Archive for the 'Gott und die Welt' Category

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London ruft

Wie bringt man einen geschriebenen Freudenschrei online am besten rüber? Keine Ahnung, aber als ich heute Mittag meine Emails abgerufen habe musste ich erst einmal schreien! Ich hab eine Zusage für London bekommen!! Das ist so der hammer! Ich kann das noch gar nicht so richtig realisieren, dass ich ab August für mindestens ein Jahr in London arbeiten werde! Geeeeil!

Meine Mum hat das auch total ermutigt, dass sie vor ein paar Tagen einen Flyer von Campus für Christus bekommen hat auf dem stand groß und fett: London ruft
Das hat sie dann heute total ermutigt, dass der Flyer schon ein Hinweis Gottes war und das ihre vielen Gebete erhört wurden!

Ich freue mich auch deswegen total, weil mir Gott vor zwei Wochen in einer Predigt noch einmal bewusst gemacht hat, dass unser ganzes Leben hier auf der Erde eine Vorbereitung auf den Himmel ist und das ich nicht zu meinem eigenen Vergnügen hier bin. Deswegen wollte ich auch bereit sein irgendwo anders hinzugehen oder hier zu bleiben. Umso schöner das es jetzt geklappt hat.

Gott ist gut und ihm allein gebührt alle  Ehre und all mein Dank!

Der Herr wird für euch kämpfen

So, 4/6 meiner Klausuren sind rum und ich muss sagen das es bisher den Umständen entsprechend sehr gut gelaufen ist! Ich erwarte jetzt keine 1er, aber ich hoffe doch mal das jede Klausur zumindest besser als 2,5 ist. Damit wäre ich schon zufrieden.

Ich hatte gestern während der letzten Klausur ein schönes Erlebnis, dass ich hier noch kurz posten möchte:

Wir saßen im Klassenzimmer und hatten gerade die Klausur zu GH II (Ganzheitliche Aufgabe – ein Mix aus BWL, Software-Entwicklung-Anwendung und Informations-Telekommunikations-Systeme bekommen) bekommen. Ok, ich schau mir also die 1. Aufgabe an. Hmm, kann ich jetzt auf Anhieb nicht lösen, also zur 2. Aufgabe. Hmmm, kann ich jetzt auch nicht direkt lösen, also zur 3. Hmmm, scheiße, die krieg ich ja auch nicht so locker flockig hin. Leichte Panik steigt in mir hoch. Scheiße, was mach ich jetzt? Was, wenn ich eine leere Klausur abgebe und dann durchfliege? Dann hab ich erstmal gebetet das Jesus mich ruhig machen und mir helfen soll. Das war dann echt krass, dank Jesus hab ich am Ende doch noch alle Aufgaben bearbeiten und abgeben können! Ich glaube ich habe zum ersten Mal in meinem Leben unter Zeitdruck ein Struktogramm hinbekommen. Vielleicht muss man dazu noch wissen, dass ich vor ca. 4 Jahren nach einem traumatischen Erlebnis über längere Zeit mit Panikattacken zu kämpfen hatte bevor Jesus in mein Leben gekommen ist. Es war einfach ein tolle Erfahrung gestern, dass ich mit Jesus doch noch die Aufgaben bearbeiten konnte und die Panik mich nicht gelähmt hat!

Der HERR wird für euch kämpfen, ihr aber werdet still sein. 2.Mose 14,14

Ansonsten geniesse ich heute den wunderschönen Tag und freue mich darauf wenn morgen um 12.30 Uhr die schriftlichen Prüfungen vorbei sind.

Geschützt: Hello, this is Patrick speaking.

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Einfach mal Danke sagen.

Da ich in den letzten Wochen stark mit der Abschlussdokumentation meiner Projektarbeit und dem Lernen für die Abschlussprüfungen beschäftigt war bzw. bin, hatte ich auch keine Zeit irgendwas für meinen Blog zu schreiben. Auch jetzt will ich einfach nur mal kurz Danke sagen!

Auch wenn die letzten Wochen mit viel Stress und wenig Zeit verbunden waren, so war doch Gott die ganze Zeit über bei mir und hat mir viel Ruhe und Kraft zum Lernen gegeben. Außerdem konnte ich meine Projektarbeit rechtzeitig abschließen.

Ich sag einfach mal Danke an dich Gott, dafür dass du dich um deine Kinder sorgst und auch soviel Geduld hast!

Vielen Dank auch an die Leute, die in den letzten Wochen für mich gebetet haben! Ich hab eure Unterstützung echt bemerkt!

Morgen um 12 Uhr habe ich übrigens ein Telephon Interview mit einem College aus London! Wenn es gut läuft, kann ich dann ab August für ein Jahr nach England zum Arbeiten. Das wäre ein absoluter Traum für mich! Das Interview ist übrigens in Englisch…

Also dann, schönen Tag und Danke fürs Beten!

Was mir heute passiert ist:

Da ich mich zur Zeit wirklich im Prüfungsstress befinde, hatte ich heute morgen die Idee mir einen Schulordner und ein paar Prüfungsunterlagen ins Geschäft mitzunehmen, damit ich in den Leerlauf-Zeiten ein wenig Lernen kann. Das Problem dabei war nur, dass dann keine Wasserflasche mehr in meine Tasche gepasst hat. Mir kam dann Matthäus 6, 31.32 in den Sinn:

Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.

Okay dachte ich nur. Ich werde schon irgendwie was den Tag über zu trinken bekommen.

Und ob ihr es glaubt oder nicht: Als ich ins Büro kam standen zwei Wasserflaschen auf meinem Schreibtisch!!

Ich hab das erst gar nicht so realisiert, dass das ja echt eine krasse Gebetserhörung war!

Normalerweise stehen nämlich nicht so einfach ein paar Wasserflaschen auf meinem Schreibtisch!

Am Tag davor hatte ein Meeting stattgefunden, und die beiden Flaschen waren übrig geblieben. Die Dame vom Empfang hat die beiden Flaschen dann auf meinen Schreibtisch gestellt.

Echt locker!

Ansonsten würde ich mich auch weiterhin freuen wenn ihr für meine Prüfungsvorbereitung und die anstehende Prüfung beten würdet (auch für meine Klassenkameraden)! Danke!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Weihnachten rückt immer näher und die Leute von soulsaver.de haben sich für diese Zeit wieder etwas Tolles ausgedacht:

Unter http://adventskalender.soulsaver.de/ wird es bis Weihnachten jeden Tag einen neuen Kurzfilm zum anschauen geben.

Reinschauen lohnt sich!

Die ideale Predigt

Die ideale Predigt ist gut oder kurz.
Wenn sie nicht gut ist, dann ist sie zumindest kurz.

Viva la revolution

Letzten Mittwoch haben ja einige von uns den Tag der Deutschen Einheit gefeiert

(wobei sich jeder 5. Deutsche oder so die Mauer zurückwünscht, naja…).

Dieser Tag ist aber trotzdem etwas Besonderes.

Die Wiedervereinigung war irgendwie eine Art Revolution.

Eine Revolution, die sogar weitestgehend friedlich ablief.

Wer kennt sie nicht, die großen Revolutionäre, Menschen, die mit den Bedingungen oder dem politischen System in ihrem Land nicht zufrieden waren, und deshalb zum großen Umsturz, oft in Verbindung mit Waffengewalt, aufriefen.

Die bekanntesten sind sicherlich Karl Marx, Lenin, Ernesto Che Guevara oder Jesus Christus…

Wie bitte? Jesus Christus? Kann man Jesus wirklich mit Che Guevara vergleichen?

War Jesus wirklich ein Revolutionär?

Ich würde sagen ja.

Auch wenn seine Art der Revolution sich mit nichts auf der Welt vergleichen lässt.

In den Augen der damaligen geistlichen jüdischen Elite war Jesus auch ein Revolutionär, ein Rebell, ein Aufrührer, dem es darum ging, dass damalige religiöse System der Juden „umzuwerfen“.

Das er ihre religiösen Überlieferungen und Gesetze aufhebt und stattdessen neue Lehren verbreiten würde.

Doch was sagte Jesus selbst?

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. (Matthäus 5,17)

Was bedeutet eigentlich Re-volution?

Heute versteht man unter Revolution tatsächlich mehr einen gewaltsamen Umsturz eines politischen Systems o.ä.

Doch die eigentliche Bedeutung kommt eher von „Zurückwälzen“ oder „Umdrehen“.

Damals war damit tatsächlich eher ein „zum Ausgangspunkt zurückkehren“ oder „die Ordnung wiederherzustellen“ gemeint.

Dass eine Revolution im heutigen Sinn etwas Neues schüfe, hat sich erst nach 1789 (nach der franz. Revolution) als Auffassung durchgesetzt.

Aber was unterscheidet Jesus eigentlich von den ganzen anderen Revolutionären (wenn man ihn denn als Revolutionär ansehen möchte)?

Es ging Jesus nicht darum, ein religiöses System durch ein neues, besseres zu ersetzen, sondern darum „zu retten, was verloren ist“ (Lukas 19,10)

Paulus schreibt in 1.Timotheus 2,4-6:

er (Jesus) will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Jesus selbst sagt über sich:

Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. (Johannes 12,46)

Jesus ging es darum, die Menschen wieder in ihre eigentliche Bestimmung zurückzuführen, die Beziehung zu Gott wieder zu ermöglichen.

Fast alle Revolutionen wurden gewaltsam durchgeführt, viel Blut wurde dabei vergossen.

Die französische Revolution, die amerikanischen Unabhängigkeitskriege, die kubanische Revolution…

Und Jesus?

Jesus hat nie Gewalt angewendet oder zur Waffengewalt aufgerufen.

Jesus hat sein Reich nicht mit dem Blut seiner Untertanen gestiftet, sondern mit seinem eigenen.

Jesus hat seine Energie nicht damit verschwendet, neue religiöse oder politische Systeme und Methoden durchzusetzen, sondern es ging ihm immer um eines: um dich!

Jesus will, dass du das Leben hast, Leben im Überfluss (Johannes 10,10).

Dafür hat sich der Sohn Gottes auslachen, anspucken, misshandeln und letztendlich grausam an ein Kreuz nageln lassen, damit du Zugang zu Gott hast.

 

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Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. (Philipper 2,6-8)

Das ist für mich immer wieder so unbegreiflich, dass Gott Mensch wurde, sich so etwas antun lassen konnte, nur um mich unfähigen Menschen zu retten.

Und das er trotzdem zu mir hält, obwohl ich ihn immer wieder enttäusche.

Wie ein König, in seiner ganzen Schönheit und Reinheit, mit seinem ganzen Status als Herrscher, Adliger usw., sich in den Dreck begibt, nur um zu retten was verloren ist.

Und das obwohl ich, wenn ich ehrlich zu mir bin, eigentlich zu nichts zu gebrauchen bin.

Als ob die Queen von England sich für einen einfachen Obdachlosen in eine Pfütze mit Dreck legen würde, nur damit der mit trockenen Füssen weiterlaufen kann, obwohl er nicht mal Schuhe hat.

Irgendwie reicht kein Bild aus, um das auch nur annähernd beschreiben zu können.

Aber es ist wahr, und auch du darfst dieses Geschenk für dich annehmen und das auch jeden Tag aufs Neue!

Es geht mir heute darum, die Schönheit und die Größe der Person Jesus näher zu bringen.

Das Jesus so anders war als alle Revolutionäre vor ihm oder nach ihm.

Alle großen Revolutionäre kamen und gingen von sich aus, ihr Kommen wurde vorher nicht angekündigt.

Nur Jesu Kommen wurde schon 2000 Jahre durch die Bibel angekündigt.

Keine Revolution, die so klein angefangen hat und die nicht mit Waffengewalt durchgesetzt wurde, hat so große Kreise geschlagen und hat noch bis heute Auswirkungen auf ganze Nationen.

Den meisten Revolutionären ging es darum, dass die Dinge in ihrer Umgebung zu ändern, doch keiner konnte dir so ein Angebot machen wie Jesus es macht:

Nämlich dir das Leben zu geben, Leben im Überfluss. (Johannes 10,10)

Aber auch eine andere Jesus-Art möchte ich heute weitergeben, nämlich dass es Jesus in zu aller erst um die Menschen geht und die Liebe zu ihnen.

Und deswegen ist es unser Anliegen, dass auch wir uns diese Liebe für unsere Mitmenschen wieder neu von Gott schenken lassen und uns wieder neu auf unsere Mitmenschen zu konzentrieren.

Das soll unser Anliegen für die nächsten Freitagabende sein und ich bin gespannt was Gott tun wird!

Das Wollen und Vollbringen

Der Onkel meines Vaters, also quasi mein Großonkel, liegt im Sterben.

Früher, wenn wir auf der Sommer-Freizeit der Bibelschule Brake waren, haben wir ihn und seine Frau oft in Münster besucht.
Leider ist das schon einige Jahre her und ich habe die beiden schon lange nicht mehr gesehen oder mit ihnen gesprochen.

Letzten Samstag hatte ich von Gott den Eindruck, dass ich doch mal meine Großtante (die Frau meines Großonkels) anrufen sollte.
Ich hab dann nur gedacht:”Ich habe doch noch nie dort angerufen! Was soll ich denn dann sagen und so?”

Naja,ich hab dann erst einmal nicht angerufen und mir von meiner Mutter trotzdem vorsichtshalber mal die Nummer geben lassen.

Heute hatte ich ihm Gebet dann wieder den Eindruck, dass ich bei meiner Großtante anrufen soll. Diesmal hab ichs dann einfach gemacht.

Sie hat sich wirklich total gefreut und das Gespräch wirklich total schön. Sie hat mir versprochen auch meinem Großonkel davon zu erzählen, und gesagt dass ihn das sicherlich auch freuen wird, dass ich angerufen habe.
Das hat mich dann auch gefreut.

Wie hat Friedhold Vogel mal passend gesagt:

“Jedem Kind Gottes steht die Kraft des Heiligen Geistes durch den in uns wohnenden Heiligen Geist zur Verfügung. Dieser verhilft selbst dem “schwächsten Kind Gottes” zum Beginn eines geistlichen Gesprächs oder zur Danksagung oder zum ersten Schritt demütigen Dienens (oder dazu seine Großtante anzurufen; Anm.d.Red.).
Wenn Sie auf die Impulse des Geistes eingehen und sich ihm zur Verfügung stellen, (ihre Großtante anrufen; Anm.d.Red)[...]werden in der Bereitschaft, im Glauben und im Gehorsam den ersten Schritt zu tun, neue Kräfte des Heiligen Geistes in unser Leben fließen.[...]
Gott gibt durch den Heiligen Geist in uns den Impuls des Wollens. Mit diesem Impuls ist uns zugleich Kraft und Fähigkeit zum ersten Schritt oder zum ersten Wort oder zum ersten Handgriff gegeben. Wenn wir darauf bereitwillig eingehen – und das ist der freie Entscheidungsraum des Menschen -, dann gibt Gott auch überfließende Kräfte zum Vollbringen.”

Jesus ist echt cool!

Denn Gott ist’s, der in euch das Wollen wie das Vollbringen wirkt zu seinem Wohlgefallen. (Philipper 2,13)

Jesus verpflichtet – Weh mir!

Eigentlich wollte ich ja heute morgen über etwas anderes schreibe, aber der Andachtstext von Oswald Chambers für den 18. Juli passt einfach zu dem was ich die letzten 2 Tage hier geschrieben habe:

“Viele Menschen fangen erst dann an Gott näher zu kommen, wenn sie aufhören religiös zu sein, denn es gibt nur einen, der den Menschen ganz für sich einnehmen kann: Jesus Christus, nicht die Religion.

Aber wenn ich ihn sehe und dann doch nicht gehorchen will, dann >>weh mir<<!

Jesus übt nie Druck auf mich aus, damit ich gehorche, aber wenn ich es nicht tue, habe ich schon angefangen das Todesurteil für Gottes Sohn in mir zu unterschreiben.

Gott will mir Gutes tun und es macht für ihn keinen Unterschied, wie schlecht und verdorben ich bin, wenn ich nur in sein Licht kommen will.

Aber wenn ich das Licht ablehne, dann >>weh mir<<!”

Oswald Chambers, Mein Äussertes für sein Höchstes

Jesus wird nie etwas von uns verlangen, wofür er uns nicht auch die Kraft gibt, es zu tun.

Die Frage ist nur, bin ich bereit Gottes Willen zu tun? Bin ich davon überzeugt, dass ein Willen für mein Leben das beste für mich ist?

Wenn Nein, dann bitte den Heiligen Geist darum deine Überzeugungen zu ändern, damit du in den Willen Gottes einwilligen kannst.