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Biblischen Gerhorsam lernen

Kennst du das, wenn du manchmal für etwas bittest, Gott dann umgehend antwortet, du dir dann aber wünschst, du hättest nie darum gebeten? In diesem Fall gilt dann offensichtlich nicht, “ihr empfangt nicht, weil ihr übel bittet.” (Jakobus 4,3)

Natürlich stelle ich diese Frage mit einem Augenzwinkern, und ich möchte dazu auch von einem kleinen Erlebnis berichten:

An meinem Arbeitsplatz war ich diese Woche für die Post zuständig. Das bedeutet, dass ich ausgehende Post einsammeln, frankieren und dann entweder direkt zum Briefkasten oder zur Post bringen muss (letzteres wenn es sich dabei um wichtige Dokumenten per Einschreiben handelt). So auch heute.

Mein Vorgesetzter rief mich schon Mittags an, um mir mitzuteilen das er gerade ein wichtiges Einschreiben fertig mache, dass ich noch heute zur Post bringen sollte.

Um es kurz zu machen: Im Eifer des Gefechts vergaß ich, dass es sich bei dem Brief um ein Einschreiben handelt so das ich es direkt in den Briefkasten geschmissen habe.

Zurück am College war mein Line Manager natürlich stock sauer und forderte mich auf wieder zurück zur Post zu gehen um diesen Brief wieder zu beschaffen.

Auf dem Weg dorthin hatte ich erst einmal die üblichen Gedanken. Hauptsächlich suchte ich nach möglichen Entschuldigungen wieso jeder andere außer mir für meinen Fehler verantwortlich gemacht werden konnte.

Außerdem machte ich Gott Vorwürfe: Wieso lässt du so etwas wieder zu? Ausgerechnet einen Tag vor meinem Urlaub, und so kurz vor Feierabend? Habe ich irgend etwas falsch gemacht? Bestrafst du mich für irgend etwas?

Zum Glück ist der Weg zur Post etwas länger, so dass plötzlich neue Gedanken griffen:

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Was mir heute passiert ist:

Da ich mich zur Zeit wirklich im Prüfungsstress befinde, hatte ich heute morgen die Idee mir einen Schulordner und ein paar Prüfungsunterlagen ins Geschäft mitzunehmen, damit ich in den Leerlauf-Zeiten ein wenig Lernen kann. Das Problem dabei war nur, dass dann keine Wasserflasche mehr in meine Tasche gepasst hat. Mir kam dann Matthäus 6, 31.32 in den Sinn:

Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.

Okay dachte ich nur. Ich werde schon irgendwie was den Tag über zu trinken bekommen.

Und ob ihr es glaubt oder nicht: Als ich ins Büro kam standen zwei Wasserflaschen auf meinem Schreibtisch!!

Ich hab das erst gar nicht so realisiert, dass das ja echt eine krasse Gebetserhörung war!

Normalerweise stehen nämlich nicht so einfach ein paar Wasserflaschen auf meinem Schreibtisch!

Am Tag davor hatte ein Meeting stattgefunden, und die beiden Flaschen waren übrig geblieben. Die Dame vom Empfang hat die beiden Flaschen dann auf meinen Schreibtisch gestellt.

Echt locker!

Ansonsten würde ich mich auch weiterhin freuen wenn ihr für meine Prüfungsvorbereitung und die anstehende Prüfung beten würdet (auch für meine Klassenkameraden)! Danke!

Ostern 2008 in Lenzkirch

Über Ostern waren wir von Linie 7 aus mit insgesamt 25 Teilnehmern wieder in Lenzkirch im Alten Schwarzwaldhaus auf Osterfreizeit!

Wie schon 2006 hatten wir eine total geniale Zeit mit herausfordernden Bibelarbeiten, super Gemeinschaft und unterhaltsamen Unternehmungen! Die Freizeit stand diesmal unter dem allgemeinen Thema “Christsein im Alltag”, angelehnt an das Geschehen rund um Ostern. Was erst einmal total allgemein und altbekannt klingt, wurde von den beiden “Hausherren” Frank und Dieter total abwechslungsreich und herausfordernd gestaltet!

Die erste Bibelarbeit beschäftigte sich mit dem Thema “Ostern beginnt im Kopf” bzw. “Die Macht unserer Gedanken und die Erneuerung unserer Gedanken mit Hilfe von Gottes Wort”. Außerdem wurden die Themen “Veränderung durch Jesus”, “Ent-täuschung und Barmherzigkeit” sowie zum Abschluss “Die alles entscheidende Frage von Jesus an dich: Liebst du mich?” (Die Überschriften wurden von mir persönlich so formuliert. Es kann also sein, dass jeder Teilnehmer für sich ganz andere Überschriften zu den Themen formuliert hat).

Für den geistlichen Input bin ich persönlich total dankbar, da nur für mich “aktuelle” Themen angesprochen wurden. Ich bete dafür, dass es den anderen Teilnehmern auch so ging und sie viel davon für sich in den Alltag mitnehmen können. Das wird für uns als “Leiter” in den nächsten Wochen sicherlich eine Herausforderung sein mit den angesprochenen Themen an dein Teilnehmern “dran zubleiben”.

Auf der Freizeit bin ich noch auf ein sehr spannendes Buch von Reinhold Ruthe gestoßen: Krankheiten – Signale der Seele. Auch ein Thema, dass mich die letzte Zeit sehr beschäftigt (Stichwort Ganzheitliche Heilung). Ich bin gespannt, was Gott mir dadurch mitzuteilen hat.

Ansonsten befinde ich mich zur Zeit voll im Lernstress. Anfang Mai habe ich meine schriftlichen Prüfungen. Ich bin dankbar das Gott mir in dieser Zeit sehr viel Ausdauer zum lernen gibt. Außerdem freue ich mich wenn dann im September ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnt (auch wenn ich noch keine konkreten Vorstellungen habe wie und wo es weitergeht).

Eine schöne Gebetserhöhrung hatte ich diese Woche aber auch noch: Kommenden Montag soll ich im Rahmen eines Schulprojekts meinen Businessplan für (m)eine Geschäftsidee vorstellen. Leider habe ich vor den Osterferien mein (fast) fertige Präsentation in der Schule vergessen und auch keine Möglichkeit da vor Montag irgendwie noch ranzukommen. Außerdem muss ich diese Woche noch meine Abschlussdokumentation für Prüfungsprojekt fertig machen und abgeben. Wenig Zeit also. Ich habe dann dem zuständigen Lehrer eine Email geschrieben und gestern die Antwort bekommen, dass er kommenden Montag nicht da sein wird und ich meine Präsentation deswegen sowieso nicht halten muss. Danke Jesus!

Ansonsten gibt es noch viele Gedanken zu posten, aber dann wenn Zeit dazu da ist.

Gebetserhörung Teil 2 !

Vor genau 3 Tagen habe ich von meiner Gebetserhörung von Gott berichtet. Ich hatte am gleichen Tag noch einem Klassenkameraden davon erzählt. Wie sich dann herausgestellt hat, steckt er gerade selbst in finanziellen Schwierigkeiten. Ich hatte dann nur gedacht, dass das ja irgendwie kein Zufall gewesen sein kann, dass ich ihm gerade jetzt von meinem Erlebnis mit Gott berichten konnte. Ich hab dann auch dafür gebetet, dass Gott ihm jetzt ganz speziell begegnet!

Heute morgen dann bekam ich von dann von meinem Klassenkamerad eine SMS, ob wir uns nach der Arbeit nicht noch auf ein Bierchen oder so treffen wollen. Dort hat er mir dann erzählt, dass er direkt am Dienstag noch zu Gott gebetet hat, dass er ihm doch auch seiner finanziellen Notlage helfen würde (mein Klassenkamerad hat noch keine persönliche Beziehung zu Jesus!)! Und was ist passiert? Gott hat ihm tatsächlich noch in dieser Woche einen Job auf einer Baustelle besorgt! Und auf dieser Baustelle hat er jemanden kennengelernt, für den er noch weitere Aufgaben erledigen kann! Das hat ihn echt beeindruckt und er macht sich ehrliche Gedanken über Gott und sein Leben. Echt stark!

Am Sonntag möchte er nun einmal mit in den Gottesdienst kommen! Das ist echt zu cool! Jesus lebt!

Wenn ihr möchtet, könnt ihr für meinen Klassenkamerad beten!

Gebetserhörung!

Also was Jesus zur Zeit in meinem Leben macht ist echt der Hammer!

Ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch wegen eines Arbeitsplatzes, da ich Ende Juli dieses Jahr meine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann endlich beenden werde. Letzten Freitag habe ich dann festgestellt, dass ich ja überhaupt keine passende Hose für so ein Vorstellungsgespräch habe. Also bin ich schnell noch los um eine Hose zu kaufen. Ich hab dann sehr schnell eine richtig geile Hose gefunden, allerdings lag der Preis bei 80 €. Mein Problem ist nur, dass ich als Auszubildender ja nicht wirklich viel Geld verdiene, und der Monat ist ja auch noch lang. Hinzu kommt noch, dass wir Ende des Monats mit Linie 7 auf unsere Osterfreizeit nach Lenzkirch fahren wollen und ich die 100 € dafür auch noch nicht bezahlt hatte. Ich hab die Hose dann trotzdem gekauft, obwohl ich wusste das das Geld dann wirklich knapp werden wird und wahrscheinlich nicht bis Ende des Monats reichen wird.

Ich wollte einfach auf Jesus vertrauen, dass er da für mich sorgen wird.

Heute morgen dann wollte ich dann eben den Betrag für die Freizeit überweisen. Ich hab Gott noch einmal gesagt, dass ich mich auf ihn verlassen will und nicht auf mein Geld.

Als ich mich dann eben bei meiner Bank eingeloggt habe, war das echt zu krass! Ich hatte plötzlich 150 € mehr auf dem Konto und wusste nicht woher! Mein (leiblicher) Vater bekommt plötzlich wieder Kindergeld für mich, aber gesagt hat er mir davon nichts. Er hat mir das Geld einfach still und heimlich überwiesen.

Jetzt war das natürlich kein Problem, das Geld für die Freizeit zu überweisen. Und auch für das Essen im laufenden Monat ist gesorgt.

Was auch noch krass war, ist, dass ich gestern den ganzen Tag unterwegs war und deswegennicht mehr richtig für eine Arbeit lernen konnte, die wir heute noch schreiben werden. Ich wusste auch nicht so recht, wie ich die Aufgaben noch praktisch üben soll. Gestern Abend hab ich mich dann noch an den Schreibtisch gesetzt und bin sehr schnell auf eine Seite gestossen, die alle Themen behandelt über die wir heute eine Arbeit schreiben. Und dazu gibts noch jede Menge praktische Übungsaufgaben.

Du bist echt der Hammer, Jesus!