Hm, es fällt mir immer schwer einen neuen Beitrag zu verfassen wenn in meinem Kopf so viele unfertige “Gedankenthemen” herumschwirren.
Es sind einfach mal wieder so viele Dinge, die mich momentan beschäftigen und kaum etwas davon ist richtig ausformuliert. Muss es aber auch nicht.
Das Ende meiner Ausbildung rückt immer näher. In knapp 2 Wochen bin ich dann auch schon fertig. Ab August bin ich dann (wie schon erwähnt) für mindestens ein Jahr in London. Zur Zeit bin ich noch auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft, aber ich möchte in dem Punkt auch darauf vertrauen das der Herr Jesus mir zu rechten Zeit das richtige Zimmer vermitteln wird. Aber ich freue mich schon total auf diesen neuen Lebensabschnitt und ich bin gespannt was mich in diesem Jahr erwarten wird. Mitte Juli möchte ich mit einem meiner Brüder schon einmal für ein paar Tage rüber fliegen um mir die Stadt schon einmal anzuschauen.
Ab morgen beginnt ja die EM in Österreich und der Schweiz, und auch die FeG Ettlingen wird ein paar Spiele live in unserem Gemeindezentrum auf Großleinwand übertragen. Wir möchten mit diesem Angebot vor allem Menschen von außerhalb der Gemeinde einladen und auf Jesus aufmerksam machen.
Das ganze ist mir zur Zeit ein großes Gebetsanliegen, weil ich eigentlich keinen Bock darauf habe, dass wir in blinden Aktionismus verfallen und nichts dabei herauskommt: wen nämlich das Hauptziel verloren geht:das Menschen zu Jesus finden.
Das ist sowieso ein großes Thema, das mich zur Zeit beschäftigt: Was können wir als Christen tun, damit die Auferstehungskraft von Jesus in unserem Alltag viel stärker sichtbar wird? Wie können wir verhindern, dass wir zwar total viel organisieren, aber nichts dabei herauskommt? Was soll überhaupt dabei rauskommen und wann war eine Sache geistlich und wann nicht?
Ich bin mit meinen Gedanken soweit, dass solche Aktionen immer viel Gebet benötigen. Ohne Gebet bleibt die Arbeit wahrscheinlich oberflächlich.
Dazu zwei Zitate:
“Wenn der Mensch arbeitet, wirkt der Mensch; wenn der Mensch betet, wirkt Gott”.
“Wir beten nicht für die Arbeit; Gebet ist Arbeit”.
Und wir sollen unsere Arbeit für Gott nicht tun nur damit wir unser geistliches Gewissen befriedigt haben weil wir den Punkt Evangelisation für dieses Quartal mal wieder erfolgreich abgehakt haben.
Unsere Arbeit darf nicht zu unserer eigenen Ehre dienen, damit wir uns dadurch besser fühlen, damit primär wir etwas davon haben.
Es geht allein um die Ehre Gottes, dass seine Herrlichkeit in unserem Leben sichtbar wird. Das unser Leben auf seine Kraft hinweist.
Es lohnt sich wirklich sich einmal tiefe Gedanken über 1.Korinther 10, 31 zu machen:
Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes!
Tue ich alles zur Ehre Gottes oder geht es mir bei allem nur um mich selbst?
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