Archive for the 'Sehenswürdigkeiten in London' Category

Mein Urlaub in den USA – Ein Rückblick

Mein Urlaub in den USA – Ein Rückblick

Ok, zugegeben, dieser Eintrag entsteht in einer für mich ungewöhnlichen Zeit, mitten in der Nacht.
Aber was kann es denn passenderes geben als ein durch Jetlag verursachter Urlaubs-Rückblick?

Ich habe in meinem letzten Eintrag schon einiges erwähnt, weswegen ich jetzt noch einmal auf andere, unscheinbarere Dinge eingehen will.

Was mir an diesem Urlaub so gefallen hat, war das es nicht so ein typischer Ich-flieg-nach-New-York-und-schau-mir-typische-Touristenattaktionen-an-Urlaub war, sondern das ich eher einen Teil der Menschen in diesem Land kennenlernen durfte, und wie die die Welt sehen und ihr Leben leben.
Das war für mich sehr interessant, da man die Welt auch einmal aus der Sichtweise einer nicht-europäischen Sichtweise sieht.
Ich war z.B. sehr erstaunt wie wenige Amerikaner tatsächlich mit der Arbeit Obamas’ zufrieden sind.
Das liegt zum Teil natürlich daran, dass ich fast nur mit Christen zu tun hatte, und diese einfach schon mal überhaupt nicht damit einverstanden sind, dass der Steuerzahler für Abtreibungen bezahlen soll.
Aber was ich auch immer wieder gehört habe, war die Aussage, dass Amerika eben nicht auf solchen Grundlagen gegründet wurde, dass der Staat sich so sehr in die Belange der Bürger einmischt.
Für uns im eher sozialistisch-geprägten Deutschland wohl eher schwerer nachzuvollziehen.

Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass ich eher das wirklich amerikanische Leben in den Kleinstädten erleben durfte. Ich muss ehrlich sagen das ich zwischen New York City und
London keinen großen Unterschied festgestellt habe. Natürlich hat London viel mehr Geschichte als NYC, aber beides sind nun mal Metropolen und sich daher zumindest sehr ähnlich was das alltägliche Leben betrifft. NYC spiegelt wahrscheinlich genauso wenig das amerikanische Leben wieder wie London das wirklich englische. Das geht ja schon da los das es nicht überall Free-Refill gibt…

Wie gesagt, von daher bin ich sehr froh das dies ein Urlaub der etwas anderen Art war. Ich durfte drei Wochen lang das Leben mit meinen amerikanischen Freunden teilen und genießen.
Ich hoffe das ich in den nächsten Jahren noch häufiger die Möglichkeit bekomme andere Teile der USA zu besuchen.

Kurzes Update – Teil 10

Kurzes Update – Teil 10

Bevor dieser Blog hier unter einer dicken Staubschicht verschwindet, kann ich mit einem kurzen Update vielleicht etwas Staub wischen gehen.

Ich befinde mich zur Zeit in den letzten Zügen des 1.Semesters meines Bachelor-Studiengangs. Und genau das ist auch der Grund wieso ich zu nichts anderem komme. Für die letzten beiden Essays habe ich genau 6 Wochen Zeit, d.h. ich muss beide bis zum 06.07. abgegeben haben. Die Konzentration darauf blockiert irgendwie alle meine anderen Beschäftgungen. Aber der Aufwand lohnt sich, habe ich danach doch ca. 2 Monate frei.

Im College ist es zur Zeit sehr entspannt, was aber nicht heißt das es nicht viel zu tun gebe. Ich kann es trotzdem genießen.

Privat fühle ich mich tatsächlich auch wieder ein Stück mehr heimisch in London, was zum größtenteil daran liegt das ich nun öfters etwas mit bekannten Leuten tun kann. Letztes Wochenende waren wir z.B. den ganzen Samstag in der berühmten Universitätsstadt Cambridge, bevor es Abends auf eine Abschiedsfeier in einem Appartment mitten in London ging. Ein wirklicher toller Tag!

Sonntags haben wir uns dann zum Dodge Ball spielen im Hyde Park getroffen. Auch das hat wirklich Spaß gemacht.

Geistlich beschäftige ich mich momentan sehr mit Lebenslügen die ich so glaube. Das scheint ein langwieriger Prozess zu sein, der manchmal auch sehr frustrierend sein kann.

Wie auch immer, das wars auch schon wieder mit dem kurzen Update. Details gibts heute eben keine.

Kurzes Update – Teil 9

Kurzes Update – Teil 9

So, bevor der Monat zu Ende geht und ich nebenbei gerade Donzek vs. Bremen schaue, möchte ich doch noch einmal ein kurzes Status-Update posten.

Das Leben & Arbeiten in London geht seinen gewohnten Gang, wobei es tatsächlich nur noch knapp 2 Monate bis zu meinem Urlaub in den USA sind.

Heute habe ich es tatsächlich geschafft meinen Flug dafür zu buchen. Ich freue mich schon voll!

Letztes Wochenende waren mein Bruder und seine Frau zu Besuch! Wir hatten ein intensives Wochenende, d.h. wir waren eigentlich die ganze Zeit unterwegs. Ich habe die Zeit mit den beiden echt genossen!

Am Sonntag haben wir auch zum 1.Mal einen Gottesdienst von Hillsong London besucht. Echt beeindruckend!

Das ist etwas was mir wirklich sehr fehlt hier. Einfach ein paar Freunde, mit denen man ohne viel Aufwand Zeit verbringen kann.
Ich kriege z.B. fast schon Heimweh, wenn mein Bruder mir erzählt das er das UEFA-Cup-Finale heute mit meinem 2.Bruder bei gemeinsamen Grillen & Bier im sonnigen Deutschland anschaut.

Freunde sind echt so wichtig im Leben!

Ansonsten findet diese Woche bis einschließlich Samstag unsere letzte CMS-Woche am College statt. Noch 2 Assignments, dann wars das auch schon wieder mit dem 1.Jahr. Unglaublich!

Am September beginnt dann das finale Jahr zum Bachelor. Das letzte Jahr wird definitiv intensiver als das 1. mit 2 Examen + einer Abschlußarbeit mit 10.000 Wörtern.
Doch nach dem ganzen Aufwand würde ich mich dann tatsächlich Bachelor of Arts (Hons), Business Management nennen dürfen.
Was ich damit dann anfangen kann, darüber bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren.

Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass es mir im Moment schwer fällt irgend etwas “Geistliches” zu bloggen. Wie auch immer, ich will ja auch nicht “irgend etwas” nur um des Bloggens willen bloggen.

Ich studiere im Moment die Bücher 1. und 2. Könige. Sehr interessant, aber mehr wegen der ganzen geschichtlichen Zusammenhänge und der Verbindung zu den Propheten.

Soweit für heut!

Bei Bremen : Donzek ist übrigens gerade das 1:0 für Donzek gefallen…

Büchermarkt unter der Waterloo-Bridge

Büchermarkt unter der Waterloo-Bridge

Eigentlich wollte ich meinen gestrigen Eintrag mit dem Satz “nach dem ich vor kurzem schon einmal über … berichtet habe…” beginnen, bis mir dann aufgefallen ist, dass es überhaupt kein “vor kurzem” gab.

Ich war der Annahme, dass ich vor kurzem schon einmal über eine “Sehenswürdigkeit” in London geschrieben hatte, was aber überhaupt nicht stimmte. Ich hatte dies nur einmal in einem Kommentar auf einem anderen Blog “erwähnt”.

Und zwar geht es um einen netten Büchermarkt, der jeden Freitag und Samstag unter der Waterloo Bridge in London stattfindet.

Von der Waterloo Station sind es zu Fuß ca. 15 Min (zu erreichen per Jubilee-, Northern- und Bakerloo-Line; wahlweise kann man aber auch schon an der Embankment Station aussteigen, und dann über die Themse laufen).

Der Markt bietet eine riesen Auswahl an gebrauchten Büchern aller Art, von Romanen, Comics, bis hin zu Sachbüchern.

Die Preise liegen durchschnittlich bei ca. 3 Pfund pro Buch.

Man kann einfach durch die Reihen schlendern und sich die Bücher nehmen, für welche man sich interessiert. Die Händler, bei denen man später die ausgewählten Bücher bezahlt, sitzen alle nebeneinander entlang der Themse.

Man muss sich auch keine Sorgen machen, bei wem genau man denn nun sein Buch bezahlen muss. Die Verkäufer zeigen einem dann schon, wo genau welches Buch bezahlt werden muss.

Wer sich dafür interessiert sollte aber mindestens 1-2 Stunden Zeit einplanen, so groß ist die Auswahl!

Für Bücherfans ein wahres Paradies!

Second-Hand-Shops in London

Second-Hand-Shops in London

Okay, zur Abwechslung mal eine Art Reisetipp für London (das sollte ich eigentlich öfters mal machen).

Vor wenigen Wochen bin ich nämlich auf eine weitere, lohnenswerte Lokalität gestoßen, und zwar die Second-Hand-Shops in Notting Hill.

Direkt an der Haltestelle Notting Hill Gate (zu erreichen u.a. mit der Circle- und der Central Line) findet man in einer Seitenstraße ein ganzes Dutzend dieser Shops. Hauptsächlich für Klamotten und Schuhe, aber es gibt auch mindestens einen Schallplatten, CD und DVD-Laden.

Die Auswahl kann sich echt sehen lassen, und die Preise sind bei ca. 10 – 15 Pfund für ein neuwertiges Marken-T-Shirt meiner Meinung nach auch in Ordnung.

Was sich scheinbar dagegen nicht lohnen tut ist, wenn man selbst Klamotten dort verkaufen möchte! Ich hatte dort eine Hose der Marke Dickies für 10 Pfund gekauft, die mir dann aber zuhause überhaupt nicht mehr gefallen hat.

Deswegen kam ich dann auf die glorreiche Idee, die Hose dort auch wieder zu verkaufen. Der Händler bot mir dann zwei Optionen an: Entweder bekomme ich 2 Pfund in bar, oder ich bekomme 4 Pfund in Form von Gutscheinen wieder, die ich dann allerdings in jedem Second-Hand-Shop dort in der Gegend einlösen kann. Scheint also irgendwie eine Second-Hand-Mafia dort zu sein.

Wie auch immer, wer demnächst mal wieder zum Shoppen nach London kommt, und nichts gegen Second-Hand-Ware hat, sollte dort unbedingt einmal vorbeischauen.

Kurzes Update – Teil 8

Kurzes Update – Teil 8

Nun bin ich schon wieder über eine Woche zurück in London, und auch der April neigt sich schon wieder dem Ende zu.

Die Zeit zuhause bei meinen Eltern war wirklich schön und auch sehr entspannend. Das merkt man aber meistens erst, wenn man wieder zurück in der lauten Großstadt ist.

Ich arbeite schon wieder ganz normal, auch wenn es in dieser Woche nicht sehr viel zu tun gab. Das Wetter in London ist zur Zeit echt genial, d.h. die Sonne scheint, und der Himmel ist blau.

Die letzte Woche hatte ich außerdem meine WG ganz für mich alleine, da meine Mitbewohner noch im Urlaub weilen (was sich aber ab heute wieder ändern wird).

Was ich auch lernen musste ist, dass ich ohne festen Wohnsitz in Deutschland meinen Personalausweis nicht verlängern kann. D.h., ich muss nächsten Monat zur Deutschen Botschaft in London gehen und einen Reisepass beantragen. Dann ganz offiziell mit biometrischem Foto und Fingerabdrücken.

Aber das trifft sich ja ganz gut, für meinen USA-Urlaub hätte ich so oder so einen Reisepass beantragen müssen.

Apropo Foto, mein Vater hat mir sehr günstig seine Canon EOS 400D vermacht. Photographie + Fotobearbeitung entwickelt sich langsam wirklich zu einem neuen Hobby von mir.

Geistlich beschäftigt mich zur Zeit auch wieder einiges. Aber wie immer ist es dann mein Hauptproblem, diese Gedanken zu formulieren und zu Papier zu bringen. Mal schauen.

Wie auch immer, habt ein schönes Wochenende.

Kurzes Update – Teil 7

Kurzes Update – Teil 7

Mal wieder ein Update aus meinem beschaulichen Alltag…

Nächsten Dienstag, also am 07.04., werde ich für 10 Tage zurück nach Deutschland fliegen, um mich zuhause bei meinen Eltern von der Großstadt zu erholen. Da freue ich mich schon richtig drauf, und ich bete, dass das wieder eine ganz intensive Zeit wird.

Mein Flieger startet allerdings schon um 7 Uhr morgens, weswegen ich die Nacht vorher im College bleiben werde und mit einem Kollegen ein bisschen DVD schauen und F.E.A.R. über den Beamer schauen werde. Natürlich mit etwas Bier und Pizza (auch wenn das überhaupt nicht in meinen Ernährungsplan passt…).

Ansonsten genieße ich das Leben in meiner neuen WG. Auch deshalb, da ich jetzt noch knapp 30 Minuten zur Arbeit, und zurück, brauche. Außerdem war das Wetter in den letzten Tagen einfach herrlich, so dass ich, dank Zeitumstellung, die Abende sehr genießen konnte.

Vom G20-Gipfel habe ich übrigens überhaupt nichts mitbekommen.

Beruflich überlege ich, ob und wie mich in der nächsten Zeit vielleicht irgendwie noch computertechnisch weiterbilden könnte. Dabei bin ich auf die LPI-Zertifikate gestoßen, welche zumindest meine Kenntnisse im Linux-Bereich enorm vergrößern könnten (auch wenn wir hier am College ausschließlich mit Microsoft-Produkten arbeiten). Ich habe nun zumindest einmal angefangen die verschiedenen Tutorials durchzuarbeiten.

Im Mai findet hier in London die Cloud Expo Europe statt. Leider werde ich selbst nicht hingehen können, da ich zur gleichen Zeit meine letzte CMS (Certificate for Management Studies)-Woche hier am College habe. Von diesem Kurs habe ich mittlerweile sogar schon 4 von 6 Assignments erfolgreich abschließen können.

Ich freue mich auch schon tierisch auf meinen USA-Urlaub im Sommer. Dieser wurde mittlerweile auf 3 Wochen ausgeweitet, und wenn alles klappt werden mir meine amerikanischen Freunde die Städte New York, Baltimore, Boston, Philadelphia und Washington D.C. zeigen. Das ist echt ein Traum!

Außerdem werden wir vielleicht sogar für 2-3 Tage in den Bundesstaat Maine reisen. Als Stephen King – Fan sollte man da ja mal gewesen sein.

Das nur mal so als kurzer Überblick was bei mir zur Zeit so abgeht.

Ich freue mich immer darüber, wenn Leute für mich beten, mir schreiben, oder mir hier Kommentare hinterlassen.

Erneuter Umzug

Erneuter Umzug

Gestern bin ich erneut innerhalb Londons umgezogen. “Hä?”, wird der eine oder andere aufmerksame Leser sich an dieser Stelle jetzt vielleicht fragen, “Wieso denn jetzt schon wieder?”. Ich habe in den letzten Wochen nichts darüber geschrieben, aber nachdem ich vor 4 Wochen in eine neue WG gezogen bin, war eigentlich von Anfang an klar, dass ich dort nur für einen Monat bleiben kann.

Eigentlich war dann geplant, dass ich in die WG nebenan ziehen kann. Eigentlich bin ich nur deswegen eingezogen.

Naja, nach einer Woche war dann aber klar, dass es wohl leider doch nichts wird. Na toll.

Die Suche nach einer neuen WG verlief dann aber erstaunlich reibungslos. Schon bei der 2. bekam ich eine Zusage.

Lustigerweise habe ich mich diesmal ganz auf mein Gefühl verlassen, wo ich doch Gefühlen eher weniger vertraue.

Der erste Eindruck hatte einfach gepasst.

In meiner neuen WG, wieder im Norden Londons`, wohne ich jetzt mit 3 Griechen zusammen. Es sind alles keine Christen, dafür aber ebenfalls IT-Guys und Basketball vernarrt.

Ich fühle mich jetzt schon sehr wohl hier. Mein Zimmer ist wieder etwas grösser, und ich habe sogar meinen eigenen Kühlschrank.

Der ober Hammer ist aber, dass sich 5 Min von meiner Wohnung entfernt ein kleiner Bahnhof befindet, von wo aus ein in 20 Min direkt zu meiner Arbeitsstelle fährt! Das ist gigantisch (verglichen zu der Stunde, die ich sonst immer reisen musste). Und das habe ich erst gestern entdeckt!

Gott ist gut, und er leitet die die an ihn glauben auf sehr guten Wegen. Es lohnt sich Gott in allem zu vertrauen!

Besuch in einer charismatischen Gebetsversammlung

Besuch in einer charismatischen Gebetsversammlung

Vor ein paar Tagen war ich zum ersten Mal in einer Gebetsversammlung einer charismatischen Gemeinde (eigentlich ist dieser Begriff doch Quatsch, um damit eine spezielle Gemeindeform zu beschreiben, da alle christlichen Gemeinden charismatisch sind, da jede Gaben des Heiligen Geistes besitzt bzw. besitzen sollte). Wenn ich also von einer charismatischen Gemeinde spreche, dann meine ich diese Form, die manche “Charismata” besonders betonen (Prophetie, Heilung und besonders Zungenrede).

Von meiner Persönlichkeit her, und auch von meinem eigenen kirchlichen Background, stand ich solchen Gemeinden immer etwas kritisch gegenüber, und auch in ihren Gottesdiensten fühle ich mich eher fremd. Es passt für mich einfach nicht zusammen, wenn ich im Gottesdienst emotional total abgehe, dann aber im Alltag ne total trübe Tasse bin, wenn sich also mein sonntäglicher Gottesdienst so sehr von meinem alltäglichen unterscheidet. Manchmal habe ich dabei auch den Eindruck, dass die Leute sich gegenseitig durch lautes “Amen, Amen” “Ja, Jesus, Jaaa, Jesus!” hochpuschen und möglichst viele Wörter aneinander reihen, so dass man hinterher garnicht mehr weiß für was man eigentlich gebetet hat. Das nur als Einschub.

Ich war nun also das erste Mal in einer charismatischen Gebetsversammlung mit ca. 10 anderen Leuten. Zu Beginn sind wir einfach im Kreis gestanden und haben christliche Lieder gesungen. Normalerweise mach ich bei solchen Sachen schon innerlich zu, aber diesmal war es anders. Ich bete zwar nicht in Sprachen, habe auch nicht getanzt oder laut Jesus, Jesus gerufen, aber der Heilige Geist hat mich trotzdem heftig berührt! Sogar so heftig, dass mir die Tränen in den Augen standen weil ich plötzlich so bekümmert darüber war das mein Vater und mein Bruder immer noch keine Christen sind.

Gott hat mir auch einen sehr starken Eindruck für mein aktuelles Glaubensleben gegeben, worüber ich aber in einem extra Beitrag mal etwas schreiben möchte.

Was ich auch als sehr positiv empfunden habe war, dass die ganze Stimmung sehr locker und natürlich war und ich mich sehr wohl gefühlt habe. Die Gebetsversammlungen, die ich so gewohnt bin, sind da meistens sehr steif und unflexibel.

Auch hatte diese Gemeinde ein viel größeres Vertrauen in Gottes Allmacht als ich es oft habe. Auch davon kann ich mir eine dicke Scheibe abschneiden.

Ein Grund, wieso nicht-charismatische Gemeinden den charismatischen Gemeinden so skeptisch gegenüber stehen, ist vielleicht auch, dass nicht-charismatische Geistesgaben wie Zungenrede und Heilung nicht wirklich erfahren, und wenn ich es nicht haben kann, dann kann es auch nicht richtig sein.

Leider wir hier oft nur übereinander geredet als miteinander.

Man sollte meiner Meinung nach nicht alles verteufeln, wobei ich auch nicht alles gutheißen würde.

Immer noch gilt, dass wir alles prüfen und das Gute behalten sollen. Das gilt für jeden Christen, egal welcher Gemeindeform er sich zugehörig fühlt.

Wohnungssuche beendet!

Wohnungssuche beendet!

Auch wenn ich in meinen letzten Beitraegen ein wenig am rummeckern war, soll sich das heute wieder aendern!

Meine Suche nach einer neuen WG ist seit Montag Abend offiziell beendet! Dank dir, Jesus!

Nachdem mir meine Vermieterin am Montag Morgen noch mitgeteilt hatte, dass ich definitiv Ende der Woche ausziehen muss, war mir auch klar das Gott diese Woche fuer eine neue Wohnung sorgen wird. Das sind eigentlich die angenehmsten Situationen in denen man sich nur noch voll auf Gott verlassen kann.

Interessanterweise haben die Leute der WG mich angerufen und mir das Zimmer angeboten, nicht umgekehrt. Ich haette theoretisch also ne Menge Zeit, Nerven und Geld sparen koennen, wenn ich nur die Anzeige aufgegeben und auf den Anruf gewartet haette. Aber so laeuft das halt nicht immer und es waere auch ein bisschen fahrlaessig, oder?

Wie auch immer, auf Gott kann man sich 100% verlassen!!

Ansonsten versuche ich zur Zeit mehr Beitraege vor und vorallem nach der Arbeit im Bus zu schreiben. Mit meinem Dell Mini klappt das eigentlich ganz gut. Davon bald mehr.