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Hilfe bei Angst- und Panikattacken

Tatsächlich habe ich es bisher noch nicht geschafft einmal einen Beitrag darüber zu schreiben wie ich im April 2004 überhaupt Christ geworden bin. Dabei wäre das sicherlich auch für andere Menschen hilfreich, da ich in dieser auch sehr unter Angst- bzw. Panikattacken zu leiden hatte.

In diesem Beitrag möchte ich also ein wenig über meine Erfahrungen während dieser Zeit berichten, und wie ich letztendlich durch Glauben an Jesus Christus davon frei geworden bin.

Ich hoffe wirklich, dass mein Erlebnis tatsächlich auch Hilfe für andere Hilfesuchende sein kann.

Ich hatte damals ein traumatisches Erlebnis auf meiner Arbeitsstelle, als ich die Kontrolle über eine bestimmte Situation verlor, die ich dann selbstständig nicht mehr in den Griff bekommen habe. Dieses Erlebnis entwickelte sich dann innerhalb von zwei Wochen zu richtigen Angst- bzw. Panikattacken, die mich dann in einem richtigen Teufelskreis gefangen hielten und aus dem ich nicht mehr frei kam.

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Wer kann helfen?

Eine Begebenheit heute Morgen hat mir eine bestimmte Sache sehr verdeutlicht:

Meine Vermieterin scheint mir seit unserer letzten (ungluecklichen) Begegnung auf der Treppe immer noch sauer zu sein. Sie war heute Morgen damit beschaeftigt einige groessere Moebelstuecke von einem Zimmer in ein anderes zu schleppen.

Ich sass derweil in meinem Zimmer und hoerte sie unten unter ihrer Last heftig schnaufen.

Die Moebelstuecke waren tatsaechlich sehr gross und schwer.

Also ging ich runter und fragte: “Kann ich dir irgendwie helfen?”

Ihre pampige Antwort war: “Nein! Du kannst mir dabei helfen wenn du nicht im Weg rumstehst!”

Ich muss sagen das mich diese Antwort im ersten Moment sehr verletzt hat.

Irgendwie kam mir dann der Gedanke, dass Gott sich genauso fuehlen muss wenn die Menschen ihn ablehnen und seine Hilfe ausschlagen.

Wir sind zu stolz fremde Hilfe anzunehmen und schleppen unsere Aengste und Probleme (unsere Lasten) lieber weiter auf unserem Ruecken herum bis wir unter ihnen zusammenbrechen.

Gott hat es nicht noetig uns seine Hilfe anzubieten, aber er tut es trotzdem – weil er uns so unendlich liebt!

Er will uns unsere Lasten abnehmen, uns beim tragen helfen – weil er uns so unendlich liebt!

Wie sehr muss ihm das in der Seele schmerzen, wenn wir Menschen seine Hilfe ausschlagen und ihm sogar noch feindlich gesinnt gegenüber stehen?

Wahrscheinlich fraegt Gott schon deshalb etwas wehmütig im Alten Testament in Jesaja 6, 10:

Verhärte das Herz dieses Volkes, verstopf ihm die Ohren, verkleb ihm die Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und sich nicht bekehrt und nicht geheilt wird.

Oder Jesu Ausruf im Neuen Testament, in Matthaeus 23, Vers 37, der auch fuer uns heute noch gilt:

Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.

Wann werden wir umkehren und die Hilfe annehmen vom “Hüter unserer Seele”?

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. Matthaeus 11,28-30

Denn ihr wart wie Schafe, die in die Irre gehen; jetzt aber habt ihr euch bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen. 1.Petrus 2,25

Gebetserhörung Teil 3

Heute möchte ich wieder von einem kurzen Erlebnis von heute morgen erzählen.

Meine Ausbildung ist ja seit dem 23.06.08 beendet und seit dem bin ich nun eben für einen Monat arbeitslos gemeldet. Die Prüfungen sind soweit vorbei, nur am 17.07.08 habe ich noch eine freiwillige Zusatzqualifikation bei der IHK in Karlsruhe, die allerdings 75,- € kostet. Da das mit dem Geld beim Arbeitsamt ja immer ein bisschen länger dauert, hab ich mir schon überlegt wie ich diese Prüfung überhaupt bezahlen soll und ob ich da überhaupt noch hingehen soll (ich bin nämlich diesen Monat mal wieder etwas knapp bei Kasse, da ich kein Gehalt mehr bekomme).

Wie das eben so ist, habe ich über diese Sache auch mal gebetet. Und heute morgen war ich dann beim Arbeitsamt um die noch fehlenden Formulare abzugeben und dann sagte man mir, dass ich die 6 Tage Arbeitslosigkeit im Juni ja auch berechnet bekomme und diese gleich morgen überwiesen werden (das Geld für Juli kommt erst Ende Juli). Das ist ja eigentlich logisch, aber ich hatte nicht damit gerechnet. Das sind dann also 6 x 13,- € und tataaa, das sind wieviel? Genau, 78,- €! Mit diesen zusätzlichen 78,- € werde ich die Prüfung tatsächlich bezahlen können. Und ist mal wieder typisch, dass Gott nicht nur genau die 75,- € gibt, sondern auch ein bisschen was drüber.

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Gott mich gerade in finanziellen Angelegenheiten versorgt und seine Hilfe immer zu rechten Zeit kommt. Eigentlich muss ich mich sogar schämen, dass ich doch immer wieder daran zweifle.

Und woher kommt diese Hilfe? Wegen meiner Frömmigkeit oder wegen dem was ich leiste? Nein,  ganz bestimmt nicht! Das ist allein Gottes Gnade. Er sorgt für uns weil er uns liebt! Nicht weil wir es verdient hätten, sondern weil er es so will.