin der Überzeugung, dass wir mit allen Süchten, von denen wir nicht körperlich abhängig sind, sofort aufhören könnten, wenn nur die richtige Einstellung hätten.

In der Theorie klingt das alles sehr einfach, aber der aufmerksame Leser hat bestimmt die beiden entscheidenden Wörtchen im obigen Satz entdeckt. Richtig, könnten und hätten.

Das Leben ist viel komplexer und individueller, als das wir es mit einem einzelnen Satz beschreiben könnten.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Jahre dauern kann, bis bestimmte Verhaltensweisen sich tatsälich ändern, d.h. bis ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass etwas mir wirklich schadet und ich es deswegen besser lassen sollte.

Bei manchen Dingen braucht es aber auch ein fettes Wunder Gottes, und wir sind von einem auf den anderen Moment frei.

Das läuft aber nicht immer so.

Ich habe z.B. erst mit dem Rauchen aufgehört, als ich nach einem Basketballspiel fast am kotzen war. Mit den Drogen konnte ich erst nach einem Kreislaufkollaps aufhören.

Die Pornographie habe ich erst sein lassen, als ich gecheckt habe, was für einen derben Einfluss diese auf meine Beziehungsfähigkeit hatte und wie schön und befreiend das Leben doch ohne sein kann.

Gerade beim Thema Pornographie war aber trotzdem ganz viel Kraft Gottes nötig. Und trotzdem habe ich meine Schwachheit nie als Ausrede benutzt, sondern bin immer mit Gott im Gespräch geblieben.

Ich schreibe dies, da wir uns vermeintlich schwachen Willen manchmal als Ausrede verwenden, nur damit wir uns in einem bestimmten Bereich nicht ändern müssen.

Manch einer bittet Gott um einen starken Willen, und in der Zwischenzeit sündigt er fröhlich weiter. Ich kann ja nix dafür, wenn Gott mir nicht hilft.

Wirklich? Für was kann Gott mich dann überhaupt verantwortlich machen?

Manchmal spricht Gott auch nur ein einfaches “Geh hin und sündige nicht mehr!”.

Das Erlebnis der Frau in Johannes 7, 1-11 war sicherlich so eindrücklich, dass sie ab sofort einfach nicht mehr fremd gegangen ist. Sie musste nicht mehr auf den extra “Schub Willen” aus dem Himmel warten.

Kornelius Novak hat einmal von einer Begebenheit erzählt, als ein Mann in einer Bibelgruppe die anderen Teilnehmer um Gebet bat, dass Gott ihm doch die Kraft gebe, dass er seinem Bruder wegen einer bestimmten Sache vergeben könne.

Kornelius Novak sagte dem Mann darauf hin, dass er nicht für ihn beten werde, sondern dass er einfach hingehen und sich mit seinem Bruder aussprechen solle.

Gott sagt uns in seinem Wort ganz klar, dass wir einander vergeben sollen.

Der Mann ging daraufhin zu seinem Bruder und vertrug sich mit ihm.

Manchmal suchen wir einfach nur Ausreden um uns bestimmten (unangenehmen) Situationen nicht stellen zu müssen.

Bleibe im Gespräch mit Gott, lese in der Bibel und lass dich durch seine Worte und Wahrheiten heilen.

Und glaube nicht der Lüge, dass Dinge sich nicht ändern können.

Etwas, was mir im Kampf mit der Pornographie z.B. sehr geholfen hat (und was auch meine Erfahrung mit dem Rauchen war), ist, dass die Dinge sich nach einer gewissen Zeit tatsächlich ändern! Das Verlangen lässt nach! Du wirst nicht immer solche Gelüste verspüren! Das ist wie ein Monster, das langsam aber sicher verhungert, wenn wir es nicht mehr füttern.

Gedanken zerlegen

Irgendwie erscheint mir dieser Blog schizophren. Ich kann mich nie entscheiden, für welche “Zielgruppe” ich nun schreiben möchte.

Es gibt so Abende, da setze ich mich manchmal hin und analysiere einen einzelnen Gedanken (eine Vorstellung / Annahme), den ich schon länger mit mir herumtrage, aber noch nie so richtig hinterfragt habe.

Man könnte auch sagen, ich meditiere über einem Gedanken.

Das sieht dann so aus, dass ich mir einen Stift und ein Blatt Papier nehme, und dann einfach meine Gedanken, meistens in Form von Fragen und kurzen Antworten, niederschreibe.

Das empfinde ich immer als sehr produktiv.

Zur Zeit habe ich auf der Arbeit mal wieder etwas weniger zu tun.

Wenn ich nichts zu tun habe, verbringe ich die meiste Zeit damit, im Internet zu surfen, so dass ich deswegen Abends immer etwas unzufrieden nach hause gehe.

Ich mache mir dann immer Vorwürfe, dass ich den Tag ja besser hätte nutzen können.

Man, war ich wieder egoistisch! Ich hab wieder nur an mich und mein Vergnügen gedacht. Und Jesus hat heute auch wieder kaum eine Rolle in meinem Alltag gespielt!”

Der Gedanke ist dann, was muss ich tun, um Gottes Power in meinem Alltag zu erleben?

Meine Gedanken haben sich dann aber irgendwie in eine ganz andere Richtung entwickelt.

Warum möchte ich Gottes Handeln so deutlich in meinem Alltag erleben? Was sind denn wirklich die Gründe?

Irgendwie kam ich dann darauf, dass ein Grund dafür eigentlich nur eine Bestätigung wäre, dass ich selbst richtig liege.

D.h., dass es mir garnicht um Gott oder meinen Mitmenschen geht, sondern ich eigentlich nur Gewissheit möchte das ich den richtigen Weg gehe, dass Gott mit mir zufrieden ist.

Irgendwie ist das das gleiche, wie wenn ich anhand der Besucherzahlen meines Blogs entscheiden würde, ob mein Blog jetzt jesusmäßig ist oder nicht?

Können Statistiken in so einem Fall als Bewertungsgrundlage dienen?

Erlebe ich weniger von Gott, wenn meine Einstellung die falsch ist? Vielleicht.

Wo bleibt da der Glaube daran, dass Jesus durch sein Opfer schon alles dafür getan hat, dass Gott mit mir zufrieden sein kann?

Offensichtlich liegt hier ein Mangel an Gotteserkenntnis vor. Wie Gott wirklich ist.

Wo bleibt da eigene Zurückhaltung, Bescheidenheit (Demut)?

Wenn es mir nur um Bestätigung meines Weges geht, dann ist das kein Eifer für Gott und Mitmenschen, sondern nur die Suche nach Selbstbestätigung.

Das klingt sehr negativ und verurteilend, doch das soll es garnicht sein. Es geht mir hier, wie gesagt, nur darum, eigene Ansichten und Annahmen in seine Einzelteile aufzuschlüsseln, um sie dann vielleicht wieder neu zusammenzusetzen. Manches fällt dabei vielleicht ganz weg, anderes wird einfach neu verwendet.

Eine weitere Frage war dann, wem ich mit dieser Suche nach Bestätigung etwas beweisen möchte?

Mir selbst? Das ich, mit dem eingeschlagenen Weg an Jesus zu glauben, richtig liege? Bestimmt.

Meinen Bekannten? Als ich in diese Richtung gedacht habe, habe ich im ersten Moment überhaupt keinen inneren Widerstand empfunden. Also dachte ich, dass das wohl nichts damit zu tun hat. Aber vielleicht habe ich diese Gefühle auch nur schon sehr weit verdrängt?

Irgendwie hat doch jeder Mensch das Bedürfnis anderen Menschen gefallen zu wollen. Und wir können es nicht leiden, wenn andere Menschen unseren Lebenstil bewerten bzw. kritisieren.

Mir geht es z.B. auf die Nerven, wenn meine Kollegin Mittags ein Kommentar zu meinen Sandwiches abgeben muss.

Wieso? Ich weiss ja selber das die ungesund sind! Zumindest bin ich mir nicht so sicher ob die meiner Verdauung jetzt gut tun oder nicht…

Ich bin mir also meiner Sache nicht so sicher und möchte dafür nicht auch noch kritisiert werden bzw. eine Bestätigung bekommen, dass ich in den Augen meiner Mitmenschen etwas “falsch” mache.

Und genauso würde ein fettes Wunder Gottes in meinem Alltag eben auch jedem beweisen, dass mein Gott eben tatsächlich lebt, und ich nicht nur einem Hirngespinst nachjage.

Ich sage damit nicht, dass diese Einstellung jetzt falsch ist. Natürlich darf ich Gottes Wunder in meinem Alltag erwarten, und natürlich würden diese dann wohl auch beweisen, dass mein Gott tatsächlich existiert.

Wie gesagt, ich zerlege einen Gedanken nur in seine Einzelteile.

Was wäre nun ein nächster Schritt? Nun, 1. nehme ich mancher dieser Einzelteile mit ins Gespräch mit Gott und bitte im um Hilfe, wie ich diese wieder neu zusammenzusetzen kann. Vielleicht schenkt Gott mir ja auch neue Bauteile.

2. ist es auch immer hilfreich, diese einzelnen Gedanken mit Stellen in der Bibel zu vergleichen. Wie haben Leute aus der Bibel reagiert? Finden sich praktische Beispiele dazu?

Jepp, das ist erst ein Mal genug Stoff für die nächste Zeit.

Unbewusst?

Irgendwie muss ich noch einmal auf meine, mittlerweile ehemalige, Vermieterin zurückkommen.

Nachdem ich ihr Verhalten in den letzten Tagen etwas beobachten konnte, bin ich jetzt tatsächlich zu dem Schluß gekommen, dass sie nur Streit angefangen hat, damit sie kein schlechtes Gewissen haben muss, dass sich mich nach 6 Monaten schon wieder vor die Tür gesetzt hat.

Das Verrückte ist irgendwie, dass sie das meiner Meinung nach aber vollkommen unbewusst gemacht hat!

Ich bin jetzt kein Psychologe, aber kann so etwas tatsächlich sein? Kann so ein Verhalten tatsächlich vollkommen unbewusst ablaufen?

Vielleicht kann mir ja einer meiner Besucher eine Antwort darauf geben?

Mein Bruder (er studiert u.a. Psychologie) sagt Ja, da die meisten psychologischen Prozesse im Menschen wohl sowieso unbewusst ablaufen.

Wenn wir uns unserer unbewussten Handlungen bewusst wären, dann würden wir wahrscheinlich versuchen diese zu vermeiden und zu anderen Mitteln greifen.

Er behauptet sogar, dass, wenn die Menschen sich aller psychologischen  Prozesse bewusst wären, es dann kaum menschengemachte Probleme auf dieser Welt gebe.

Wirklich? Ist es nicht auch so das wir manchmal ganz bewusst anderen Menschen schaden bzw. schlimme Dinge tun (je nach Definition)?

Wer kann helfen?

Eine Begebenheit heute Morgen hat mir eine bestimmte Sache sehr verdeutlicht:

Meine Vermieterin scheint mir seit unserer letzten (ungluecklichen) Begegnung auf der Treppe immer noch sauer zu sein. Sie war heute Morgen damit beschaeftigt einige groessere Moebelstuecke von einem Zimmer in ein anderes zu schleppen.

Ich sass derweil in meinem Zimmer und hoerte sie unten unter ihrer Last heftig schnaufen.

Die Moebelstuecke waren tatsaechlich sehr gross und schwer.

Also ging ich runter und fragte: “Kann ich dir irgendwie helfen?”

Ihre pampige Antwort war: “Nein! Du kannst mir dabei helfen wenn du nicht im Weg rumstehst!”

Ich muss sagen das mich diese Antwort im ersten Moment sehr verletzt hat.

Irgendwie kam mir dann der Gedanke, dass Gott sich genauso fuehlen muss wenn die Menschen ihn ablehnen und seine Hilfe ausschlagen.

Wir sind zu stolz fremde Hilfe anzunehmen und schleppen unsere Aengste und Probleme (unsere Lasten) lieber weiter auf unserem Ruecken herum bis wir unter ihnen zusammenbrechen.

Gott hat es nicht noetig uns seine Hilfe anzubieten, aber er tut es trotzdem – weil er uns so unendlich liebt!

Er will uns unsere Lasten abnehmen, uns beim tragen helfen – weil er uns so unendlich liebt!

Wie sehr muss ihm das in der Seele schmerzen, wenn wir Menschen seine Hilfe ausschlagen und ihm sogar noch feindlich gesinnt gegenüber stehen?

Wahrscheinlich fraegt Gott schon deshalb etwas wehmütig im Alten Testament in Jesaja 6, 10:

Verhärte das Herz dieses Volkes, verstopf ihm die Ohren, verkleb ihm die Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und sich nicht bekehrt und nicht geheilt wird.

Oder Jesu Ausruf im Neuen Testament, in Matthaeus 23, Vers 37, der auch fuer uns heute noch gilt:

Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.

Wann werden wir umkehren und die Hilfe annehmen vom “Hüter unserer Seele”?

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. Matthaeus 11,28-30

Denn ihr wart wie Schafe, die in die Irre gehen; jetzt aber habt ihr euch bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen. 1.Petrus 2,25

Das hupende Auto

Manchmal können Verse aus der Bibel so herrlich praktisch werden:

Als ich heute gut gelaunt  zur Bibelgruppe von All Souls unterwegs war, ist mir folgendes passiert:

In London gibt es zwar Fußgängerampeln, doch kaum einen Fußgänger scheint das zu interessieren.

Man möchte sich ja den Gegebenheiten eines fremden Landes anpassen, also wollte ich heute auch die Straße überqueren, als die Fußgängerampel gerade auf Rot geschaltet war.

Die Situation schien günstig, da sich gerade eine Schlange aus Autos gebildet hatte und ich mich einfach zwischendurch schlängeln wollte.

In der Mitte der Straße begann dann das Auto zu meiner Linken plötzlich zu hupen.

Ich bin dann natürlich tierisch erschrocken.

Solche Momente können dir echt die ganze Laune verderben.

Gerade war ich noch echt gut gelaunt und voller Vorfreude auf die Bibelgruppe, und im nächsten Moment vergeht mir alle Lust darauf!

Ich musste dann an folgenden Vers aus der Bibel denken:

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. 1.Petrus 5,8

Dabei ging mir auf, dass es genau das ist!

Der Teufel hat keine Macht mehr über mich, dass einzigste was er noch machen kann ist brüllen. Oder wie in meinem Fall, hupen…

Interessant dabei ist aber auch, dass ich dem Teufel dabei ja auch eine Angriffsfläche gegeben habe indem ich bei Rot über die Ampel gegangen bin.

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, fährt umher wie ein hupendes Auto und sucht, wen er überfahren kann.

Das wäre übrigens eine nette Übertragung für die Volxbibel, oder?

Die Gerechtigkeit Gottes

So, quasi als zweiter Teil nun der Beitrag über Gottes Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der Tatsache, dass der Mensch nicht Mittelpunkt seines Lebens ist.

Wie hängt das eine mit dem anderen zusammen?

Was bedeutet Gerechtigkeit?

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen umbringt und dafür dann selbst die Todesstrafe erhält, dann würden wir das (je nach Überzeugung) als gerecht empfinden.

Ich denke Gerechtigkeit kann man auch als eine Art Ausgeglichenheit beschreiben. Jeder bekommt das was er verdient.

Was verdient der Mensch im Bezug auf Gott?

Im Bezug auf Gottes Gerechtigkeit gibt Paulus im Römerbrief in den ersten Kapitel eine umfangreiche Auslegung.

In Römer 1,18 heißt es: Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,[...]

Gottlosigkeit bezeichnet hier die fehlende Gottesfurcht der Menschen und die darausfolgende Mißachtung der göttlichen Gebote.

Römer 1,32 beschreibt dann die Folge dieser Ungerechtigkeit: Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, daß die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben,[...]

Gott ist der Schöpfer des Menschen, er ist sein Eigentum.

Ist Gott dann ungerecht wenn er dem Menschen nach dessen Handeln beurteilt und ihm darausfolgenden das Urteil spricht?

Gott hat diese Welt erschaffen, deswegen darf er auch die Regeln festlegen. Und die Folge unseres bösen Handelns, eines gottlosen, selbstgerechten Lebens ist der Tod.

Der Mensch, der sich selbst als Mittelpunkt der Welt und seines eigenen Lebens sieht, will das natürlich nicht anerkennen.

Doch all unsere Rebellion wird uns letztendlich nichts bringen, da Gottes Gerechtigkeit unverückbar fest steht.

Ich hab den Tod, die ewige Verdammnis verdient, und da wird es auch niemals eine Ausnahme geben.

Nichts was ich aus mir selbst heraus tue wird jemals annehmbar sein für Gott.

Das ich noch am Leben bin, dass ich jeden morgen wieder aufstehen kann und die Dinge genießen kann, die Gott mir jeden Tag aufs neue schenkt, dass ist alles das Ergebnis seiner Gnade mit mir, die er aus Liebe zu mir hat.

Paulus beschreibt diese Tatsache in Römer 3, 21-24: Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottesoffenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,so daß sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Das ist die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

Gottes Gerechtigkeit kommt in Jesus Christus zum Ausdruck: Wer darauf vertraut, dass Jesus für die Vergebung seiner Schuld gestorben ist, der wird ewig leben. Wer Jesus ablehnt und die Vergebung nicht an nimmt, der wird das bekommen, was wir eigentlich alle verdienen: den Tod.

Alle haben wir versagt, aber alle dürfen wir das annehmen, was uns vor Gott gerecht macht: Das Opfer, dass Jesus unsere Strafe auf sich genommen hat, damit wir durch den Glauben an ihn leben dürfen. Er hat den Tod auf sich genommen, den wir verdient haben.

Diese Erkenntnis hat Gott in den letzten Tagen noch einmal sehr eindrücklich in mir erneuert.

Wer bin ich, dass ich aus meinem natürlichen Zustand irgendwelche Forderungen an Gott stellen könnte? Wer bin ich, dass ich sein Handeln auch nur eine Sekunde in Frage stellen könnte?

Ich darf Gott um alles bitten, er möchte das sogar, und er gibt gerne!

So schlecht ihr auch seid, ihr wisst doch, was euren Kindern gut tut, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten. Matthäus 7,11

Aber ich soll es immer im Bewußtsein der Gnade tun, nicht dem der Selbstgerechtigkeit!

Wohin führt mich diese Erkenntnis?

In noch größere Dankbarkeit, für dieses unglaubliche Geschenk. Aber sicherlich auch weg von der Selbstgerechtigkeit, weg von meinen selbstsüchtigen Wünschen und meinen falschen Gottesvorstellungen.

Ich glaube, dass wir Gott immer wieder unsere Schuld bekennen sollen, auch wenn sie jedem der glaubt durch Jesu Opfer ein für alle mal vergeben worden ist, dient auch immer wieder der Erinnerung daran, dass wir eben nur aus Gnade leben.

Vielleicht in die Ahnung das ich mein Leben nicht mehr auf dieser selbstgerechten Basis leben kann?

Vielleicht auch zu mehr Akzeptanz der Wege Gottes mit mir?

Dann geht es nicht mehr um mich, sondern um Gott. Dann geht es nicht mehr darum, Gott warum?, sondern Gott ok!, ich glaube das es gut ist und zum Bau deines Reiches dient.

Das Unglaubliche ist ja eigentlich auch, dass Gott trotz seiner Gerechtigkeit, trotzdem nur gute Absichten mit uns hat!

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11

Er weiß doch was gut für mich ist.

Und auch das hier gilt: weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. Philipper 1,6

Hier steht gutes Werk, und die Gnade die dieses Werk angefangen hat, indem sie uns vom Tod errettet hat, die wird dieses gute Werk auch zu Ende führen.

Amen.


Du bist nicht der Mittelpunkt der Erde!

Die letzten Tage habe ich mich mal wieder ein bisschen über Jesus geärgert bzw. ich habe mal wieder die obligatorische “Warum”-Frage gestellt.

“Warum gerade ich? Kannst du das nicht ändern, Jesus?”

Kornelius Novak hat einmal gesagt, dass wir Menschen diese Warum-Frage häufig dann stellen, wenn wir in unserem Leben mit etwas nicht zurecht kommen.

Wir merken vielleicht, dass unsere Vorstellung wie Gott sein müsste irgendwie nicht dem entspricht wie Gott tatsächlich ist.

Ich denke das Gott uns gerade in solche Sackgassen laufen lässt wenn er unser Gottesbild korrigieren muss.

Ich bete darum, dass Gott mir Wege zeigt wie ich mein Leben noch mehr nach seinen Maßstäben leben kann und ärgere mich dann wenn tatsächlich Veränderung eintritt.

Vielleicht liegt das daran, dass ich gar nicht so genau weiß was denn überhaupt verändert werden muss…

Jesus hat auch schon zu Johannes dem Täufer gesagt, Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir! (Lukas 7,23), weil dieser auch nicht so ganz kapierte was gerade abgeht.

Um für Gott brauchbar zu sein (wobei “brauchbar” sicherlich auch eine Frage der Definition ist), muss er mich zu allererst von meinem Egoismus befreien.

Jeder einzelne Mensch muss für sich begreifen, dass er nicht der Mittelpunkt der Erde ist.

Das scheint eine sehr schwere Aufgabe zu sein, da wir die Welt ja immer nur aus unserem Blickwinkel sehen und dieser erscheint für uns nun mal als Mittelpunkt.

Aber wir sind nicht der Mittelpunkt der Erde, denn diese dreht sich auch ohne uns weiter, genauso wie das Leben auch.

Das merken wir spätestens dann wenn Krankheit oder Arbeitslosigkeit uns mal aus dem Trott des Alltags rausreißen.

Es geht also nicht um mich.

Wir meinen das zwar immer und leben deshalb auch dementsprechend, aber dass ist nicht das Leben das Jesus sich vorgestellt hat.

Nicht umsonst heißt es in Matthäus 6,33: Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Das ist wirklich einer meiner Lieblingsverse!

Die Welt dreht sich nicht nur um dich, deshalb ändere deine Blickrichtung und trachte vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes!

Um deine persönlichen Bedürfnisse wird sich der Herr Jesus schon kümmern.

Wieso bete ich z.B. so intensiv für persönliche Dinge, aber bin zu faul zum Gebetsabend von All Souls zu gehen?

Nur weil ich persönlich keinen Nutzen davon habe?

Ich bin nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens, denn Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Galater 2,20)

Doch wie setze ich Gott als Mittelpunkt meines Lebens?

Indem ich von mir wegschaue und das tue was Gott möchte!

Etwas, dass mir dabei sehr wichtig geworden ist, ist das ausdauernde Gebet für andere!

Wenn ich schon kein großer Redner bin, dann möchte ich wenigstens für meine Freunde und Kollegen beten.

Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Jakobus 5,16

Auch wenn ich nicht immer sofort eine Veränderung sehe, so möchte ich trotzdem weiter beten, denn ich glaube das ist Gottes Auftrag an uns alle.

Nicht umsonst haben die Apostel die Gemeinden immer wieder zum Gebet aufgefordert. (Kolosser 4,3; 1. Thess. 5, 17.25)

- Die Apostel haben durch Gebet Tote auferweckt, Kranke gesund gemacht und Dämonen ausgetrieben. (Apg. 9,40; Apg. 28,8)

- Petrus und Paulus haben im Gebet eine Vision von Gott bekommen, wie er sich in einer bestimmten Situation verhalten soll. (Apg. 11,5ff.; 22,17ff.)

- In Epheser 6,18 bittet Paulus darum, dass wir zu jeder Zeit für alle Christen beten.

- Gebet öffnet Türen für Gott, damit seine Gute Nachricht an Orte vordringt wo es bisher noch nicht gehört wurde. (2.Thess. 3,1; Kolosser 4,3)

- Es schenkt den Mut und die Freimütigkeit, die Gute Nachricht weiterzusagen. (Apg. 4,31)

Dies ist sicherlich nur ein Aspekt, wohin mich ein Leben, das Gott als Mittelpunkt hat, führen kann, aber für mich im Moment der wichtigste.

Einen anderen Aspekt aus Matthäus 6,33 möchte ich dann aber in einem weiteren Beitrag behandeln: Gottes Gerechtigkeit und wie das zu einem Leben mit Gott als Mittelpunkt passt.

(Stammtisch-) Weisheiten

Es ist schon lustig was man manchmal für Weisheiten los lässt wenn man 2-3 Bier getrunken hat…:

“Es sind die schönen Momente an die wir uns erinnern, aber es sind die schwierigen Momente die uns prägen.”

“It’s the beautiful moments we remember, but it’s the difficult ones which influence us most.”

Christsein: Erfülltes Leben haben

 

Ich habe in den letzten Tagen von meiner Mum ein Hörbuch von Hans-Arved Willberg zugeschickt bekommen.

Der Titel des Buches ist: Kleine Laster – Alltagssüchte – Wie wir sie erkennen und bewältigen

Das Buch begeistert mich sehr, da es genau das Thema behandelt, das mich schon längere Zeit auch auf diesem Blog beschäftigt.

Wo und wie finde ich Zufriedenheit? Was sind sinnvolle Tätigkeiten und was nicht?

Hans-Arved Willberg gibt darauf meiner Meinung nach ein paar sehr gute Antworten.

Wer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk hat, kann sich das Buch u.a. bei Amazon bestellen.

Ich denke dieses Buch hat erstmal keine bestimmten Zielgruppen, da doch jeder Mensch tief im Inneren die Sehnsucht nach Zufriedenheit und Sinnerfüllung hat, egal ob Atheist, Buddhist oder was auch immer.

Willberg schreibt in den ersten Kapiteln darüber wie der Mensch in einer Gesellschaft des Überflusses dem Überdruss zu entgehen versucht.

Wir versuchen unsere Zeit mit Sinn zu füllen, und wenn uns das nicht gelingt dann vertreiben wir sie. Manchmal schlagen wir sie auch einfach nur tot.

Die Dinge mit denen wir unsere Zeit füllen sind jedoch meist nur Ersatzerlebnisse, welche an den Platz des wirklichen Lebens gerückt sind.

Solche Ersatzerlebnisse sind stundenlanges Surfen im Internet, übermäßiger Fernsehkonsum, Sauf- und Fressgelage usw.

Interessanterweise speisen wir unser Bedürfnis nach Wellness mit Dingen ab für die wir keine Mühen aufbringen müssen.

 

Aber gerade die bringen keine Entspannung!

Wir suchen den bequemen Weg zum sofortigen Genuss.

 

Über kurz oder lang erleben wir so aber nur Überdruss.

Es ist echt erstaunlich, dass wir viele Stunden unseres kostbaren Lebens damit verbringen uns nur irgendwie die Zeit zu vertreiben.

Dabei ist Zeit ein wunderbares Geschenk.

Wir verschwenden unsere Zeit damit nach dem „wahren” Leben zu suchen und nehmen das Leben dabei nicht so an wie es wirklich ist.

 

Wir suchen nach Leben aber nicht weil es uns fehlt, sondern weil wir es so wie wir es serviert bekommen für unakzeptabel halten.

 

Oder weil das was uns als das Leben angeboten wurde tatsächlich nicht das Leben wahr.

 

Menschen die das Leben suchen und doch nicht finden leben nicht in der Gegenwart.

Stets meinen wir, dass unsere augenblickliche Situation bestenfalls nur Not- oder Zwischenlösung sei, und dass das Eigentliche noch kommen müsse.

Schlimmstenfalls aber haben wir schon resigniert und unsere Träume nach sinnerfülltem Leben schon begraben.

Diese Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit lässt Süchte und Süchteleien entstehen, da wir diese ja irgendwie kompensieren müssen.

Entweder um die Erfüllung unseres Traums von Erfüllung vorwegzunehmen, oder um unsere Enttäuschung über die Sinnlosigkeit nicht betrauern zu müssen.

Doch wer nicht in der Gegenwart lebt, der ist nicht frei.

 

Der Beweggrund für dieses Verhalten ist die Sehnsucht nach Erfüllung, denn in jeder Sehnsucht kommt ja ein Defizit zum Ausdruck.

Dieses Buch hat mich so angesprochen, da ich mich in den ersten Kapiteln überall wieder finde.

Ich kenne alle meine Versuche schnelle Befriedigung zu erlangen. Und ich weiß auch wie ich danach meistens frustrierter bin als vorher.

Und es sind tatsächlich immer die Dinge die wir ohne großen eigenen Aufwand bekommen können.

Den Fernseher oder Laptop muss ich nur einschalten, die DVD nur einlegen oder die Webadresse nur eingeben.

Die Bierdose nur aus dem Kühlschrank holen und mit einem Druck öffnen.

Aber all das verschafft mir keine dauerhafte, meistens nicht mal kurzfristige Befriedigung, und man fragt sich schon mittendrin ob das wirklich Sinn macht?

Willberg schreibt, dass es einen Zustand gibt den Forscher „Flow” nennen.

In diesem Zustand sind wir so sehr von einer Tätigkeit ergriffen, dass wir uns selbst mit unseren Sorgen, und manchmal auch unsere Umwelt, kaum noch wahrnehmen.

Der moderne Mensch investiert z.B. 4-mal so viel Zeit in Fernsehen als in seine Hobbys, obwohl daraus nicht halb so viel Wohlbefinden entsteht.

So stellt sich kein „Flow” ein.

„Flow” ist in den meisten Fällen eine Folge von Disziplin.

Bevor eine „flow-erzeugende” Tätigkeit aber Spaß macht, verlangt sie eine anfängliche Investition an Aufmerksamkeit.

Am befriedigsten erleben Erwachsene eine Tätigkeit, wenn sie sie hoch konzentriert verrichten, diese fordernd, dabei aber nicht überfordern ist, und sie für dafür längere Zeit üben mussten.

„Flow” stellt sich nicht durch passive Zerstreuung und Betäubung ein. Die völlig passive Konsumhaltung bewirkt sogar das genaue Gegenteil.

Das ist wie beim Erhitzen von Wasser. Das Wasser muss erst warm werden bis ein völlig neuer Aggregatzustand eintritt.

Ähnliches geschieht beim „Flow-Erlebnis”.

Wir sind warm geworden, wir sind auf Touren gekommen und plötzlich läuft es. Zuerst war es mühsam sich zu konzentrieren und Disziplin war notwendig, aber plötzlich geht es wie von selbst.

In diesem Zustand denken wir nicht unbedingt darüber nach ob wir glücklich sind, aber wir fühlen kein Unwohlsein mehr. Und die Frage ob das Sinn macht stellt sich auch nicht mehr.

Und was ist das anderes als Glück?

Ich erlebe das z.B. dann wenn ich meine Ausarbeitung schreiben muss. Es kostet erst einmal Überwindung damit anzufangen. Dann kostest es Disziplin und Konzentration beim Thema zu bleiben und die Sachen sorgfältig zu machen. Oft ertappe ich mich nämlich dann dabei, dass ich in Gedanken schon wieder bei anderen Dingen bin die mir vermeintlich mehr Freude (Entspannung / Zufriedenheit) bereiten.

Wenn ich aber an der Ausarbeitung dran bleibe, wenn ich diese eben als gegebene Realität annehme, wenn ich mich ihr also stelle, dann komme ich irgendwann in diesen “Flow” und kann über mehrere Stunden an der Ausarbeitung arbeiten.

Wer behauptet eigentlich das DVD schauen und Bier trinken mehr Befriedigung verschafft als z.B. konzentriert eine Ausarbeitung zu schreiben?

Ich bin so dankbar dafür, dass Gott mir dafür die Augen geöffnet hat und mich mit meinen Ersatzbefriedigungen immer wieder gegen die Wand fahren lässt.

Unser Denken ist so voll von Lügen und Halbwahrheiten, die wir in den meisten Fällen unbewusst glauben, dass es wohl einige Zeit braucht diese zu erkennen und dann auch abzulegen.

Es gibt hier zu zwei Bomben-Aussagen von Jesus zu diesem Thema:

und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Johannes 8,32

 

Jesus will unsere tiefe und starke Sehnsucht stillen!

 

ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.

Johannes 10,10

Eine andere Frage ist natürlich, wie definiert man sinnvolle und weniger sinnvolle Tätigkeiten? Wo lohnt es sich dran zu bleiben und wo nicht?

Das muss jeder denke ich für sich selbst entscheiden.