Tag Archive for 'liebe'

Gedicht: Like a butterfly

Zur Abwechlung mal ein Beitrag in Englisch:

Dieses Gedicht ist mir heute quasi beim Trainieren im Fitness Studio gekommen.

Keine Ahnung, der Gedanke war einfach da: You are like a beautiful butterfly, trapped in a cocoon, but ready to break free.

I feel like a beautiful butterfly trapped in a cocoon, ready to break free.

I am a child of God, and what I will be has not yet been made known. But I know that when he appears, I shall be like him, for I shall see him as he is.

I had to realise that my self-imposed struggles for freedom are ultimately for nothing, that they are only confused ideas which one day will burst like bubbles.

But sometimes I can catch a glimpse of the incomparable beauty God laid inside me.

Only God can set me free – to become what I already am.

Die deutsche Übersetzung folgt dann demnächst.

Unvorstellbar?

Du kannst Gott mit NICHTS beeindrucken. Null. Gar nichts. Null Komma Nichts. Das geht einfach nicht.

Doch stell dir vor, Gott hätte trotzdem eine positive Einstellung dir gegenüber. Ohne Forderung. Ohne Hintergedanken. Ohne Kleingedrucktes.

Ohne Scheiß.

Und stell dir vor, Gott LIEBT dich WIRKLICH. Also jetzt so richtig. So richtig wirklich. Das er dich gern hat. Das er dich mag. Das er sich über dich freut sich. Das er jeden Tag auf dich wartet.

Jeden Augenblick. Und das sich das nie ändern wird. Also so wirklich nie. Jetzt und für immer.

Stell dir vor, das das alles mehr als leere Phrasen sind. Also das das wirklich stimmt, das Gott DICH LIEBT. Stell dir das mal vor.

Unvorstellbar?

Denn so HAT Gott die Welt (also dich) GELIEBT, daß ER (also Gott) seinen eingeborenen Sohn gab, damit JEDER (also auch DU), der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat (also so richtig). Die Bibel – Johannes 3,16

(In Liebe) hat Gott uns auserwählt. (Die Bibel- Epheser 1,5)

Darf ich entscheiden was richtig oder falsch ist? – Teil I

Dieser Text ist für mich ein Versuch eine Antwort auf die These zu stellen: Soll doch jeder glücklich werden mit dem was er für richtig hält. Wie kann ich mir herausnehmen zu entscheiden was falsch oder richtig ist?

Ein sehr interessanter Gedanke, wenn es z.B. um das Thema Erziehung geht:

Kann ich mir die Freiheit herauszunehmen zu entscheiden was in meinen Augen gut und richtig ist?

Und darf ich mit diesen Entscheidungen die Freiheit meiner Mitmenschen beeinflussen?

Dürfen sie nicht selbst entscheiden, was gut und richtig ist?

Wer gibt mir das Recht andere mit meinen Überzeugungen, was gut und richtig ist, zu beeinflussen?

Dazu folgende Antwort:

Wir alle müssen täglich Entscheidungen treffen. Niemand kann sich davor drücken.

Und wir können nicht sagen, dass wir keine Entscheidung für unseren Mitmenschen treffen möchten, da wir uns nicht die Freiheit herausnehmen möchten zu entscheiden was gut und richtig für sie ist.

Wir werden unseren Mitmenschen immer (direkt oder indirekt) beeinflussen!

Entscheide ich, beeinflusse ich ihren Weg.

Entscheide ich nicht, dann beeinflusse ich diesen auch.

Durch die Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen, habe ich ja wieder eine Entscheidung getroffen!

Ich kann mir hier auch nicht die Freiheit herausnehmen, dass es richtig ist nicht zu entscheiden was richtig ist.

Ich werde diese Person immer beeinflussen!

Entweder versuche ich bewusst die Weichen zu stellen, oder ich lasse sie bewusst ihren eigenen Weg gehen.

Ich darf Verantwortung für meine Überzeugungen nehmen und auch nach diesen leben.

Liebe für meine Mitmenschen zeigt sich meiner Meinung nach darin, dass ich meine Mitmenschen nach meinen Überzeugungen, und mit meinen Möglichkeiten, in die Richtung lenke die ich für die richtige halte, die ihm das bestmögliche Leben ermöglicht, ohne jedoch aktiv ihre eigene Freiheit zu beschneiden.

Es ist in meinen Augen falsch, nicht für meine Überzeugungen nur um des Friedens willen ein zustehen, nur damit sich der andere für den Moment glücklich fühlt.

Was bringt es, wenn ich zwar im Moment glücklich bin, am Ende jedoch viel größeres Leid wartet, dass ich durch rechtzeitiges Eingreifen hätte verhindern können?

Das ist keine wirkliche Liebe.

Da hilft auch keine Ausrede, der andere sei ja alt und mündig genug, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Damit versuche ich mich nur aus einer Verantwortung zu ziehen, aus der ich mich nicht herausziehen kann.

Wie ich oben schon erwähnt habe, wird meine Entscheidung (in den Bereichen die ich beeinflussen kann und damit auch tue) früher oder später immer Konsequenzen für meine Mitmenschen haben, auch wenn ich diese vielleicht selbst nicht mehr erleben werde.

In meinen Augen ist es dann sogar lieblos, wegen angeblicher Liebe, den anderen ins Verderben rennen zu lassen, nur weil ich vielleicht Angst habe Verantwortung für meine Überzeugungen zu übernehmen.

Kommt diese Angst vielleicht daher, dass ich selbst nicht 100% von meinen Überzeugungen überzeugt bin?

Habe ich Angst, dass ich damit vielleicht scheitern werde?

Klar kann ich nicht behaupten, dass ich richtig liege. Aber ich kann mich auch nicht vor der Verantwortung drücken.

Ich muss mich entscheiden: Schaue ich zu, wie alles seinen Gang geht und versuche mich scheinbar vor der Verantwortung zu drücken, wobei ich später doch wieder Verantwortung dafür übernehmen muss, weil ich nichts getan habe und den anderen nicht vor seinem Unheil bewart habe?

Oder versuche ich die Dinge zum Guten zu verändern, mit der Gefahr zu versagen und meine Überzeugungen vielleicht revidieren zu müssen?

Was ist schlimmer?

Meinen Mitmenschen das machen zu lassen was er für richtig hält und dann zu sehen das er ins Verderben rennt?

Oder aktiv etwas zum Guten zu verändern, mit der Gefahr falsch gelegen zu haben?

Einem Drogenabhängigen werde ich versuche zu helfen, weil er sich offensichtlich zu Grunde richtet.

Doch was ist mit einer Kommilitonin, die zu faul ist ihre Ausarbeitung rechtzeitig zu beginnen?

Wo setze ich da die Grenzen?

Lasse ich sie abschreiben, nur damit sie das nächste Mal wieder zu spät mit der Ausarbeitung beginnt?

Helfe ich ihr nicht und lasse sie damit bewusst scheitern?

Wer trifft hier die Entscheidungen bzw. kann sich hier vor der Verantwortung drücken?

Ich muss entscheiden, und zwar nach meinen Überzeugungen.

Lasse ich sie ihren Weg gehen und sie abschreiben, dann beeinflusse ich sie damit eben auch.

Meiner Überzeugung nach wäre diese Entscheidung z.B. die falsche.

Also lasse ich sie nicht abschreiben und versuche damit ihre Weichen in die Richtung zu stellen, die ich für richtig halte.

Darf ich mir diese Entscheidung herausnehmen?

Ja, denn so oder so beeinflusse ich ihren Weg. Und mit dieser Entscheidung greife ich trotzdem nicht in ihre persönliche Freiheit ein.

Und ich stehe zu meinen Überzeugungen, und nehme das Risiko auf mich auch falsch damit zu liegen.

Das ist für mich nicht lieblos, im Gegenteil!

Ich möchte lieber aktiv versuchen etwas zum Guten zu verändern, anstatt passiv alles seinen Gang gehen zu lassen.

Woher ich meine Überzeugungen nehme, ist natürlich wieder eine andere Sache. Doch darauf möchte ich in diesem Post bewusst nicht eingehen.

Trotz-dem

Manchmal frage ich mich, wieso gerade ich mir immer soviele Gedanken zu einem Thema machen muss, wenn andere sich offensichtlich keine Gedanken dazu machen sondern es einfach leben?

Vielleicht ist das einfach eine Eigenschaft von mir die ich akzeptieren muss. Vielleicht profitiert der ein oder andere Leser ja auch davon.

Der Gedanke des Tages dreht sich mal wieder um die Liebe. Was ist Liebe eigentlich? Aus welchem Grund wünsche ich mir eigentlich einen Partner (ich bin mir sicher das ich zu diesen Fragen auch schon einmal etwas gepostet habe, aber ich muss das einfach noch einmal aufschreiben)?

Suche ich mir meinen Partner nur deswegen aus, damit ich selbst Frieden für meine Seele erhalte? Kann das Liebe sein? Oder doch nur purer Egoismus? Kann Gott so etwas gutheißen?

Das Wesen von Liebe lässt sich immer wieder am besten an der Liebe Gottes zu uns Menschen erkennen: Wünscht Gott sich eine Beziehung zum Menschen, weil es Gott dadurch besser geht? Würde wir einen Menschen noch lieben können, der nichts mit uns zu tun haben will und sich sogar über uns lustig macht?

Könnten wir dann noch lieben, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird? Oder wenn mein Gegenüber mir immer wieder die Treue schwört, nur um dann doch wieder seine eigenen Wege zu gehen?

Das ist Liebe – das Gott uns trotz-dem liebt! Das er uns trotz-dem nicht aufgibt! Das er trotz-dem nur Hoffnung für unser Leben hat! Das er trotz-dem immer zu uns hält und uns unseren Mist vergeben will!

Von dieser Liebe Gottes zu uns können wir auch sicherlich etwas für unsere Beziehungen hier auf der Erde lernen. Es geht nicht in erster Linie darum, dass mein Partner meine Bedürfnisse stillt und für meinen Seelenfrieden sorgt. Das will und kann nur Gott vollkommen tun! Für so etwas darf ich meinen Partner nicht “missbrauchen”.

Wenn ich Einsamkeit verspüre, Mangel oder Leere, dann darf ich mich im Gebet immer sofort an Gott wenden und mich für seine Liebe öffnen. Das hat versprochen und das geschieht ganz ohne Anstrengung.

Ich will nicht aus egoistischen Motiven “lieben”. Ich will lieber etwas von der Liebe, die ich selbst jeden Tag erfahre, an meinen Partner weitergeben.