Über das biblische Prinzip von „Speisen” habe ich vor kurzem ja schon einmal etwas geschrieben.
Da diese Betrachtung aber wahrscheinlich etwas zu einseitig ist, möchte ich an dieser Stelle heute weitermachen. Es gibt nämlich noch einen weiteren Aspekt von „Speisen”, der mindestens genauso wichtig ist.
Dazu eine Aussage von Jesus aus Johannes 4, Vers 34:
Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.
Johannes 4,34
Jesus sagt hier nicht, dass er irdische Nahrungsmittel überhaupt nicht mehr nötig hat.
Doch die innere Ausrichtung seines Lebens nach Plänen Gottes ist für ihn ein „seelisches Nahrungsmittel”, ein Mittel der inneren Erfrischung und Stärkung.
Es ist nicht gut, wenn wir uns von unserer Umgebung zurückziehen und Jesus nur noch dazu gebrauchen, um Frieden und Freude zu bekommen.
Jesus hat uns in diese Welt gestellt, und dazu gehören eben auch die „Stürme und Unwetter” unseres Lebens.
Wenn wir so auf die Probe gestellt werden, möchten wir vielleicht das Beten und Bibellesen dazu nutzen, ein ruhiges Plätzchen zu finden.
Das ist sicherlich immer wieder nötig, aber wir müssen aufpassen das wir Jesus dabei nicht nur noch für uns selbst genießen wollen und ihn nicht mehr wirklich für unsere Mitmenschen „sichtbar” machen wollen.
Jesus fordert uns vielmehr dazu auf:
So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.
Matthäus 28,19.20
Wenn wir den Willen des Vaters tun, dann erlangen wir dadurch größere „Nahrung” und Befriedigung, als jede rein physische Nahrung uns bieten kann.
Nach meiner Erfahrung erfahren wir diese Art des Segen Gottes erst während wir seinen Willen tun und manchmal auch erst im Nachhinein oder in anderer Weise.
Das führt dazu das wir oftmals keinen Bock haben das zu tun wozu Gott uns auffordert.
Aber wir sollten hier nicht nach unseren Gefühlen oder unserem Verstand handeln.
Aber Abhängigkeit und Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes sollte unser ganzes Leben auszeichnen.
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