Füreinander

Vor 2 Wochen ist mir in der U-Bahn folgender Gedanke gekommen:

Wie wäre es eigentlich, wenn unsere heutige sich weniger als einen Haufen Individualisten sehen würde, und mehr als Gemeinschaft, in der jeder ein Auge für seinen Mitmenschen hat?

Es geht mir jetzt hier überhaupt nicht um irgendwelche politischen Systeme (von denen ich auch ehrlich gesagt wenig Ahnung habe, sondern einfach darum, dass jeder einzelne anfangen könnte seinen Egoismus abzulegen, und das wir anfangen uns umeinander zu kümmern.

Es erscheint utopisch, aber es kann im Kleinen beginnen.

Es kostet Überwindung, und wir müssen die Furcht und Skepsis voreinander ablegen, aber ich denke wenn man wirklich wollte, kann man in ganz kleinen Schritten in seinem eigenen Umfeld beginnen etwas zu verändern.

Ich kann z.B.der Frau auf der Straße helfen, der gerade alle ihre Einkäufe aus der Tüte gefallen sind.

Oder ich schenke jemanden, der mich gerade angerempelt hat, ein Lächeln, anstatt eines bösen Blickes..

Es gibt viele Situationen, in denen wir unsere Mitmenschen nicht als Feinde betrachten sollten, sondern als Menschen, die Gott genauso lieb hat wie mich auch.

Klingt das utopisch? Vielleicht. Aber einen Versuch ist es alle mal wert!

Zum Abschluss noch ein paar passende Zitate (frei übersetzt aus dem Englischen):

Wie wunderbar ist es doch, dass niemand auch nur einen einzelnen Moment zu warten hat, bevor er anfangen kann die Welt zu verbessern. (Anne Frank)

Agiere so als ob dein Tun einen Unterschied ausmachen würde. Das macht es tatsächlich. (William James)

Denke global, agiere lokal. (David Brower)

Es ist einer der größten Fehler nichts zu tun weil man nur wenig tun kann – tue was immer du tun kannst. (Sydney Smith)

Niemand kann alles tun, aber jeder kann etwas tun. (Unbekannt)


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