Hilfe bei Angst- und Panikattacken

Hilfe bei Angst- und Panikattacken

Tatsächlich habe ich es bisher noch nicht geschafft einmal einen Beitrag darüber zu schreiben wie ich im April 2004 überhaupt Christ geworden bin. Dabei wäre das sicherlich auch für andere Menschen hilfreich, da ich in dieser auch sehr unter Angst- bzw. Panikattacken zu leiden hatte.

In diesem Beitrag möchte ich also ein wenig über meine Erfahrungen während dieser Zeit berichten, und wie ich letztendlich durch Glauben an Jesus Christus davon frei geworden bin.

Ich hoffe wirklich, dass mein Erlebnis tatsächlich auch Hilfe für andere Hilfesuchende sein kann.

Ich hatte damals ein traumatisches Erlebnis auf meiner Arbeitsstelle, als ich die Kontrolle über eine bestimmte Situation verlor, die ich dann selbstständig nicht mehr in den Griff bekommen habe. Dieses Erlebnis entwickelte sich dann innerhalb von zwei Wochen zu richtigen Angst- bzw. Panikattacken, die mich dann in einem richtigen Teufelskreis gefangen hielten und aus dem ich nicht mehr frei kam.

Ich denke jeder Mensch kennt das Gefühl von Angst bzw. Panik in der Magengegend. Dieses Gefühl wenn man nachts nach hause läuft und von fremden Personen verfolgt wird. Oder wenn man nachts aufwacht und meint etwas gehört zu haben und sich nicht sicher ist ob jemand Fremdes im Haus ist. Angst- bzw. Panikattacken kann man sich dann ungefähr so vorstellen, dass man oben genanntes Gefühl ständig hat. Und das scheinbar ohne Grund.

Es ist irgendwann die Angst vor der Angst, und das ganze nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Mir war klar, dass ich ohne fremde Hilfe da nicht mehr so schnell rauskommen würde.

Es ist übrigens meine Überzeugung, dass diese Angst die Kontrolle zu verlieren in jedem Menschen vorhanden ist, dass wir diese aber durch unsere alltäglichen Kontrollmechanismen (wie z.B. ein geregelter Tagesablauf, der versucht jegliche Überraschungen von vorneherein auszuschließen) eben ganz gut unter Kontrolle haben.

In meiner Situation musste ich eben die Erfahrung machen, dass wir über manche Situationen eben nur scheinbar die Kontrolle haben, und dass wir eben doch nicht so frei und unabhängig sind von allem wie wir immer meinen.

Diese Angst- bzw. Panikattacken waren damals dann sogar schon so stark, dass ich unter leichten Depressionen litt und nicht mehr fähig war zur Arbeit zu gehen. Ich erinnere mich sogar an einen Tag als ich mir nicht einmal vorstellen konnte aus dem Bett zu steigen um mir in der Küche ein Glas Wasser zu holen. Es ist unglaublich was unsere Gedanken für eine Kontrolle über uns haben können!

Als die Angst bzw. die Panikattacken eines Tages wieder einmal sehr akut waren fiel mir ein, dass es da ja noch so etwas wie einen Gott geben soll zu dem man ja auch um Hilfe beten könnte. Und in dieser Nacht geschah etwas Seltsames:

Ich war in meinem Auto unterwegs als ich die Idee mit dem Beten hatte und ich betete in etwa folgendes: „Gott, bitte hilf mir!”

Und in dem Moment, als ich das Gebet beendet hatte war alle Angst für einen kurzen Moment verschwunden! Stattdessen fühlte ich eine angenehme Wärme da wo vor die Angst gewesen war.

Dieses Erlebnis brachte mich so sehr ins Nachdenken, das ich am nächsten Tag die Bibel meiner Mutter nahm und sie irgendwo im Alten Testament beim Propheten Hesekiel aufschlug. Dort stand geschrieben:

Doch dann wende ich für Sodom und Samaria alles wieder zum Guten und auch für dich, Jerusalem, die du so tief gefallen bist wie sie! Das tue ich, damit du einsiehst, wie schändlich du gehandelt hast. Du sollst dich schämen, dass du sogar noch verdorbener warst als deine Schwestern und sie damit entlastet hast. Ihr alle drei samt euren Tochterstädten werdet wieder aufgebaut werden und blühen wie früher[…] (nach der Guten Nachricht-Übersetzung)

Die komplette Stelle war Hesekiel 16, 53-63. Und auch wenn mir bewusst ist, dass es sich dabei um eine Prophezeiung für das Volk Israel handelt, also eigentlich überhaupt nichts mit mir zu tun hat, so hat mich diese Stelle doch sehr persönlich angesprochen.

Wenn ich heute so darüber nachdenke, dann glaube ich, dass mich der Charakter Gottes in diesen Versen so berührt hat. Das dort ein Gott beschrieben wird, der das Leid und die Angst der Menschen sieht, der Mitleid hat. Und der trotz unseres bösen Handeln, trotz dem das wir eigentlich nichts von Gott wissen wollen und lieber unsere eigenen Wege gehen und das tun was wir für richtig und schlau halten, dass er trotz dem Mitleid hat und unserem Leben Hoffnung und eine Zukunft geben will. (Jeremia 29,11)

Ich habe damals für mich beschlossen mein Leben diesem Gott anzuvertrauen und zu fragen wer er ist und was seine Pläne für mein Leben sind.

Gott hat mich von meiner Angst und Panikattacken geheilt. Ich habe nicht die Kontrolle über mein Leben, denn Kontrolle ist sowieso eine Illusion die solange hält bis uns etwas geschieht was wir nicht mehr kontrollieren können. Daher ist es gut zu wissen das Gott die Kontrolle über mein Leben, mein Angst und meine Zukunft hat.

Diese Erkenntnis hat mir damals sehr geholfen frei von meiner Angst zu werden. Wenn ich die Kontrolle über mein Leben verliere und scheinbar hilflos umher treibe, dann ist da immer noch die Hand Gottes die mich auffängt und mich nicht los lässt.

Jesus spricht: Ich bin der gute Hirt. Ich kenne meine Schafe und sie kennen mich
Johannes 10,14 nach der Guten Nachricht-Übersetzung

Wenn du diesen Text liest, weil du selbst unter Angst- oder Panikattacken zu leiden hast, und Hilfe suchst und versuchst davon frei zu kommen, dann schreib mich doch bitte an, damit wir unsere Erfahrungen austauschen können und ich für dich beten kann.

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2 Responses to “Hilfe bei Angst- und Panikattacken”


  1. 1 Janophon

    Hi Pat!
    Warum hast du eine Anzeige für Hypnose und Klopfakupunktur in deinen Text eingebaut?
    Oder war da ein böser Bub am Werk?

    Gruß
    Jansen.

  2. 2 Patrick

    Hi Jansen.
    Oh, äh…das ist dieses Google Adsense das ich im Moment probehalber eingebaut habe. Auf den Inhalt habe ich da leider keinen Einfluss. Kommt wohl aber bald wieder weg.

    Gruß
    Patrick

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