Mané der Stecher lebt in den Armenvierteln von Rio de Janeiro, der City of God.
Mané hat eine dunkle Hautfarbe, ist groß gewachsen, kräftig gebaut und gut aussehend. Er kommt gut an bei den Frauen.
Bevor er sich in den dreckigen Straßen von Rio de Janeiro niedergelassen hat, dort wo zwischen dem ganzen Müll die Hunde herumstreunen, diente Mané als Soldat bei der Armee.
In dieser Zeit hat Mané kämpfen und schießen gelernt. Er ist also durchaus in der Lage sich zu wehren, wenn es darauf ankommt.
Doch Mané möchte nicht mehr kämpfen. Er hat genug Gewalt erlebt und Menschen sterben. Er hat auch selbst Menschen getötet.
Mané möchte seine Ruhe. Er verkauft jetzt Fahrkarten in den Bussen rund um Rio de Janeiro. Manchmal lässt er die Kinder aus der Stadt auch umsonst mitfahren.
Mané verdient mit diesem Job nicht viel und auch die Chancen Kai zu machen sind wohl eher schlecht.
Aber es reicht zum Leben, und um ab und zu einmal seine Freundin zum Tanzen auszuführen.
Mané ist zufrieden. Er erwartet nicht mehr viel vom Leben.
In den Straßen von Rio de Janeiro herrscht Krieg. Rivalisierende Banden kämpfen um die Herrschaft im Viertel.
Es geht um Drogen und natürlich Geld.
Wer das Viertel beherrscht darf auch bestimmen wer hier Drogen verkaufen darf und wer nicht.
Und Drogen zu verkaufen bedeutet viel Geld zu verdienen, denn das Geschäft läuft gut.
Täglich werden Mitglieder der einzelnen Banden erschossen.
Doch Mané interessiert das nicht. Solange er ihnen nicht in die Quere kommt und sie ihn in Ruhe lassen interessiert in dieser Bandenkrieg nicht.
Sollen die sich doch gegenseitig umbringen! Was geht es mich an?
Lange Zeit geht dies auch gut und Mané lebt zufrieden in der Stadt Gottes.
Bis zu dem Tag als einer Bandenmitglieder Mané`s Freundin vergewaltigt und dabei beinahe umbringt.
Nun geht dieser Bandenkrieg Mané nicht mehr am Arsch vorbei.
Jetzt ist er mittendrin!
Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen mit Jesus genauso umgehen wie Mané der Stecher mit dem Bandenkrieg direkt vor seiner Haustür!
Wenn dieser Jesus einem Menschen hilft ein besseres Leben zu führen, dann schön und gut! Aber ich brauche das nicht! Ich komme auch so zurecht! Was geht es mich an?
Das ist was für schwache Menschen und Langweiler. Mit der Bibel beschäftige ich mich erst während meiner Zeit als Rentner.
Mir geht es doch ganz gut! Wozu mir dann noch diese zusätzlichen Stress mit Gott und diesen Geboten und Verboten machen?
Wir glauben, die Sache mit Jesus betrifft uns ja nicht direkt.
Ob wir uns da mal nicht irren!
Die Sache mit Jesus betrifft auch dich ganz direkt, auch du steckst da mittendrin!
Und es wäre fatal das erst nach deinem Tod herausfinden zu müssen.
Dann, wenn du vor Gott stehst und dich für dein Leben verantworten musst.
Auch Mané dachte der Bandenkrieg geht ihn ja nichts an. Erst als seine Freundin vergewaltigt wurde, wurde ihm klar, dass er schon lange mitten in diesem Krieg befand, dass dieser Krieg auch ihn etwas anging.
Doch dann war es fast schon zu spät…
Schiebe die Sache mit Gott nicht auf die lange Bank! Glaube nicht der Lüge, dass dich dieses Thema nichts angeht!
Beschäftige dich mit dem was die Bibel über unser Leben sagt. Suche Kontakt zu Christen in deiner Umgebung oder hinterlass mir hier eine Nachricht auf meinem Blog.
Warte nicht bis es zu spät ist!
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