Unglaublich, unbeschreiblich, einfach Wooooha!

In den letzten Wochen gab es immer wieder Tage, an denen ich mich kraftlos fühlte und einfach nur nichts tun wollte.

Auch Samstag war wieder so ein Tag, an dem ich zwar morgens einer Freundin beim Umzug geholfen habe, mir aber dann ab Mittag für den Rest des Tages selbstständig “frei” genommen habe, weil ich einfach nur meine Ruhe wollte.

Ich hatte mich schon gefragt, wie ich den Sonntag überstehen sollte: Wieder früh aufstehen für den Gottesdienst, Abends um 18 Uhr Gebetsversammlung leiten und dann ab 19.30 Uhr ab zum Lobpreis|Gottes|Dienst, der diesen Sonntag zum ersten Mal von unserer Gemeinde veranstaltet wurde.

An dieser Stelle sei vielleicht die Zwischenfrage erlaubt woher meine Kraftlosigkeit kommt? Bin ich ausgebrannt, weil ich mir zuviele “christliche” Aktivitäten selbst auferlegt habe? Oder versuche ich das alles aus mir selbst heraus zu tun, d.h. nicht aus Gottes Kraft sondern aus meiner eigenen Kraft heraus?
Ist mein schlechtes Gewissen, wenn ich mir selbstständig Ruhepausen verschaffe, berechtigt oder nicht?
Aber wieso sehne ich mich ständig nach Ruhe?

Diese Fragen muss ich an anderer Stelle klären, denn noch habe ich von Gott keine Antwort darauf. Vielleicht hat ja auch einer meiner Leser ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir eine Antwort darauf geben?

Doch zurück zu gestern: Ich fragte mich also wie ich den gestrigen Tag nur überstehen sollte.

Es war wirklich der Hammer!

Um zum Gottesdienst nach Ettlingen zu gelangen muss ich ca. 30 Min mit der Straßenbahn fahren. Allein das fällt mir manchmal schon schwer.
Gestern Morgen bekam ich dann von einer Freundin eine SMS, dass sie mich mit dem Auto mit nach Ettlingen nehmen kann.

Nach einem wirklich sehr erfrischendem Gottesdienst durfte ich den Mittag mit einigen Geschwistern aus meiner Gemeinde beim gemeinsamen Mittagessen usw. verbringen.

Anstatt dann von dort aus wieder ca. 20 Min zum Gemeindezentrum laufen zu müssen, konnte ich mit dem Auto einer weiteren Freundin hin und dann auch später wieder zurück zum Gottesdienst fahren (das klingt vielleicht alles banal, aber für mich waren es an diesem Tag viele kleine Bequemlichkeiten, die mir den Tag ausnahmsweise um einiges leichter gemacht haben).

Die Gebetsversammlung war auch total super. Es ist jedesmal der Hammer mit welchem Frieden man aus dieser Versammlung raus geht!

Dann also zum Lobpreis|Gottes|Dienst. Auch der war wirklich krass! Gottes Anwesenheit war wirklich zu spüren und ich konnte sehr viel mitnehmen, was ich auch praktisch in meinem Alltag umsetzen möchte.

Danach hatte ich noch ein Gespräch mit einem Bruder aus unserer Gemeinde, der ein prophetisches Wort für unsere Jungen Erwachsenen – Arbeit Linie 7 in Ettlingen hatte: Er hat klare Worte in und über unsere momentane Situation gesprochen (und das obwohl er darüber überhaupt nicht Bescheid wissen konnte!), die ich zwar selbst irgendwie im Kopf hatte, aber nie so klar formulieren konnte (z.B. für die nächsten Schritte die wir als Leitungsteam in den nächsten Monaten angehen wollen).

Das hat mir wirklich Mut gemacht und Kraft gegeben, auch weil ich so etwas vorher noch nie erlebt hatte.

Es war wirklich krass wie dieser Tag gestern verlaufen ist!

Gott ist groß und seine Kraft ist wirklich in den Schwachen mächtig! Seine Hand trägt uns, auch in schwierigen Zeiten.

Ich weiß garnicht, wie ich sein Wirken gestern noch weiter beschreiben soll.

Vielleicht: Unglaublich, unbeschreiblich, einfach Wooooha!

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