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Meine Identität als Mann in der Kirche

Anfang des Jahres habe ich einen Artikel über das Thema meine Identität in Gott, und was das alles mit unserem Selbstbild zu tun hat, geschrieben.

Seitdem ist es sehr ruhig geworden auf meinem Blog, aber dieses Thema hat mich weiterhin sehr beschäftigt.

Ich stelle mir immer wieder die Frage, welche Motivationen bzw. Überzeugungen eigentlich mein tägliches Handeln bestimmen.

Eine für mich wichtige Frage in letzter Zeit ist dabei auch, wie man als Mann auch in der Kirche überleben kann, ohne seine Männlichkeit beschneiden zu müssen.

Ich habe nun über 6 Jahre in verschiedenen Gemeinden vebracht, und meine grundsätzlichen Beobachtungen zeigen oft die gleichen Verhaltensmuster bei christlichen Singles: Schüchternheit, Verkrampftheit, Unsicherheit.

Mir scheint als ob in vielen Kirchen gerade im Bereich des Sexuellen (damit meine ich die Beziehung zwischen Mann und Frau erst einmal ganz allgemein) unbewusst vermittelt wird:

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Christsein: Vergebung erfahren

Geht es dir auch so, dass du dich immer noch an den ganzen Mist erinnern kannst, den du in deinem bisherigen Leben so verbockt hast?

Sei es das du deine Eltern angeschrien hast, im Supermarkt etwas geklaut hast, oder auch nur bei einer Klassenarbeit beschissen hast.

Kannst du dich daran noch erinnern? Und wenn du ganz ehrlich zu dir bist, hast du dann das Gefühl das du dafür eigentlich bestraft werden müsstest?

Und wenn du Christ bist, und theoretisch natürlich weißt, dass “deine Schuld dir vergeben worden ist”, was sagt dir dein Inneres?

Glaubst du wirklich, dass alles was vor Gericht gegen dich verwendet werden kann, dass diese Anklageschrift ein für alle Mal ausgelöscht worden ist? Glaubst du aus ganzem Herzen, dass Jesus all deinen Mist, alle deine Sünden, mit ans Kreuz genommen hat – die vergangen, gegenwärtigen und zukünftigen?

Hast du dir schon einmal richtig bewußt gemacht, was Vergebung eigentlich wirklich heißt? Spürst du diese Freiheit?

Oder hängen in deinem Bewußtsein immer noch Schuldgefühle fest? Fühlst du immer noch das du für irgendetwas bestraft werden solltest?

Weißt du, dass du von aller Schuld freigesprochen wurdest, wenn du Jesu Opfer für dich in Anspruch nimmst?

Du bist frei, frei von jeglicher Schuld oder Schuldgefühlen! Alle Lasten sind dir von den Schultern genommen worden.

Keine Schuld kann mich mehr belasten.

Kein Fehltritt, keine verpasste Situation, kein Ungehorsam.

Kannst du diese Freiheit spüren? Kannst du sie ein- und ausatmen?

Alles ist vergeben.

Wie soll man dieses Gefühl, diese Erfahrung, diese Freiheit beschreiben?

Vielleicht möchtest du dich all diese o.g. Fragen selbst fragen bzw. selbst einmal darüber nachdenken.

Diese Bibelstellen können dir dabei helfen:

Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.  Jesaja 53,6

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, Römer 5,1

dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. Kolosser 2,14